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Wann kommt der Asus Eee PC T91 Tablet?

Bereits im Januar hatte Asus mit seinem T91 einen ersten Net-Tablet PC vorgestellt. Highlight ist der dreh- und klappbare mulittouchfähige Touchscreen und mit einem Gewicht von nur 960 g und einer Dicke von 2,6 cm ist das Gerät auch für den längeren mobilen Einsatz mit dem Stift geeignet, obwohl die Tastatur leider bei diesem Gerät nicht abnehmbar ist. Neben den von Asus bekannten inneren Werten der Intel Atom CPU und einem Gigabyte RAM ist der T91 mit einem GPS-Modul, einem TV-Tuner sowie einem FM-Transmitter ausgestattet. Der Preis soll bei $ 500 liegen, womit der T91 durchaus ein interessantes Gerät ist.

Eigentlich hatte Asus bekannt gegeben, dass der T91 im Zeitraum April bis Juni erscheinen sollte. Dieser Zeitrahmen ist inzwischen vergangen. Ein neuer Termin wurde von Asus bislang nicht genannt, aber da erst Windows 7 die Multitouchfähigkeit des  Displays unterstützen wird, nehme ich an, dass das Gerät frühestens im Oktober in den Läden zu finden sein wird. Allerdings könnte es auch möglich sein, dass das Gerät es es nicht bis in den Handel schafft. Dieses Schicksal hatte bereits das Modell ET1603 ereilt, das im letzten Jahr vorgestellt wurde, nie in den Handel kam und mittlerweile von den Produktseiten von Asus verschwunden ist. Beim T91 wäre eine solche Entwicklung bedauerlich. Hier noch ein kurzes Video zum T91:

Die beliebtesten Tablet PCs im November

Im November waren die folgenden Tablet PCs am beliebtesten:

  1. HP Pavilion tx2500z
  2. HP Touchsmart tx2z
  3. Lenovo ThinkPad X200
  4. HP EliteBook 2730p
  5. HP Pavilion tx2600

 Quelle: tabletpcreview.com

Fujitsu-Siemens stellt neuen Stylistic ST6012 vor

Fujitsu-Siemens hat sich entschieden, den neuen Stylistic ST6012 ohne großes Tamtam einzuführen. Dabei kann dieser Tablet PC sich wirklich sehen lassen. Als Slate ist er ein richtiger Tablet PC, nicht wie so viele Neuerscheinungen ein Notebook mit Tablet PC-Funktionalitäten. Er ist mit einem 12,1 Zoll WXGA-Display und einer Auflösung von 1.280×800 Pixel ausgerüstet, kann bis zu 4 GB RAM aufnehmen, verfügt wahlweise über eine Festplatte mit bis zu 320 GB oder ein SSD mit 64 GB sowie über einen Fingerabdruck-Scanner. Der Preis ist noch nicht bekannt, aber dieses Gerät ist schon sehr interessant.

Lenovo ThinkPad X200 Tablet PC – ein erster Test

In den USA ist Lenovos neuester Tablet PC, der X200, nun erschienen. Er ist mit einem neuen Gehäuse aus Kohlefaser ausgestattet, das an den Ecken mit Glasfaser verstärkt ist. Angetrieben wird der Rechner von einem 1,86 GHz Core Duo-Prozessor.

Hier kurz die Ausstattungsmerkmale des X200:

  • Intel Core 2 Duo 1,86 GHz L9400-Prozessor
  • 2 GB RAM
  • Festplatte 160 GB mir 7200 Umdrehungen
  • SSD optional
  • Intel GMA X4500 Grafikkarte
  • Anzeige 12,1″ WXGA mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel,
  • Aktiver Digitizer, Touchscreen optional
  • Dockingstation mit optischem Laufwerk optional
  • Windows Vista Business
  • 2 USB 2.0-Ports
  • Multicard-Reader
  • PC! Express Card
  • VGA 15PIN
  • Mikrofone und Kopfhörer

Tabletpcreview hat das Gerät bereits einem Kurztest unterzogen, dessen Ergebnisse ich hier kurz zusammenfassen möchte:

Mit seiner Batterie wiegt der ThinkPad X200 lediglich 1,36 kg, was ihn zu einem der Leichtgewichte seiner Klasse macht. Bemerkenswert ist die sehr gute Anzeige, die die Farben auch bei diagonaler Betrachtung gut darstellt und die hell genug eingestellt werden kann, um auch bei Sonnenschein noch lesbar zu sein.

Tabletpcreview hat einen Performancetest durchgeführt , der die Performance des Systems als Ganzes misst. Im Vergleich mit zwölf Notebooks landete der Lenovo ThinkPad X200 im schnellsten Drittel der Teilnehmer.

Die Wärmeentwicklung war während des Tests angenehm gering. Während andere Tablet PCs teilweise doch recht unangenehm heiß werden, erwärmte sich der X200 nur leicht.

Angenehm ist auch die Dockingstation, die nur die Größe des Tablet PCs aufweist. Diese Station lässt sich auch mit auf die Reise nehmen.

Der Lenovo ThinkPad X200 kostet in den USA 1200 Dollar. Für ein Gerät dieser Qualität ist das ein absoluter Schnäppchenpreis.

Den vollständigen Test finden Sie unter http://www.tabletpcreview.com/default.asp?newsID=1268.

Was ist eigentlich alles ein Tablet PC?

Als Microsoft im Frühjahr 2002 den ersten Tablet PC vorstellte war es einfach: es gab den Slate und den Convertible.

Beim Slate befand sich, vereinfacht dargestellt, die Technik hinter dem Bildschirm und er wurde ohne Tastatur ausgeliefert (auch wenn sich per USB eine Tastatur anschließen lässt), sondern er wurde durch die Bank mit dem Stylus bedient. Diese Geräte werden von vielen Herstellern angeboten: Motion, TabletKiosk, Electrovaya, HTC, OQO, Samsung, Fujitsu-Siemens, Avantech, DRS, General Dynamics, Everex, Getac, MobileDemand und Panasonic, um nur einige zu nennen. Da der Bildschirm und damit die Benutzeroberfläche immer sichtbar ist, sind diese Geräte in vielen Umgebungen einfach einzusetzen, beispielsweise in der Medizin, beim Militär und in der Produktion.

Convertibles sehen auf den ersten Blick aus wie traditionelle Notebooks, haben aber die Besonderheit, dass sich auch bei ihnen die Technik hinter dem Bildschirm befindet und dass sich die Tastatur abnehmen lässt, so dass die Geräte im Slate-Modus verwenden lassen. Sie können daher bequem unterwegs wahlweise mit dem Stift und der Tastatur verwendet werden. Diese Geräte werden von allen großen Herstellern produziert, darunter Dell, HP, Lenovo, Toschiba, MPC, Fujitsu-Siemens und ASUS.

Den Geräten ist gemeinsam, dass sie mit einem Digitizer ausgestattet sind und daher nur mit einem speziellen Stift, dem Stylus, bedient werden können. Als Microsoft im Jahr 2004 den UMPC (Ultra Mobile PC) vorstellte, verfügte dieser über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Er konnte also mit jedem beliebigen Stift und sogar mit den Fingern bedient werden. Außerdem war der UMPC kleiner und damit noch mobiler als der Tablet PC.

Seitdem verwischen sich zumindest im Marketing zunehmend die Grenzen zwischen dem Tablet PC und dem UMPC. Verfügten Tablet PCs anfangs über einen Bildschirm mit einer Diagonale von 8,9 Zoll und mehr, während der UMPC 7 Zoll groß oder kleiner war, benennt das Marketing heute auch mehr und mehr kleine Geräte und auch geräte mit Touchscreen als Tablet PC. Weitere Marketingbegrifflichkeiten, die eingeführt wurden, sind rugged und  semi-rugged Tablet PCs. Zusätzlich unterscheidet das Marketing zwischen professionellen und Endanwender-Geräten. Andere Werbeaussagen wie multifunktionell und andere müssen hier nicht erwähnt werden, da diesen Begriffen schlicht und ergreifend der Inhalt fehlt.

In letzter Zeit werden auch Hybridrechner auf den Markt gebracht, also Notebooks, deren Bildschirm schwenkbar und berührungsempfindlich ist, der aber nicht abgenommen werden kann. Auch diese Geräte werden häufig als Tablet PCs bezeichnet, auch wenn es sich streng genommen wirklich nicht mehr um Tablet PCs handelt. Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihr Notebook mehrere Stunden im Arm halten und mit der anderen Hand darauf schreiben. Das zusätzliche Gewicht der Tastatur sorgt zuverlässig dafür, dass Sie anschließend einen lahmen Arm haben.

Zusätzlich werden immer kleinere Geräte produziert. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass in absehbarer Zeit sogar Mobiltelefone und PDAs auf den Markt kommen, die als Betriebssystem Windows Vista ausführen.

Kommen wir zum Schluss auf die Engangsfrage zurück: Was ist eigentlich alles ein Tablet PC? Ich bin Softwareentwickler und betrachte das Problem daher von der Softwareseite und berichte hier daher über alle Gerätetypen, die sich mit dem Stift bedienen lassen und auf denen Windows Vista (bzw. auf älteren Geräten Windows XP Tablet PC Edition) ausgeführt wird.

Einige Infos zur Funktionsweise des Tablet PC

 Die ersten Tablet PCs verfügten über einen Stift, der durch ein Kabel mit dem Gerät verbunden war, über das die Signale übertragen wurden. Diese Technik wird meines Wissens nicht mehr verwendet, sondern die Signale werden heutzutage grundsätzlich per Induktion übertragen. Dadurch ist der Tablet PC bequemer zu bedienen und das Arbeitsgefühl entspricht eher der traditionellen Arbeit auf Papier, allerdings steigt dadurch auch die Gefahr, den Stift zu verlieren. Derzeit gibt es zwei unterschiedliche Stiftsysteme. Beide erledigen die gleichen Aufgaben, wenn auch mit geringen Unterschieden und beide haben ihre Vor- und ihre Nachteile.Das erste System ist der aktive Stift, der mit einer Batterie und einem passiven Bildschirm arbeitet. Dieser Stift unterscheidet 64 Druckstufen, was bedeutet, dass die Auflösung relativ gering ist. Er sendet ein kleines elektromagnetisches Feld, das durch einen Sensor hinter dem Bildschirm aufgenommen wird, der auf diese Weise die Position des Stifts feststellt. Zusätzlich enthält der Stift einen Drucksensor, der feststellt, ob der Stift auf den Bildschirm aufgesetzt ist.

Das zweite System verwendet einen passiven Stift und einen aktiven Bildschirm. Dieses System kann aktuell 254 Druckstufen unterscheiden. In der Regel arbeitet es mit der Erkennungstechnologie von Wacom, einem Spezialisten für Grafiktabletts. In diesem Szenario sendet der Bildschirm ein schwaches magnetisches Feld, das auf den Stift einwirkt, der seinerseits das magnetische Feld im Bildschirm beeinflusst. Der Bildschirm interpretiert diese Störung des Magnetfeldes als die Stiftposition. Der Drucksensor im Stift unterscheidet, ob Sie den Stift schwach oder stark auf den Bildschirm drücken. Dadurch stellt der Tablet PC fest, ob der Stift über den Bildschirm gehalten wird oder ob er auf den Bildschirm aufgesetzt ist. Außerdem steuern Sie über die Stärke des Drucks die Linienstärke in den Anwendungen, die unterschiedliche Linienstärken unterstützen. Ein Beispiel dafür ist das Journal.

Vermutlich ahnen Sie bereits, dass Sie die beiden Systeme nicht mischen können. Ein aktiver Bildschirm erfordert einen passiven Stift und ein passiver Bildschirm erfordert einen aktiven Stift.

Welches System ist besser? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten; die Antwort hängt von Ihren Anforderungen ab. Der aktive Stift hat den Vorteil, dass der passive Bildschirm keinen Strom aus dem Akku zieht, so das der Akku weniger schnell entladen wird. Der Nachteil ist, dass Ihr Stift schwerer ist und dass die Batterie auslaufen kann, so dass der Stift ersetzt werden muss. Der aktive Bildschirm benötigt zwar mehr Energie, aber die Stifte sind leichter und viele Anwender mögen die Druckempfindlichkeit. Wenn Sie Ihren Tablet PC für künstlerische Arbeiten verwenden, ist die Druckempfindlichkeit ein Muss. Außerdem haben die passiven Stifte noch ein weiteres cooles Feature: einen digitalen Radiergummi. Wenn Sie den Stift umdrehen und mit der Rückseite über den Bildschirm gehen, können Sie damit Ihre Fehler beseitigen. Dieses Feature ist sehr hilfreich, so dass ich es häufig verwende.