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Das Kreuz mit den Treibern

Wenn Sie ein neues Gerät an Ihren Rechner anschließen, versucht Windows automatisch, dieses Gerät zu installieren. Findet Windows keinen passenden Treiber für das Gerät, erhalten Sie eine entsprechende Meldung. In diesem Fall können Sie verschiedene Aktionen starten, um Ihr Gerät verwenden zu können.

Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihr Rechner mit dem Internet verbunden ist, wenn Sie ein neues Gerät anschließen wollen. Sind Sie zeitweise offline, beispielsweise weil Sie mit dem Tablet PC in der verbinden Sie das Gerät erneut mit dem Rechner.

Nehmen wir an, Sie haben Windows Update ausgeschaltet (was nicht zu empfehlen ist), wenn Sie ein neues Gerät mit Ihrem Rechner verbinden. In diesem Fall kann Windows nicht nach dem erforderlichen Treiber suchen. Arbeitet Ihre Hardware nicht korrekt, sollten Sie nicht nur das automatische Update einschalten, sondern auch sicherstellen, dass Sie Windows Update so konfigurieren, dass nicht nur die wichtigen Updates, sondern auch die empfohlenen Updates installieren. Wenn Sie nicht sicher sind, wie die Einstellungen Ihres Rechners sind, überprüfen Sie die Einstellungen auf folgende Weise: Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und geben Sie in der Suchleiste „Update“ ein. In den Suchergebnissen wählen Sie „Windows Update“. In der Regel ist dies der erste Eintrag in der Liste. Damit rufen Sie Windows Update auf.

Im linken Teil des Fensters von Windows Update sehen Sie den Link „Nach Updates suchen“. Klicken Sie darauf. Es kann etwas dauern, bis Windows geprüft hat, ob für Ihren Rechner Updates verfügbar sind. Ist dies der Fall, wird Ihnen dies auf der rechten Seite im Kasten „Updates für den Computer herunterladen und installieren“ angezeigt, getrennt nach wichtigen und optionalen Updates.

Sie wollen genauer wissen, was Windows dort gefunden hat? Kein Problem. Klicken Sie auf die Meldung mit der Anzahl der wichtigen oder optionalen Updates und Ihnen wird eine Liste mit den einzelnen Updates angezeigt. Das genügt Ihnen immer noch nicht? Dann klicken Sie doch einfach auf eines der Updates und in der rechten Spalte des Fensters wird Ihnen eine Beschreibung des jeweiligen Updates angezeigt. Jetzt sollte Ihre Neugier eigentlich befriedigt sein. Nicht? Na gut – klicken Sie unterhalb der Updatebeschreibung auf den Link „Weitere Informationen“. Mit diesem Klick öffnen Sie in Ihrem Standardbrowser eine Website mitdetaillierten Informationen. Jetzt sind Sie in der Lage, genau die Updates auszuwählen, die Sie benötigen. Ich empfehle Ihnen aber, alle Updates zu installieren, da Sie auf diese Weise auch alle Sicherheitslücken Ihres Systems schließen, für die es Patches gibt. Ab und an sind sogar auch neue Funktionalitäten in den Updates enthalten.

Klicken Sie auf der Seite „Windows Update“ auf „Updates installieren“ und wenn Sie nach dem Administratorpasswort gefragt werden, geben Sie dieses ein. Während der Installation der Updates ist es möglich, dass Ihr Rechner einmal oder mehrfach neu gestartet wird. Windows zeigt Ihnen eine Meldung an, wenn die Updates erfolgreich installiert wurden.

Kann Windows Update keine passenden Treiber für Ihre Hardware finden, wechseln Sie zum Windows 7-Kompatibilitätscenter. Dort sind tausende Geräte mit direkten Links zu den passenden Treibern aufgelistet. Werden Sie auch dort nicht fündig, besuchen Sie die Website des Herstellers, um von dort den aktuellen Treiber herunterzuladen. Auf diese Weise sollten Sie auch dann vorgehen, wenn Ihr Gerät mit einem Datenträger geliefert wurde, der einen Treiber für das Gerät enthält. Häufig sind die Treiber, die Sie von der Website des Herstellers herunterladen können, aktueller als die mitgelieferten Treiber. Nur wenn Sie auch auf der Herstellerwebsite nicht fündig werden, sollten Sie den Datenträger einlegen, um den Treiber von dort zu installieren. Was machen Sie aber, wenn die Hardware nach der Installation immer noch nicht korrekt funktioniert?

Eventuell haben Sie dann einen Treiber erwischt, der nicht selbstinstallierend ist. Sie müssen ihn daher manuell installieren. Auch wenn Sie aus Sicherheitsgründen niemals mit Administratorrechten arbeiten sollten, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist – hier ist eine der Ausnahmen. Nachdem Sie als Administrator eingeloggt sind klicken Sie auf die Schaltfläche Start, öffnen die Systemsteuerung, dort öffnen Sie System und anschließend den Gerätemanager. Nun werden Sie nach dem Administratorpasswort gefragt, das Sie eingeben, um weiterarbeiten zu können. Suchen Sie in der Liste der Hardwarekategorien das Gerät, das Ihnen Probleme bereitet, klicken Sie doppelt auf den Namen des Geräts und wechseln Sie im dadurch aufgerufenen Dialog zum Tab Treiber. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche „Treiber aktualisieren“ und folgen Sie den Anweisungen für die Installation. Sofern Ihr Gerät mit Ihrer Windows-Version kompatibel ist, sollte es nun funktionieren, es sei denn, Sie haben Probleme mit einem Drucker. Die Drucker finden Sie unter Start -> Geräte und Drucker. Es würde den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen, die möglichen Besonderheiten einer Druckerinstallation zu beschreiben, aber in der Regel ist dies ja auch problemlos möglich.

Bislang haben wir uns ausschließlich mit der Treiberinstallation für Hardware beschäftigt, die Plug-and-Play unterstützt. Wie sieht es aber aus, wenn Sie ältere Hardware installieren wollen, die kein Plug-and-Play kennt? Auch dafür gibt es eine Lösung. Allerdings empfiehlt Microsoft diesen Weg nur für erfahrene Anwender oder für die Fälle, in denen Sie den Support des Hardwareherstellers am Telefon haben, der Sie durch diesen Prozess führt. Öffnen Sie das Startmenü, geben Sie im Suchfenster hdwwiz ein und betätigen Sie die Enter-Taste. Damit starten Sie den Hardware-Assistenten, der Sie zunächst nach Ihrem Admin-Passwort fragt. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, der Sie Schritt für Schritt durch die Installation Ihrer alten neuen Hardware leitet.

Ihre Hardware funktioniert immer noch nicht so wie Sie es erwarten? Dann hält Windows noch einen letzten Notanker für Sie bereit – die Problembehandlung. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und anschließend auf Systemsteuerung. Dort starten Sie die Problembehandlung, einen Assistenten, der Ihnen hilft, einen Großteil der möglichen Fehler zu finden. Der Assistent führt Sie Schritt für Schritt durch diesen Prozess, der aber zu speziell ist, um ihn hier zu beschreiben.

Führt auch dieser Assistent nicht zum Erfolg, sollten Sie sich an ein Internet-Forum Ihres Vertrauens wenden, um von dort individuelle Hilfe zu erhalten. Ich empfehle Ihnen Dr. Windows. Es handelt sich dabei um eines der größten deutschsprachigen Windows-Hilfeforen und vor allem herrscht dort ein freundlicher Umgangston, der im Internet nicht selbstverständlich ist.

Updatemythen nüchtern betrachtet

Kay Giza, MSDN Online Team-Lead bei Microsoft Deutschland, hat in seinem Blog einen umfangreichen Artikel veröffentlicht, in dem er sich mit den meist unbegründeten Bedenken gegenüber Microsoft Update und Windows Update beschäftigt. Ich kann nur jedem empfehlen, den Link zu diesem Artikel anzuklicken und den Artikel zu lesen. Er widerlegt leicht verständlich und unterhaltsam geschrieben die meisten der immer wieder auftauchenden Bedenken gegen die automatischen Updates. Besser bekomme ich das auch nicht hin und werde hier deshalb die Inhalte auch nicht wiederholen, sondern lediglich noch einige wenige Anmerkungen anbringen:

Kay bringt den folgenden Mythos ins Spiel: Mein PC läuft danach langsamer oder unstabil! Dazu schreibt er: “Die Dienste Windows Update oder Microsoft Update und die automatische Installation der Updates und die Suche nach Updates bewirken in der Regel keine Verlangsamung Ihres Computers, da die Aktionen im Hintergrund ablaufen.” OK, “in der Regel” stimmt diese Aussage. Allerdings widerspricht diese Aussage einem Statement von Microsoft, das ich auf einer Veranstaltung gehört habe. Dort wurde ausgeführt, dass für den Fall, dass ein sicherheitskritisches Loch gefixt wird, der Hotfix sich auf das Stopfen dieses Lochs konzentriert und dass er in diesem Fall nicht optimiert ist. Die Optimierung findet in diesem Fall erst am nächsten Patchday statt. Aber sollte das wirklich ein Grund sein, keine automatischen Updates zu verwenden? Die Frage ist doch, ob es besser ist, kurzfristig mit einem halben Prozent Performanceverlust oder doch lieber mit einem potentiell unsicheren Rechner zu arbeiten. Die Antwort sollte klar sein.

Manche Sicherheitsupdates werden von Microsoft als “kritisch” eingestuft. Diese Einstufung erfolgt sicher zu Recht, wird aber von etlichen Anwendern vollkommen missverstanden. Ich weiß nicht, wie vielen Anwendern ich schon erklärt habe, dass nicht die Installation des Updates kritisch ist, sondern dass es kritisch ist, mit dem ungepatchten System weiterzuarbeiten. Eventuell könnte sich Microsoft einmal eine andere Benennung der Einstufung überlegen. Die ersten Male ist die Aufklärung des Anwenders ja noch witzig, irgendwann wird sie aber doch nervtötend. Das aber nur nebenbei.

Eigentlich gibt es nur einen Grund, die automatischen Updates (temporär) auszuschalten – immer dann wenn man mobil online geht. Was das mobile Internet angeht ist Deutschland immer noch Entwicklungsland, die Netzabdeckung beträgt aktuell je nach Anbieter zwischen 51 und 81 % der Fläche, im Durchschnitt sind es 70 % (Quelle: Bundesnetzagentur). Auf dem Land sieht es also wirklich mau aus. Wer schon einmal ein etwas umfangreicheres Update mit GPRS-Tempo heruntergeladen hat, würde sich wünschen, dass Windows erkennt, dass eine Funkverbindung vorliegt und dass das Update auf einen späteren Zeitpunkt verschoben würde, wenn wieder eine WLAN- oder Kabelverbindung vorhanden ist. Auch die Flatrates der Anbieter sind meist eher dürftig. Teilweise wird das Tempo bereits nach 200 MB auf GPRS-Tempo gedrosselt. Ein automatisches Update kann also das schnelle mobile Internet für einen ganzen Monat verbrennen.

Microsoft Multi Touch Pack steht zum Download bereit

Lange war das Multi Touch Pack nur für OEMs verfügbar, seit gestern steht es auch zum Download bereit. Es enthält verschiedene Beispielanwendungen, die die Verwendung der Multitouch-Fähigkeiten von Windows 7 demonstrieren. Eine kurze Beschreibung finden Sie auf http://www.drwindows.de/windows-news/22112-windows-7-touch-pack-fuer-alle-erhaeltlich.html.

Da die im Multi Touch Pack enthaltenen Programme lassen sich nur auf einem Rechner sinnvoll verwenden, der Multitouch unterstützt. Die Multitouch-Unterstützung wird auch bei der Installation geprüft. Unterstützt der Rechner kein Multitouch, bricht die Installation ab.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Passen Sie die Taskleiste an

In früheren Versionen von Windows war die Taskleiste fest. Wenn Sie die Icons darauf verschieben wollten, mussten Sie auf eine externe Software zugreifen, beispielsweise auf Taskbar Shuffle. Sie können diese Software beispielsweise von der Chip-Website herunterladen.

Unter Windows 7 ist das nicht mehr erforderlich. Sie können einfach auf eines der Anwendungs-Icons auf der Taskleiste tippen und es mit aufgesetztem Stift an die von Ihnen gewünschte Position ziehen. Wenn Sie den Stift länger auf der Schaltfläche halten (was einem Rechtsklick mit der Maus entspricht), öffnen Sie ein Kontextmenü,  mit dem Sie die Schaltfläche dauerhaft auf der Taskleiste anheften. Auf die gleiche Weise können Sie sie auch wieder von der Taskleiste entfernen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Beschleunigen Sie die Anzeige der Vorschau auf der Taskleiste

Wenn Sie den Stift über die Schaltflächen auf der Taskleiste von Windows 7 halten, zeigt Windows Ihnen kleine Vorschaubilder der geöffneten Fenster der entsprechenden Anwendung an. Es ist aber nicht ganz einfach, den Stift lange genug genau ruhig zu halten, ohne ihn auf die Oberfläche aufzusetzen, bis die Vorschau angezeigt wird. Besonders beim Tablet PC ist es daher sinnvoll, die Zeitspanne zu verkürzen, die vergeht, bis die Vorschau angezeigt wird.

Für diesen Tipp ist es erforderlich, die Registry von Windows 7 zu ändern. Da dies immer eine “Operation am offenen Herzen” ist, sollten Sie auf jeden Fall vorher einen Wiederherstellungspunkt erstellen. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie einen Wiederherstellungspunkt erstellen, finden Sie bei den Kollegen von Netzwerktotal.de eine hervorragende Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Nchdem Sie den Wiederherstellungspunkt erstellt haben tippen Sie auf die Start-Schaltfläche in der Taskleiste oder wenn Sie mit einer Tastatur arbeiten betätigen Sie die Windows-Taste. Geben Sie in das Suchfeld regedit ein, gefolgt von der Entertaste. Damit rufen sie den Registrierungseditor auf. Navigieren Sie zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Mouse. Tippen Sie doppelt auf MouseHoverTime. Sie werden feststellen, dass als Standardwert 400 eingetragen ist, was bedeutet, dass die Vorschaufenster nach 400 Millisekunden angezeigt werden. Ändern Sie diesen Wert auf einen sinnvollen Wert. Ich meine, dass 200 Millisekunden eine gute Einstellung sind. Nachdem Sie ihren Wert eingetragen haben tippen Sie auf OK. Nach einem Neustart des Rechners werden Ihnen die Vorschaufenster schneller angezeigt.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Schützen Sie Ihre Suchvorgänge vor fremden Augen

Für diesen Tipp benötigen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien, der nur in Windows 7 Professional oder höher enthalten ist. Wenn Sie mit Windows 7 Home Premium, Starter oder Home Basic arbeiten, funktioniert der Tipp nicht.

Wenn Sie Ihren PC mit dem Windows Explorer durchsuchen, werden Ihnen die letzten Suchvorgänge angezeigt, die Sie ausgeführt haben. Wenn Sie Ihren PC mit anderen Personen teilen, wollen Sie eventuell nicht, dass diese sehen können, nach was Sie gesucht haben. Auch an diesen Fall hat Microsoft gedacht und die Möglichkeit eingebaut, die Anzeige der letzten Suchvorgänge abzuschalten. Dafür sind die folgenden Schritte erforderlich:

  1. Melden Sie sich als Administrator an.
  2. In der Suchbox des Startmenüs geben Sie GPEDIT.MSC ein und betätigen Sie die Eingabetaste, um den Editor für lokale Gruppenrichtlinien aufzurufen.
  3. Wechseln Sie zu Benutzerkonfiguration –> Adminstrative Vorlagen –> Windows-Komponenten –> Windows Explorer.
  4. Wechseln Sie zum Tab Standard.
  5. Tippen Sie in der Liste im rechten Fenster doppelt auf den Eintrag “Anzeige der letzten Sucheinträge im Windows-Explorer-Suchfeld deaktivieren” (ja, da hat Microsoft den Windows Explorer einmal mit einem Bindestrich versehen).
  6. Tippen Sie auf den Radiobutton “Aktiviert”. Diese Bezeichnung ist etwas verwirrend, aber Sie aktivieren die Deaktivierung der Anzeige der letzten Suchvorgänge. Die Usability lässt grüßen.
  7. Tippen Sie auf Übernehmen und anschließend auf OK und schließen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien.
Tipps und Tricks zu Windows 7 – Mit Checkboxen mehrere Dateien auswählen

Als stolzer Besitzer eines Tablet PC kennen Sie das ja: wenn Sie im Windows Explorer den Stift über eine Datei halten, erscheint links vom Dateinamen eine Checkbox, mit deren Hilfe Sie problemlos mehrere Dateien markieren können, um sie anschließend gemeinsam zu löschen, zu verschieben oder zu kopieren. Auf Ihrem stationären Rechner müssen Sie immer mit zwei Händen arbeiten – mit einer Hand halten Sie die Taste Strg gedrückt, während Sie mit der anderen Hand die Maus führen und die Dateien anklicken, die Sie gemeinsam bearbeiten wollen.

Sie können diese komfortable Bearbeitungsmöglichkeit aber nicht nur auf dem Tablet PC einsetzen, sondern Sie können sie auch auf dem Desktop oder Notebook einstellen. Rufen Sie dafür den Windows Explorer auf (dies geschieht auf einfache Weise mit der Tastenkombination Windows + E). Klicken Sie auf Organisieren und wählen Sie im Menü den Eintrag Ordner- und Suchoptionen. Wechseln Sie zum Tab Ansicht und scrollen Sie in der Liste Erweiterte Einstellungen nach unten bis zum Eintrag “Kontzollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden” und aktivieren Sie diese. Klicken Sie auf Übernehmen und anschließend auf OK.

Wenn Sie den Mauszeiger in Zukunft im Windows Explorer über eine Datei ziehen, erscheint links neben dem Dateinamen ein Kästchen, das Sie anklicken, um die Datei zu markieren. Die angeklickte Checkbox wird angezeigt, auch wenn Sie die Maus an eine andere Stelle verschieben. Wenn Sie die Markierung durch einen zweiten Mausklick entfernen und die Maus an eine andere Stelle verschieben, verschwindet die Checkbox wieder.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Passen Sie die Schaltfläche Beenden an

Standardmäßig schaltet die Schaltfläche Beenden im Startmenü von Windows 7 Ihren Rechner aus. Wollen Sie eine andere Aktion ausführen, tippen Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil rechts von Herunterfahren und wählen dort eine Aktion aus, beispielsweise dass der Rechner in den Energiesparmodus versetzt oder neu gestartet wird.

Wenn Sie aber wie ich den Rechner selten vollständig ausschalten, sondern ihn nach Beendigung Ihrer Arbeit nur in den Energiesparmodus fahren oder wenn Sie Ihren Rechner häufig neu starten, können Sie das Standardverhalten der Schaltfläche ändern. Tippen Sie dafür lange auf die Schaltfläche, um das Kontextmenü aufzurufen (wenn Sie mit einer Maus arbeiten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche). Das Kontextmenü enthält nur den einen Eintrag Eigenschaften, den Sie auswählen. Damit rufen Sie einen Dialog mit drei Tabs auf. Wechseln Sie zum Tab Startmenü und wählen Sie im Dropdownmenü “Standardaktion für Beenden” die Aktion aus, die Sie am Häufigsten benötigen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Durchsuchen Sie das Internet aus dem Startmenü heraus

Für diesen Tipp ist der “Editor für lokale Gruppenrichtlinien” erforderlich, der nur in Windows 7 Professional und höher enthalten ist. In diesen Versionen bietet das Startmenü nicht nur die Möglichkeit, den eigenen Rechner auf komfortable Weise zu durchsuchen, sondern Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, Internetsuchvorgänge durchzuführen. Mit den folgenden Schritten aktivieren Sie dieses Feature:

  1. Loggen Sie sich als Administrator en.
  2. Im Startmenü geben Sie in die Suchbox “MPEDIT.MSC” ein und betätigen Sie die Eingabetaste, um den Editor für lokale Gruppenrichtlinien auszuführen.
  3. Wechseln Sie zu Benutzerkonfiguration –> Administrative Vorlagen –> Startmenü und Taskleiste.
  4. Tippen Sie in der daraufhin angezeigten Liste doppelt auf “Link Internet durchsuchen in das Startmenü aufnehmen.
  5. Daraufhin erscheint ein Dialog, in dem Sie den Eintrag Aktiviert auswählen. Tippen Sie anschließend auf Übernehmen und OK und schließen Sie anschließend den Gruppenrichtlinien-Editor.

Zukünftig sollte Ihr Startmenü Ihnen immer auch den Link “Internet durchsuchen” anbieten, wenn Sie etwas in die Suchbox eingeben. Wenn Sie auf diesen Link tippen, wird die Suche mit Hilfe Ihrer Lieblingssuchmaschine im Standardbrowser ausgeführt.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Passen Sie die UAC an

Die User Account Control (UAC) ist vermutlich dasjenige Sicherheitsinstrument von Windows Vista, das am Häufigsten missverstanden wurde. Grund dafür sind die häufigen Warnmeldungen, die die Anwender besonders auf neu aufgesetzten Systemen erhielten. In Windows 7 wurde die UAC erheblich verbessert, so dass Sie sie anpassen können, damit sie nicht mehr so störend wirkt.

Sie benötigen nur wenige Schritte, um die UAC ein- und auszuschalten bzw. sie so einzustellen, dass sie weniger stört:

  1. Melden Sie sich als Administrator an.
  2. Öffnen Sie die Systemsteuerung, klicken Sie auf “Benutzerkonten und Jugendschutz’” (wenn Sie nicht als Administrator angemeldet sind, finden Sie an gleicher Stelle den Link ”Benutzerkontensteuerung”) und dort auf den Link “Benutzerkonten und anschließend auf “Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern”.

Jetzt befinden Sie sich im Dialog “Einstellungen der Benutzerkontensteuerung”. Sie können hier zwischen vier unterschiedlichen Einstellungen wählen. Verschieben Sie den Schieberegler auf der linken Seite des Dialogs auf die vier Einstellungen, damit rechts davon angezeigt wird, wie sich die einzelnen Einstellungen unterscheiden.