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Das schreiben die anderen

Vor allem im englischsprachigen Raum gibt es einige Blogs und Websites zum Thema Tablet PC. Dort finden sich viele lesenswerte Artikel, auf die ich hier hinweisen möchte. Wenn Sie des Englischen mächtig sind lohnt es sich auf jeden Fall, sich die Artikel einmal anzusehen, auf die ich hier verlinke.

The Inevitable Slow-Motion Death of the Tablet PC

In seinem Artikel beschreibt Harry McCracken sowohl die großen Hoffnungen, die Microsoft im Jahr 2001 in den Tabelt PC gesetzt hat als auch die Diskrepanz in der Verbreitung bis zum heutigen Tage. Er untersucht auch kurz die Gründe für die immernoch relativ geringe Verbreitung des Tablet PCs, die er sowohl im Verhalten von Microsoft als auch bei den Hardwareherstellern wie auch den Anwendern sucht.

Asus baut Eee PC in eine Tastatur ein

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Das Jahr ist zwar noch jung, aber der Prototyp dieses Produkts hat gute Chancen, das skurrilste Produkt des Jahres zu werden. Asus hat einen vollständigen Rechner in eine Tastatur eingebaut einschließlich eines 5 Zoll-Bildschirms, damit Sie auch sehen, was Sie tun.

Asus ist durch eine Netbooks bekannt – durch preiswerte funktionale Maschinen, die Ihren Rechner zu Hause oder im Büro ergänzten und die für einfache Arbeiten geeignet sind – den Zugriff auf das Internet, das Abspielen von Medien… Ob auch das Asus Eee PC Keyboard diese Rolle auszufüllen vermag bleibt abzuwarten.

Toshiba kündigt SSD mit 512 GB an

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Toshiba hat die erste Solid State Disk (SSD) mit einer Kapazität von einem halben Gigabyte angekündigt. Sie gehört zur zweiten SSD-Generation und verspricht neben einer höheren Kapazität eine verbesserte Performance und Verlässlichkeit. Mit einer Lesegeschwindigkeit von 240 MB pro Sekunde und einer Schreibgeschwindigkeit von 200 MB je Sekunde sollen schnelle Bootvorgänge sowie ein flottes Starten von Anwendungen gewährleistet sein. Gegenüber den üblichen Festplatten weisen SSDs verschiedene Vorteile auf: sie benötigen weniger Strom, außerdem sind sie schneller und leichter, was besonders für Tablet PCs von Vorteil ist, die verwendet werden können, während sie vom Benutzer getragen werden. Toshiba erwartet, dass SSDs im Laufe dieses Jahres an Bedeutung gewinnen und im nächsten Jahr im mobilen Rechnermarkt bereits zehn Prozent Marktanteil erreichen.

Der Produktionsstart ist für das zweite Quartal 2009 geplant. Informationen zu Preisen liegen noch nicht vor.

InkSeine – ein erster Eindruck

Was ist InkSeine?

InkSeine ist eine Prototyp-Anwendung von Microsoft Research. Mit dieser Anwendung entwickelt und testet Microsoft Oberflächen für Tablet PCs, die sich vollständig an der Verarbeitung digitaler Tinte orientiert. Ziel des Projekts ist es, die Benutzeroberfläche für Tablet PCs vollständig neu zu überdenken. Es handelt sich also nicht um ein fertiges Produkt, sondern um ein Projekt in der Entwicklung, dem immer wieder Features hinzugefügt werden (oder aus dem auch einmal Features entfernt werden, die sich als Sackgasse erwiesen haben). Trotzdem handelt es sich um eine hervorragende Anwendung, die für den täglichen Einsatz geeignet ist.

Dabei ergänzt InkSeine OneNote. OneNote ist ein sehr hilfreiches Werkzeug mit vielen Features, die in InkSeine nicht vorhanden sind. Allerdings ist OneNote nicht primär für die Verarbeitung digitaler Tinte geplant, während Sie mit InkSeine vollkommen neue Erfahrungen mit der Verarbeitung digitaler Tinte machen werden.

Obwohl InkSeine bereits seit etwa 10 Monaten unter http://research.microsoft.com/en-us/um/redmond/projects/inkseine/install.html öffentlich zum Download bereitsteht, bin ich erst jetzt auf das Projekt gestoßen. Ein erster Eindruck ist überwältigend, da Microsoft Research in diesem Projekt nicht nur viele neue Features entwickelt hat, sondern auch die gesamte Benutzerführung ist optimiert. Ich konnte zwar sofort beginnen, mit InkSeine zu arbeiten, aber ich bin überzeugt, dass mir viele Feinheiten bislang noch verborgen bleiben. Ich werde die Software aber noch genau unter die Lupe nehmen und an dieser Stelle über die einzelnen Features von InkSeine berichten.

Sind Sie neugierig geworden? Dann verschaffen Sie sich einen ersten Einblick, indem Sie sich das offizielle Microsoft-Video über InkSeine ansehen.

Microsoft Research hebt Codex aus der Taufe

Microsoft Research ist eine Abteilung von Microsoft, die zu den weniger bekannten Arbeitsbereichen des Unternehmens gehört. Insgesamt betreibt Microsoft die folgenden sieben Forschungszentren (das Gründungsjahr der Forschungszentren habe ich immer in Klammern angegeben):

  • Microsoft Rresearch Redmond, USA (1991)
  • Microsoft Research Cambridge, Großbritannien (1997)
  • Microsoft Research Asia in Peking, China (1998)
  • Microsoft Research Silicon Valley in Mountain View, USA (2001)
  • Microsoft Research India in Bengaluru, Indien (2005)
  • Microsoft Cairo Innovation Center in Kairo, Ägypten (2006)
  • Microsoft Research New england in Cambridge, USA (2008)

Microsoft Research arbeitet mit Forschungszentren mehrerer Universitäten zusammen, beschäftigt mehr als 800 Forscher und ist damit eines der größten Forschungsinstute im Bereich Informatik weltweit.

So weit eine kurze Vorstellung von Microsoft Research. Kommen wir eindlich zum Thema.

Codex – gehört mobilen Geräten mit zwei Bildschirmen die Zukunft?

Desktoprechner mit zwei Bildschirmen sind heutzutage ja (fast) Standard. Aber können Sie sich einen Tablet PC oder einen UMPC mit zwei Bildschirmen vorstellen? Weshalb eigentlich nicht? Hier ist schon mal ein erstes Foto:

Na ja, bislang sieht Codex ja noch wie ein Organizer aus, wie er in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunders beliebt war. Er hat ein Format, das eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Ziegelstein nicht leugnen kann. Auch das Gewicht von etwa einem Kilo kann noch nicht wirklich überzeugen, außer vielleicht zur Selbstverteidigung. Aber bedenken Sie, dass wir hier über einen Prototypen reden, der selbst von einem Betastadium noch weit entfernt ist. Schlagen wir das Gerät doch einfach einmal auf.

Das ist doch ein echter Eyecatcher, oder? Bedenken Sie, dass es sich hier nicht um zwei PDAs handelt, sondern um einen vollwertigen mobilen Rechner mit zwei Bildschirmen. Im Gegensatz zu einem Tablet PC haben Sie hier nicht einen großen Bildschirm, sondern zwei Bildschirme, die jeweils halb so groß sind wie die Anzeige des Tablet PCs.

Jetzt höre ich Sie schon sagen: “Na und, ich kann doch einfach auf dem großen Bildschirm zwei Fenster aufmachen und habe den gleichen Effekt.” Das ist – fast – richtig. Aber bedenken Sie, dass Codex über zwei voneinander unabhängige Anzeigen verfügt. Bedenken Sie außerdem, dass Windows 7, der Nachfolger von Windows Vista, multitouchfähig sein soll. Daraus lässt sich folgendes Szenario ableiten: Sie sitzen sich mit einem Kollegen an einem Tisch gegenüber, zwischen sich haben Sie Codex liegen, eine Anzeige ist Ihnen zugewandt, die andere Ihrem Kollegen. Sie sehen beide den Monitor vor Ihnen richtig herum, so als ob jeder seinen eigenen UMPC vor sich liegen hätte, aber Sie arbeiten gemeinsam mit einem Rechner.

Und wenn der Tisch zu groß ist, um gemeinsam an einem Codex zu arbeiten? Oder es ist im Gegenteil gar kein Tisch vorhanden. Na und? Nehmen Sie einfach einen Bildschirm ab. Drahtlose Technologie macht es möglich. Auch folgendes Szenario ist möglich: Stecken Sie den Codex einfach in Ihre Aktentasche und tragen Sie in Ihrer Jacke nur einen Monitor mit sich. Mit diesem kleinen Gerät können Sie auf alle Informationen zugreifen, die auf dem Gerät in Ihrer Aktentasche gespeichert sind und Sie belasten sich dabei mit wenig Gewicht.

Alles in Allem ist Codex heute bereits eine faszinierende Technologie, die wieder ganz neue Möglichkeiten der mobilen Arbeit eröffnen wird. Hoffen wir, dass Codex über die Phase des Prototypen hinauskommt und bald auf dem Markt erhältlich sein wird.