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Und jetzt beseitigt die Software ihre Bugs selbst?

Und hier noch eine Meldung aus der CeBIT-Schmiede:

Kleine Softwarefehler können große Computerprogramme plötzlich abstürzen lassen und so beispielsweise ganze Flughäfen lahmlegen. Mit Pachika machen Informatiker der Universität des Saarlandes auf der CeBIT 2010 jetzt Schluss mit solchen Super-GAUs. Der Grund: Mit dem neuen Verfahren werden diese Fehler gleich entdeckt und automatisch behoben.

Hintergrund: Pachika ist der ostafrikanischen Sprache Suaheli entnommen und bedeutet so viel wie einsetzen und reparieren. Genau dies macht die neu entwickelte Softwarebibliothek. Sie wird in ein bestehendes Computerprogramm eingefügt und beobachtet dort, ähnlich wie eine Überwachungskamera, was das Programm während seiner Ausführung genau macht. Hängt sich das Programm an einer bestimmten Stelle selbst auf oder stürzt es komplett ab, analysiert das Pachika-System sofort, wie sich der fehlerhafte Programmlauf von den vorhergehenden unterschieden hat. Ohne Eingreifen eines Programmierers repariert das System diese Fehlfunktion dann automatisch.

Handelt es sich hier um schwarze Magie oder um Hexerei? So genau weiß ich das jetzt auch nicht, aber wenn wir die Pressemeldung mal Schritt für Schritt betrachten, löst sich die Frage schon etwas aus. Zunächst einmal beobachtet die Software den Code, den die Anwendung ausführt. Das ist nichts besonderes, sondern wird von jedem Coverage Profiler seit mindestens zehn Jahren erledigt. Anschließend analysiert die Software den Unterschied der Aktion, die zum Absturz geführt hat, von ähnlichen Aktionen, die anstandslos erledigt wurden. OK, dabei kann die Software durchaus auf einen Bug im ausgeführten Programm hinweisen. Aber wie die Software das Programm korrigieren soll, ist mir schleierhaft. Woher weiß sie, das passieren sollte und wie die Anwendung geplant war? Ich kann mir das wirklich nicht vorstellen.

Nebenbei bemerkt sind die Fehler, die eine Anwendung zum Absturz bringen, die “guten” Fehler. Diese Fehler bemerkt der Anwender schließlich sofort. Viel schlimmer sind doch die Fehler, die ein scheinbar gültiges Ergebnis bringen. Stellen Sie sich eine Buchhaltungssoftware vor, die die Umsätze zu hoch berechnet. Dass hier ein Fehler in der Software vorhanden ist, merkt der Anwender im Worst Case erst, wenn er zahlungsunfähig ist. Diesen Fehler bemerkt die Software aber nach den Angaben in der Pressemitteilung nicht.

Intelligente Theke für die kleine Kneipe

Elektronische Schanksysteme sind eigentlich nichts Neues. Bisher waren sie allerdings für Eckkneipen viel zu umfangreich und zu teuer. Forscher der Technischen Universität Clausthal sind jetzt aber mit einer Neuentwicklung auf der CeBIT 2010, die sicher viele Wirte begeistern wird: der “intelligenten Theke” für kleine Kneipen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen besteht das System aus einzelnen Modulen, die nach und nach installiert werden können. Der Einstieg zu einer Kneipe mit cleverer Theke könnte ein Modul sein, welches hilft, den Überblick über verkaufte Getränke zu bewahren und verhindert, dass zum Beispiel zu viel Bier ins Glas gezapft wird. Der Bierverbrauch soll sich so um bis zu acht Prozent reduzieren lassen.

Hinter diesen praktischen Vorzügen steckt natürlich ausgeklügelte IT. Besser gesagt haben die Forscher eine softwarebasierte, dynamische Infrastruktur (Middleware) entwickelt, die garantiert, dass die einzelnen Module wie Zapfhahn oder Kasse sowohl unabhängig betrieben werden, aber auch als Bestandteil eines verteilten Systems mit den anderen kommunizieren und kooperieren können.

So weit die Pressemitteilung. Aber mal ehrlich – die Kneipe, die durchschnittlich acht Prozent zu viel Bier ausschenkt muss vermutlich noch gebaut werden, genau wie das Bierglas, in das durchschnittlich acht Prozent zu viel ausgeschenkt werden können, wohl noch hergestellt werden muss. Außerdem besteht der Charme einer Eckkneipe doch wohl gerade darin, dass dort nicht alles IT-gesteuert ist.

Neu auf der CeBIT 2010 – die singende Glühlampe

Von einer Glühlampe erwarten wir, dass sie Licht spendet – mehr nicht. Sensor Industries bringt mit seiner Singing bulb eine Lampe zur CeBIT 2010, in der im wahrsten Sinne des Wortes Musik steckt mit.

Rein äußerlich unterscheidet sich die Singing bulb kaum von einer herkömmlichen Energiesparlampe. Hinter ihrem Glas verbergen sich neben neun (erhellenden 0,5 Watt) LEDs aber auch ein 2,4-GHz-Wireless-Receiver und ein 2-Watt-Lautsprecher. Dadurch lässt sich die singende Glühlampe beispielsweise vom MP3-Player ansteuern und spendet Licht sowie ungewöhnlichen Musikgenuss.

Sie finden die singende Lampe in Halle 17 auf Stand C35 (D1) im Hong Kong Pavilion

Ein BenQ S6 zieht sich aus

Geben wir es zu: wir alle sehen uns gerne einmal das Innenleben unserer Geräte an. Das Problem dabei ist, dass das Auseinanderbauen meist noch recht einfach geht, schwierig ist nur, beim Zusammenbauen alle Teile wieder an ihrem Platz zu montieren. Das folgende Foto hat eine junge Frau geschossen, die ihren BenQ S6 demontiert hat.

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Das ist noch das züchtigste der Bilder, die Sie hier in voller Pracht finden.

Jimi Hendrix 2.0

Eventuell kennen Sie ja das Konzert, in dem Jimi Hendrix seine Gitarre angesteckt hat. Jimis Begründung war, dass er seine Gitarre und sein Publikum liebt und er dem Publikum etwas schenken möchte, was er liebt. Xavier Lanier von www.gottabemobile.com hat auf Youtube ein Video von jemandem gefunden, der sein iPhone mindestens so liebt wie Jimi seine Gitarre. Viel Spaß beim Ansehen des Videos.

CrunchPad: Spezifikation geändert

Übermorgen ist es ein Jahr her, dass ich das erste Mal über den CrunchPad berichtet habe. Ziel war damals, einen Tablet PC auf Linux-Basis zu erstellen, der nicht mehr als 200 USD kosten sollte. Wie UMPCPortal.com berichtet, wurde die Spezifikation kürzlich zum wiederholten Mal geändert. Positiv ist meiner Meinung nach, dass der CrunchPad jetzt auch ein 3 G-Modem enthalten soll. Schade ist, dass das Gerät nach neuen Schätzungen satte 1,3 kg wiegen wird, was nicht wirklich leicht ist. Nach einiger Zeit, während der man ein Gerät mit diesem Gewicht herumgetragen hat, bekommt man lange Arme. Auch der Preis, der ursprünglich unter 200 Dollar betragen sollte, war nicht zu halten. Inzwischen strebt das Team einen Preis von $ 399 an, also den doppelten ursprünglich angepeilten Preis. Damit ist der CrunchPad nicht mehr wirklich günstig, sondern er ist teurer als ähnlich ausgestattete Geräte, die während der Entwicklung des CrunchPad auf den Markt gekommen sind.

USA: Die Auslieferung des Viliv X70 UMPC verzögert sich

Vorbestellungen für UMPCs von Viliv scheinen unter keinem guten Stern zu stehen. Nach dem Launch des Viliv S5 brach der Server des Importeurs zusammen und machte es den Kaufwilligen unmöglich, ihre Bestellungen abzuschließen. Der Launch des Viliv X70 fiel ins Wasser, weil in der Fabrik nicht alle Komponenten vorhanden waren.

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Die Käufer der vorbestellten 7 Zoll-Geräte erhielten eine Mail, in der sinngemäß folgendes stand: “vielen Dank, dass Sie kürzlich den Viliv X70 bestellt haben. Wir hofften, Ihnen heute die Paketnummer nennen zu können, was aber leider nicht der Fall ist …. die Rezession ist nicht so hart wie vom Hersteller erwartet und MIDs sind in diesem Jahr besonders beliebt. Diese Faktoren haben bei einigen Komponenten zu Lieferschwierigkeiten geführt.”

Eigentlich sollte der X70 seit dem 28. Juli ausgeliefert werden, die Lieferung wurde aber um etwa 2 Wochen auf den 11. August verschoben. Allerdings handelt es sich auch bei diesem Termin um eine Schätzung. Ob die Verzögerungen auch in Europa auftreten werden, ist noch nicht bekannt.

Würden Sie 4.500 Dollar für einen OQO 2+ ausgeben?

Das OQO Model 2+ wurde auf der CES 09 vorgestellt und erzeugte ein großes Echo. Leider musste OQO seinen Betrieb einstellen, bevor das Model 2+ auf den Markt kam. Ein Vorabmodell fand seinen Weg zu eBay, wo es mit wenigen Geboten einen Preis von 4.500 Dollar erzielte. Auch wenn es cool wäre, zu den ganz wenigen Menschen zu gehören, die ein Model 2+ ihr Eigen nennen können, wäre es für mich doch schwer vorstellbar, diesen Preis zu zahlen.

Der Windows 7 RC – eigentlich hätte ich hier gerne einen ersten Eindruck vermittelt

Ich war ja schon die ganze Zeit gespannt, mit eigenen Augen zu sehen, was Microsoft beim RC gegenüber der Betaversion geändert hat. Die Beta lief auf meinem Tablet PC schon länger, war stabil, schnell und funktionierte klaglos. Lediglich der interne Lautsprecher funktionierte nicht, aber der Nervt eh’ meist nur rum, so dass ich es durchaus als Feature betrachtet habe, meine Ruhe vor dem Gepiepe zu haben.
Gestern habe ich endlich die Zeit gefunden, Windows 7 RC herunterzuladen und auf meinem Tablet PC zu installieren – und damit fing das Drama an. Es begann bereits bei der Installation; offensichtlich hat Microsoft auch an der Installationsroutine etwas geändert. Aufgefallen ist es mir, als ich die Nutzungsbedingungen akzeptieren sollte. Der Digitizer funktionierte bei der RC-Installation zu diesem Zeitpunkt noch nicht und ich habe keine Möglichkeit gefunden, diese Abfrage per Tastatur zu beantworten. Ich musste also meiner Frau die Maus von ihrem Laptop ziehen und an meine Dockingstation anschließen. Ich benutze Windows nun bereits seit der Version 3.0, aber Windows 7 RC ist die erste Version, deren Installation einen Ehestreit erfordert.
Der Rest der Installation lief wie erwartet problemlos. Nur nachdem ich mich eingeloggt hatte war ich entsetzt – nichts funktionierte. Nun, zumindest nicht viel. Alle Hardwaretasten waren ohne Funktion, das WLAN wurde nicht erkannt und der Lautsprecher funktionierte auch nicht. Als ich noch die Betaversion installiert hatte, reagierten alle Teile des Tablet PCs so wie erwartet. Weshalb es unter dem RC nicht nicht funktioniert weiß wohl nur Microsoft.
Nun ist mein Fujitsu-Siemens Stylistic nicht der einzige Rechner, auf dem die Betaversion lief, der Releace Candidate aber fehlschlägt. Allerdings kenne ich solche Berichte sonst nur von No-Name-Rechnern von Medion oder PackardBell, bei denen sich die Installation bereits mit einem Bluescreen verabschiedet. Von Markenrechnern kenne ich solche Probleme eigentlich nicht.
Ich werde noch einmal versuchen, auf dem Rechner zunächst Windows Vista und anschließend Windows 7 RC als Update zu installieren. Ich hoffe, dass der RC dabei die Funktionalitäten von Vista übernimmt, die er bei einer direkten Installation des RC nicht zum Laufen bekommt.
Irgendwie lag ich mit meinen Erwartungen wohl etwas neben der Realität – ich hatte eigentlich gehofft, dass der RC Probleme der Betaversion beseitigt und nicht noch neue schafft.

Windows 7 Vollversion auf den Philippinen im Angebot

Als ein Cnet Asien Reporter mit seiner Familie im Urlaub auf den Philippinen war, machte er eine merkwürdige Entdeckung. In einem kleinen Laden, der Illegale Softwarekopien vertreibt, fand er eine Windows 7 Ultimate Version in der 32-Bit Ausführung.

Die Händlerin hatte keine Informationen darüber, woher diese stammte. Sie behauptete jedoch, dass es sich um eine Vollversion handle. Der Reporter ging aber aus dem Laden ohne etwas zu erwerben.
Quelle: ShortNews.de