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Toshiba stellt kleinen UMPC vor

Toshiba hat einen brandneuen UMPC mit einem eleganten Gehäuse und mehr Power als Sie vermuten würden vorgestellt. Das neue Gerät arbeitet mit einem Intel Atom Prozessor und 64 GB SSD-Speicher. Als Betriebssystem kommt Windows Vista zum Einsatz. An das Gerät kann eine Tastatur angeschlossen werden, die die Bildschirmtastatur ersetzt, die auf dem 5,6 Zoll großen Bildschirm angezeigt werden kann.

Die schlechte Neuigkeit ist, dass Toshiba dieses Gerät nicht produzieren wird. Mark Whittard von Toshiba führt aus, dass das Gerät “zu klein” und nicht rentabel sei. Toshiba sei aber zuversichtlich, in naher Zukunft einen UMPC auf den Markt zu bringen. Hoffen wir, dass das Gerät in der Produktion so gut aussieht wie dieser Prototyp.

Fujitsu Lifebook U2010 – ein UMPC zum Verlieben

Das LifeBook P1610 war bereits fast ein UMPC. Verglichen mit diesem Gerät bedeutet das LifeBook U2010 noch eine deutliche Steigerung. Es besticht bereits auf den ersten Blick durch seine Optik. Aber auch auf den zweiten Blick kann es punkten – diesmal mit seinen inneren Werten. Es verfügt über einen 5,6 Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1024×768 Pixel, der wie bei allen UMPCs berührungsempfindlich ist. Angetrieben wird es durch einen 1,6 GHz oder 1,8 GHz-Atom Prozessor und es verfügt über 1 GB Arbeitsspeicher sowie eine 80 GB-Festplatte.

Das Gerät ist nicht nur mit WiFi, Bluetooth und UMTS ausgestattet, sondern es verfügt zusätzlich über ein GPS-Modul. Das Gewicht wird mit 680 Gramm angegeben, wobei wir wohl davon ausgehen können, dass in diesem Gewicht noch kein Akku enthalten ist.

Wann das Gerät in Deutschland auf den Markt kommt und was es hier kosten wird, war von Fujitsu-Siemens leider nicht zu erfahren. Aber zumindest sind auf der vietnamesischen Website Tinhte bereits Bilder sowie ein Video aufgetaucht.

Sehen Sie sich das Gerät unter http://tinhte.com/forum/showthread.php?p=626311#post626311 an und auch Sie werden überlegen, ob Sie Ihrem alten UMPC untreu werden sollen.

Inker RC4 von ATOZED software steht zum Download bereit

Das Tablet Input Panel (TIP), das mit Windows XP Tablet PC Edition bzw. Windows Vista ausgeliefert wird, ist ja bereits eine schöne Sache. Aber nur weniger Dinge im Leben sind so gut, dass sie sich nicht noch verbessern ließen. Die Firma ATOZED software mit Sitz in Nikosia auf Zypern hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen verbesserten Ersatz für TIP zu entwickeln. Derzeit steht der Release Candidate (RC) 4 zum Download bereit.

Was ist Inker?

Inker ist ein Ersatz für TIP, aber noch effizienter in der Benutzung und auch weitergehend anzupassen. Die Software erweitert die Funktionalität von TIP (die vollständig vorhanden ist). Durch die Installation von Inker wird TIP nicht gelöscht oder deaktiviert, sondern es ist möglich, die beiden Eingabemöglichkeiten parallel zu betreiben. Inker und TIP verwenden für die Erkennung der Handschrift die gleiche Engine, so dass die Erkennungsgenauigkeit erhalten bleibt. Allerdings konzentriert sich Inker mit Hilfe einer verbesserten Benutzeroberfläche auf die Reduzierung der Aktionen mit dem Stift, die für die Eingabe und Korrekturen erforderlich sind. Die Software wurde mit C# und WPF entwickelt.

 Die meiner Meinung nach wichtigsten Features von Inker

  • Aktivierung – Sie müssen nicht wie bei TIP zunächst auf das Icon tippen, um den Eingabebereich zu öffnen. Tippen Sie einfach auf das Feld, das Sie ausfüllen wollen und Inker wird aktiviert. Dieses Feature funktioniert nicht mit allen Anwendungen. Ggf. müssen Sie auf das Symbol in der Systemleiste tippen. Dann haben Sie zwar keinen Vorteil gegenüber TIP, aber auch keine zusätzliche Arbeit.
  • Korrekturen von vorhandenem Text – Wenn Inker keine Eingaben enthält markieren Sie den vorhandenen Text. Inker lädt diesen Text und ermöglicht Ihnen die Korrektur.
  • Verbesserte Erkennung – Inker erkennt Ihre Eingaben besser als TIP. Obwohl für die Erkennung die gleiche Engine verwendet wird, führt Inker zusätzliche Analysen der Eingabe durch und verwendet diese Information, wenn die Erkennungsergebnisse viele mögliche Kandidaten enthalten.
  • Gesten für die Korrektur – Verwenden Sie einfach eine Hoch- bzw. Runtergeste, um die Groß- und Kleinschreibung eines Wortes oder eines Buchstabens zu ändern. Mit einer Links-Rechts-Geste können Sie neue Buchstaben einfügen.
  • History – Inker merkt sich den von Ihnen eingegebenen Text, so dass Sie ihn falls erforderlich mehrfach einfügen können.
  • Favoriten – Sie können eigene Worte oder Phrasen angeben, die Sie im Schreibbereich schnell eingeben können.
  • Eingabenavigtion – Mit Inker können Sie Formulare mittels einer speziellen Einfügeschaltfläche einfacher ausfüllen, die den Text in das aktuelle Feld einfügt und den Cursor automatisch auf das nächste Feld setzt.

Alles in allem macht bereits der RC4 eine gute Figur und ist es Wert, dass Sie ihn sich ansehen. Ich bin zuversichtlich, dass bis zum endgültigen Release auch die noch vorhandenen Probleme und Fehler beseitigt sein werden. Der Download des RC ist kostenlos; ein Preis für die endgültige Version steht noch nicht fest, er wird aber bei EUR 29,00 liegen. Sie können Inker von der URL http://www.atozed.com/Inker/index.de.aspx herunterladen.

Microsoft veröffentlicht Origami 2.0 für Vista Tablet PC und UMPC

Bereits Mitte Juni hat Microsoft Origami 2.0 als kostenfreien Download zur Verfügung gestellt.

Das Add-On soll die Stiftbedienung von Windows Vista mit Hilfe einer zusätzlichen Benutzeroberfläche vereinfachen. In diese neue Bedienoberfläche wurden mehrere Programme, Informationen und Funktionen integiert. Dafür bietet Origami einen aufgeräumten Bildschirm als Ersatz für den Standard-Desktop von Vista und ermöglicht den schnellen Zugriff auf die vier Kategorien Musik, Videos, Bilder und Programme. Zusätzlich enthält Origami ein Bild-Kennwort. Dabei sind vier Bilder mit Tieren, Bienen, Käfern und verschiedenen Gegenständen vorgegeben. Um sich anzumelden, tippt man auf einem Bild die einzelnen Gegenstände oder Tiere in einer vorgegebenen Reihenfolge an. Leider hat das Bildpasswort einen sicherheitsrelevanten Schönheitsfehler: auch wenn Vista so konfiguriert ist, dass komplexe Passwörter erforderlich sind, lässt sich Origami so einrichten, dass das Anklicken eines einzelnen Gegenstandes für die Anmeldung ausreicht. Ob diese Sicherheit ausreicht, muss jeder Anwender für sich entscheiden.

Eine Demo zu Origami 2.0 finden Sie unter http://www.microsoft.com/windows/products/winfamily/umpc/demo.mspx. Leider sind die Screenshots in englischer Sprache, auf der deutschsprachigen Microsoft-Website habe ich keine Demo gefunden. Den Download finden Sie unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=b0edd346-75ba-4185-b6aa-0a49940afbde. Voraussetzung ist Windows Vista SP1.