Posts Tagged ‘Tablet PC’
Kann man Chrome auf dem Tablet PC verwenden?

Inzwischen ist er bereits ein halbes Jahr als – Googles Browser namens Chrome. Da bereits unmittelbar nach dem Erscheinen von Chrome überall im Web Warnungen vor dem Einsatz von Chrome auf dem Tablet PC und dem UMPC erschienen, habe ich davon abgesehen, den Browser herunterzuladen und zu installieren. Stattdessen habe ich mir das Thema auf Wiedervorlage gelegt und habe mich jetzt im Internet umgesehen um festzustellen, ob sich etwas geändert hat.

Um die Antwort vorwegzunehmen: Nach wie vor finde ich im Internet viele Hinweise auf Probleme sowohl mit der Stiftbedienung als auch mit der Bedienung von Chrome auf dem UMPC, aber nirgendwo habe ich eine Meldung gefunden, dass das eine oder andere Problem beseitigt worden wäre.

Ein häufiger Kritikpunkt sind die Probleme, die aus dem kleinen Bildschirm des UMPC erwachsen, vor allem, da Chrome über keine einfach erreichbare Möglichkeit zum Ändern des Zoom-Faktors verfügt.

Ein weiteres Problem bei der Bedienung von Chrome über einen Touchscreen ist das Scrollen. Es ist nach mehreren Berichten so gut wie unmöglich, in längeren Webseiten über den Scrollbalken direkt zu der Stelle zu kommen, die der Anwender erreichen möchte.

Auch der Aufruf des Tablet Input Panel funktioniert nicht wie gewohnt. In der Adressleiste soll der Aufruf des Panels über die entsprechende eingeblendete Schaltfläche zwar funktionieren, aber in Eingabefeldern innerhalb der Webseite wird die Schaltfläche für den TIP-Aufruf nicht eingeblendet. Dieses Verhalten bremst die Verwendung von Chrome auf dem Tablet PC und dem UMPC doch erheblich aus, so dass es mir derzeit nicht ratsam erscheint, diesen Browser zu empfehlen.

Das schreiben die anderen

Vor allem im englischsprachigen Raum gibt es einige Blogs und Websites zum Thema Tablet PC. Dort finden sich viele lesenswerte Artikel, auf die ich hier hinweisen möchte. Wenn Sie des Englischen mächtig sind lohnt es sich auf jeden Fall, sich die Artikel einmal anzusehen, auf die ich hier verlinke.

The Inevitable Slow-Motion Death of the Tablet PC

In seinem Artikel beschreibt Harry McCracken sowohl die großen Hoffnungen, die Microsoft im Jahr 2001 in den Tabelt PC gesetzt hat als auch die Diskrepanz in der Verbreitung bis zum heutigen Tage. Er untersucht auch kurz die Gründe für die immernoch relativ geringe Verbreitung des Tablet PCs, die er sowohl im Verhalten von Microsoft als auch bei den Hardwareherstellern wie auch den Anwendern sucht.

Windows SideShow for Windows Mobile Developer Preview steht zum Download bereit

Erinnern Sie sich noch an Windows SideShow? Ja, genau, das waren die kleinen zusätzlichen Bildschirme an der Außenseite der Laptops, die Microsoft im Jahr 2006 oder 2006 vorgestellt hat, auf denen Sie Ihre E-Mail-Eingänge oder Ihre eBay-Auktionen auf dem Laptop verfolgen konnten, ohne den Laptop dafür starten zu müssen. Bislang hat sich diese Technik noch nicht durchgesetzt und die SideShow wurde nur vor einigen Jahren bei wenigen Business-Laptops eingebaut. Vermutlich aufgrund des stolzen Preises dieser Geräte habe ich SideShow noch nie in freier Wildbahn gesehen.

Mit Windows SideShow for Windows Mobile könnte diese Technologie jetzt ein Revival erleben. Dabei handelt es sich um eine Anwendung für Pocket PCs und Smartphones, auf denen Windows Mobile 5 oder 6 ausgeführt wird. Diese Geräte dienen dann als Bluetooth SideShow-kompatibles Gerät und stellen sich als zusätzliches Fenster Ihres Laptops oder Tablet PCs dar. Sie können mit Ihrem Pocket PC oder Smartphone sowohl auf Informationen auf dem Tablet PC zugreifen als auch den Tablet PC über eine Gadget-Oberfläche durch Ihren Pocket PC steuern. Befindet sich der Pocket PC oder das Smartphone außerhalb der Bluetooth-Reichweite des Tablet PCs, können Sie weiterhin auf die Informationen zugreifen, die Sie bereits von Ihrem Tablet PC heruntergeladen haben.

Sie können die englischsprachige Betaversion von der URL http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=79F19684-F862-4E02-A2B0-0003B4565F34&displaylang=en herunterladen.

Digitale Tinte und die Suche von Windows 7

Auf YouTube habe ich ein kurzes Video gefunden, das die Verwendung der Windows 7 Suche mit digitaler Tinte beschreibt. Der Unterschied zur Suche unter Windows Vista besteht darin, dass unter Windows 7 die erkannte Schrift direkt in die Suche eingetragen wird und die Suche sofort startet. Unter Windows Vista wird die Schrift zunächst erkannt, aber nicht in die Suche eingetragen, so dass im Eingabebereich erst auf “Einfügen” getippt werden muss, damit die Suche startet.

Digitale Tinte und Windows Suche

Modder baut Eee PC in Tablet PC um

Der PC-Umbauer Aeeeris hat ein Umbauset für die Eee PCs der 700er-Serie auf den Markt gebracht, mit dem sich die Netbooks in UMPCs mit Touchscreen umwandelt. Auch wenn Aeeeris nur ein kleines Unternehmen ist, schlägt es doch mit einen preisgünstigem Modifikations-Kit hohe Wellen.

Das Umbau-Kit ist für die Eee PC-Modelle 700, 701, 701SD und 702 erhältlich und wird für etwa 60 $ zuzügl. Versand unter www.aeeeris.com angeboten.

Gigabytes Nettablet M912 ist da!

Nun ist es gerade ein Jahr her, dass das Netbook auf den Markt kam. Zunächst als Nischenprodukt belächelt entwickelten sie sich schnell zum heimlichen Sieger des Jahres 2008. Auch wenn selbst Intel-Chef Paul Otellini den Atom-Prozessor, auf dem die Netbook-Reihe basiert, mit der Aussage abwertet, diese Geräte seien “für ernsthafte Applikationen ungeeignet” und aussagt: “Es geht hier um etwas, das keiner von uns nutzen würde”, sehen die Käufer das weltweit anders, so dass Intel mit der Lieferung der Prozessoren nicht nachkommt.

Nun ist mit Gigabyte der dritte taiwanesische Hersteller angetreten, die Welt mit einem Netbook zu erobern. Im Gegensatz zu Asus und MSI will die Company aber kein abgespecktes Notebook auf den Markt bringen, sondern einen Tablet PC, bei dem sich der Touchscreen um 180 ° drehen, über die Tastatur klappen und anschließend mit dem Stift bedienen lässt.

Ansonsten ist das Gerät nicht wirklich spektakulär ausgestattet. Selbstverständlich sind die üblichen Schnittstellen vorhanden. Der ansonsten recht gute Touchscreen (lt. verschiedener Tests, die im Internet veröffentlicht wurden) spiegelt leider sehr stark, was den ansonsten guten Eindruck des Displays doch empfindlich stört. Unverständlich ist mir allerdings, weshalb Gigabyte am Stift gespart hat. Der Stift des M912 macht eher den Eindruck, als käme er aus einem PDA. Ein Stift, der etwas angenehmer in der Hand liegt, kostet doch auch nur wenige Cent mehr, die doch wohl drin liegen müssten. Angenehm ist aber, dass das Gerät standardmäßig mit Windows Vista ausgeliefert wird. Besonders bei einem Gerät, das so mobil ist wie ein Tablet PC (oder hier eher ein UMPC) sollte man eigentlich nicht auf die zusätzlichen Sicherheitsmechanismen von Vista verzichten.

Hat die Welt auf das M912 gewartet?

Wer schon einmal mit einem Eee PC gearbeitet hat (der gleichgroß ist), dem ist klar, dass die Tastatur zu klein ist, um auf ihr längere Texte zu schreiben. Da bietet es sich eigentlich an, dem Gerät Tablet PC-Funktionalitäten zu geben, um auf diese Weise die Bedienung zu vereinfachen. Zumindest für einfache Arbeiten, beispielsweise für Textverarbeitung, ist auch der Prozessor stark genug. Ob das Gerät auch anspruchsvollere Arbeiten flüssig erledigen kann, beispielsweise Datenbankanwendungen oder eine Inventuranwendung mit angeschlossenem Barcodescanner, müsste man einmal testen.

Etwas enttäuschend ist die Akkuleistung. Golem.de hat einen Test gefahren, bei dem der Akku nach nur 102 Minuten leer war. “Richtige” Tablet PCs halten da doch deutlich länger durch, mein Fujitsu-Siemens immerhin durchschnittlich 3,5 Stunden.

Auch das Gewicht von satten 1,3 kg ist für ein so kleines Gerät einfach zu viel. Doppelt so große Geräte wiegen auch nur etwa 200 bis 300 g mehr.

Der Gigabyte M912 wird je nach Ausstattung innerhalb einer Preisspanne von 460 bis 560 Euro verkauft. Ob er diesen Preis wert ist, muss jeder für scih entscheiden.

Xplore stellt seinen neuen Tablet PC iX104C4 vor

Xplore Technologies Corp., ein Hersteller extrem stabiler mobiler Rechner, hat seinen neuen rugged Tablet PC iX104C4 vorgestellt und gleichzeitig die Messlatte für das Gerät extrem hoch gelegt. “Unser neuer iX104C4 verfügt über die beste Indoor-/Outdoor-Anzeige im heutigen Markt und stellt einen weiteren Meilenstein für Xplore dar, während wir weiterhin im Rugged Tablet PC-Segment innovativ tätig sind.” sagte mark Holleran, President und Chief Operating Officer von Xplore.

Hydro One, einer der größten kanadischen Betreiber von Hochspannungsnetzen mit Sitz in Ontario hat das neue Gerät einige Monate getestet und zeigte sich von der Performance des neuen Systems beeindruckt.

Lt. Hersteller verfügt der iX104C4 über die beste Lesbarkeit des Monitors bei Sonnenlicht, neu designte Antennen und WLAN-Module und ist mit Windows XP Tablet PC Edition und Vista Business kompatibel. Er ist mit einem 1,2 GHz Intel Core Duo Prozessor ausgestattet, verfügt über eine um 50 % hellere Anzeige und kann im Vergleich mit dem Vorgängermodell mit doppelt so viel Speicher ausgerüstet werden. Über den Preis des iX104C4 veröffentlicht das Unternehmen keine Angaben.

Gigabyte stellt den M912V vor

Eventuell sind Sie der Meinung, dass Sie, wenn Sie ein Mini-Notebook gesehen haben, alle Mini-Notebooks kennen. Gigabyte, beheimatet in Taiwan und vor allem als Hersteller von Motherboards bekannt, hat jetzt seinen neuen Convertible Gigabyte M912V vorgestellt.

Das Gerät ist mit einem 8,9 Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixel, einem 1,6 Ghz Intel Atom Prozessor und 1 GB RAM ausgestattet. Mit dieser Ausstattung dürfte es eher für den Privatanwenderbereich geeignet sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Lebensdauer der Batterie doch mehr im unteren Bereich angesiedelt ist.

Bevor Sie jetzt überlegen, das 699 Dollar teure und für den asiatischen Markt Gerät von Ihrer nächsten Fernostreise mitzubringen, sollten Sie zunächst den Review des Geräts auf http://www.laptopmag.com/review/laptops/gigabyte-m912v.aspx?page=1 ansehen. Das LAPTOP Magazine hat sich den M912V näher angesehen und steht diesem Gerät eher skeptisch gegenüber.

Was ist eigentlich alles ein Tablet PC?

Als Microsoft im Frühjahr 2002 den ersten Tablet PC vorstellte war es einfach: es gab den Slate und den Convertible.

Beim Slate befand sich, vereinfacht dargestellt, die Technik hinter dem Bildschirm und er wurde ohne Tastatur ausgeliefert (auch wenn sich per USB eine Tastatur anschließen lässt), sondern er wurde durch die Bank mit dem Stylus bedient. Diese Geräte werden von vielen Herstellern angeboten: Motion, TabletKiosk, Electrovaya, HTC, OQO, Samsung, Fujitsu-Siemens, Avantech, DRS, General Dynamics, Everex, Getac, MobileDemand und Panasonic, um nur einige zu nennen. Da der Bildschirm und damit die Benutzeroberfläche immer sichtbar ist, sind diese Geräte in vielen Umgebungen einfach einzusetzen, beispielsweise in der Medizin, beim Militär und in der Produktion.

Convertibles sehen auf den ersten Blick aus wie traditionelle Notebooks, haben aber die Besonderheit, dass sich auch bei ihnen die Technik hinter dem Bildschirm befindet und dass sich die Tastatur abnehmen lässt, so dass die Geräte im Slate-Modus verwenden lassen. Sie können daher bequem unterwegs wahlweise mit dem Stift und der Tastatur verwendet werden. Diese Geräte werden von allen großen Herstellern produziert, darunter Dell, HP, Lenovo, Toschiba, MPC, Fujitsu-Siemens und ASUS.

Den Geräten ist gemeinsam, dass sie mit einem Digitizer ausgestattet sind und daher nur mit einem speziellen Stift, dem Stylus, bedient werden können. Als Microsoft im Jahr 2004 den UMPC (Ultra Mobile PC) vorstellte, verfügte dieser über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Er konnte also mit jedem beliebigen Stift und sogar mit den Fingern bedient werden. Außerdem war der UMPC kleiner und damit noch mobiler als der Tablet PC.

Seitdem verwischen sich zumindest im Marketing zunehmend die Grenzen zwischen dem Tablet PC und dem UMPC. Verfügten Tablet PCs anfangs über einen Bildschirm mit einer Diagonale von 8,9 Zoll und mehr, während der UMPC 7 Zoll groß oder kleiner war, benennt das Marketing heute auch mehr und mehr kleine Geräte und auch geräte mit Touchscreen als Tablet PC. Weitere Marketingbegrifflichkeiten, die eingeführt wurden, sind rugged und  semi-rugged Tablet PCs. Zusätzlich unterscheidet das Marketing zwischen professionellen und Endanwender-Geräten. Andere Werbeaussagen wie multifunktionell und andere müssen hier nicht erwähnt werden, da diesen Begriffen schlicht und ergreifend der Inhalt fehlt.

In letzter Zeit werden auch Hybridrechner auf den Markt gebracht, also Notebooks, deren Bildschirm schwenkbar und berührungsempfindlich ist, der aber nicht abgenommen werden kann. Auch diese Geräte werden häufig als Tablet PCs bezeichnet, auch wenn es sich streng genommen wirklich nicht mehr um Tablet PCs handelt. Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihr Notebook mehrere Stunden im Arm halten und mit der anderen Hand darauf schreiben. Das zusätzliche Gewicht der Tastatur sorgt zuverlässig dafür, dass Sie anschließend einen lahmen Arm haben.

Zusätzlich werden immer kleinere Geräte produziert. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass in absehbarer Zeit sogar Mobiltelefone und PDAs auf den Markt kommen, die als Betriebssystem Windows Vista ausführen.

Kommen wir zum Schluss auf die Engangsfrage zurück: Was ist eigentlich alles ein Tablet PC? Ich bin Softwareentwickler und betrachte das Problem daher von der Softwareseite und berichte hier daher über alle Gerätetypen, die sich mit dem Stift bedienen lassen und auf denen Windows Vista (bzw. auf älteren Geräten Windows XP Tablet PC Edition) ausgeführt wird.

Fujitsu stellt zwei neue Tablet PCs vor

Fujitsu bringt zwei Widescreen-Tablet PCs, den T5010 und T1010, beide mit 13,3-Zoll-Display und Intels Centrino 2. (Quelle: Chip)

Der T5010 wiegt 2,25 Kilogramm, lässt sich per Fernbedienung steuern und wird für rund 1.800 US-Dollar in den Läden stehen. Der T1010 kostet in der günstigsten Konfiguration 1.300 Dollar. Beide sollen in den USA ab Mitte August erhältlich sein. Wann sie nach Deutschland kommen ist noch nicht bekannt.