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Toshiba kündigt SSD mit 512 GB an

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Toshiba hat die erste Solid State Disk (SSD) mit einer Kapazität von einem halben Gigabyte angekündigt. Sie gehört zur zweiten SSD-Generation und verspricht neben einer höheren Kapazität eine verbesserte Performance und Verlässlichkeit. Mit einer Lesegeschwindigkeit von 240 MB pro Sekunde und einer Schreibgeschwindigkeit von 200 MB je Sekunde sollen schnelle Bootvorgänge sowie ein flottes Starten von Anwendungen gewährleistet sein. Gegenüber den üblichen Festplatten weisen SSDs verschiedene Vorteile auf: sie benötigen weniger Strom, außerdem sind sie schneller und leichter, was besonders für Tablet PCs von Vorteil ist, die verwendet werden können, während sie vom Benutzer getragen werden. Toshiba erwartet, dass SSDs im Laufe dieses Jahres an Bedeutung gewinnen und im nächsten Jahr im mobilen Rechnermarkt bereits zehn Prozent Marktanteil erreichen.

Der Produktionsstart ist für das zweite Quartal 2009 geplant. Informationen zu Preisen liegen noch nicht vor.

Neue Sicherheitsempfehlung von Microsoft

Gerade kam aktuell die folgende Sicherheitswarnung:

Am Wochenende wurde gemeldet, dass es verstärkte Angriffe auf die Sicherheitslücke gibt, die in dem Microsoft Security Bulletin MS08-067 beschrieben wurde. Hierin wurde auf die Verfügbarkeit von Angreifer-Code hingewiesen, der die in Security Bulletin MS08-067 adressierte Sicherheitsanfälligkeit im Serverdienst ausnutzt und Remotecodeausführung ermöglichen kann. Betroffen sind Systeme unter Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003, auf denen das in MS08-067 bereitgestellte Sicherheitsupdate noch nicht installiert wurde.

 

Empfehlung: Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Windows Beta 7 verfügbar

Gerade haben Steve Ballmer, Chief Executive Officer, und Robbie Bach, President Entertainment Devices Division bekanntgegeben, dass Microsoft die öffentliche Betaversion von Windows 7 freigegeben hat. Ab sofort steht Windows 7 für TechNet- und MSDN-Abonnenten unter http://www.microsoft.de/windows/windows-7 sowie auf der US-Site unter http://www.microsoft.com/windows7 zur Verfügung. Am morgigen Donnerstag wird eine öffentliche Downloadmöglichkeit folgen. Der Download steht nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Microsoft plant, den 2,5 Millionen Downloads zu ermöglichen.

Die Windows 7 Beta wird als ISO Image Datei in 32 und 64 Bit Version in folgenden Sprachen zum Download angeboten: Englisch, Deutsch, Japanisch, Arabisch und Hindi. Hierzu muss lediglich das Sprachpaket installiert werden. (Anmerkung: Hindi nur als 32-Bit Version.)

Ein Upgrade auf Windows 7 Beta ist nur von Windows Vista mit Service Pack 1 möglich. Finale Informationen zu den Upgrade-Möglichkeiten nach dem Beta-Stadium liegen noch nicht vor. Um einem möglichen Datenverlust vorzubeugen, sollten vor der Installation von Windows 7 alle Daten gesichert werden. Außerdem würde ich empfehlen, die Betaversion in einer virtuellen Maschine zu installieren. Die Betaversion ist bis zum ersten 1. 8. 2009 funktionafähig und kann anschließend nicht mehr verwendet werden.

Weitere Informationen in deutscher Sprache finden Sie im Windows 7-Blog unter http://blogs.technet.com/sieben/.

Öffentliche Betaversion von Windows 7 am Freitag?

Wie Mary-Jo Foley in Ihrem Blog unter zdnet.com schreibt will Microsoft am Freitag, den 8. 1. 2009 eine öffentliche Betaversion von Windows 7 zum Download bereitstellen. Kurz vorher, vermutlich am Donnerstag, soll die Betaversion bereits an einen kleinen Kreis von Betatestern zugänglich gemacht werden.

Die beliebtesten Tablet PCs im Dezember

Im November waren die folgenden Tablet PCs am beliebtesten:

  1. HP Pavilion tx2500z
  2. HP Touchsmart tx2z
  3. Lenovo ThinkPad X200
  4. HP Pavilion tx2600 
  5. HP Pavilion tx1000z

 Quelle: tabletpcreview.com

Auf ein Neues

2008 ist vorbei. Da wir in letzter Zeit eh’ reichlich mit Jahresrückblicken auf 2008 wie auch mit Vorschauen auf 2009 gequält werden, spare ich es mir, auch eine Rückschau zu schreiben.  Nur eine kurze Bemerkung:

Dieser Blog ist jetzt etwa ein halbes Jahr alt und er hat einen Start hingelegt, der besser war als ich erwartet habe. In jedem Monat wuchsen die Zahlen der Besucher und der Seitenaufrufe um zweistellige Prozentzahlen. Das zeigt mir, dass ich mit diesem Blog auf dem richtigen Weg bin und ich bin überzeugt, dass es auch im nächsten Jahr weiter bergauf gehen wird.

Ich möchte mich noch bei Johannes (der sich um die technischen Probleme kümmert) und bei Tom (der die kaufmännische Seite dieses Projekts betreut) bedanken, ohne die dieser Blog genau wie die anderen durch sie betreuten Blogs sicher nicht so erfolgreich sein würde. Danke ihr beiden, ihr seid Klasse.

Was ich mir für 2009 wünsche? Eigentlich lasse ich das Jahr einfach auf mich zukommen. Es wäre aber schön, wenn hier im Blog mehr Kommentare und Anregungen der Leser erscheinen würden, damit hier ein Gemeinschaft entstehen kann und der Blog keine Einbahnstraße bleibt.

Die beliebtesten Tablet PCs im November

Im November waren die folgenden Tablet PCs am beliebtesten:

  1. HP Pavilion tx2500z
  2. HP Touchsmart tx2z
  3. Lenovo ThinkPad X200
  4. HP EliteBook 2730p
  5. HP Pavilion tx2600

 Quelle: tabletpcreview.com

Opening Keynote
Jetzt, am eigentlich zweiten Tag geht es richtig los mit der Opening Keynote auf dem Technical Summit.
Sprecher: Frank Fischer
Frank Fischer beginnt mit einem Überblick über das Wesen des Internets und zeigt kurz die Funktion des IE 8 unter Windows 7. Das zweite große Thema auf dem Technical Summit sind Dienste, die die Flexibilität im IT-Portfolio erhöhen sollen.
Was ist neu an derCloud-Plattform? Auch in der Cloud kann der Anwender seine eigenen Anwendungen laufen lassen. Zusätzlich stehen ihm die Dienste von Windows Azure zur Verfügung. Microsoft Azure ist eine Plattform für Partner- und Microsoft-Dienste. Derzeit fügt Microsoft seinen Rechenzentren jeden Monat 10.000 Rechner hinzu und plant, diese Zahl bis Ende nächsten Jahres bis auf 20.000 erhöhen. Auf diesen Rechnern arbeitet Windows Azure mit seinen Diensten, im Einzelnen Live Services, .NET Services, SQL Services, Sharepoint Services und andere.
Sprecher: Steve Teixeira
Bringing Parallel Computing to the Masses
Steve demonstriert am Beispiel einer Datenbankabfrage, welche Performancegewinne parallele Verarbeitung bringen kann.
Parallel Computing @ Microsoft
Anwendungen (nur einige Beispiele): Automatisierungssteuerungen, Internetbasierte Bilddienste, Unternehmensweite Suche, Animation und CGI-Rendering. Eine Voraussetzung für eine sinnvolle parallele Verarbeitung ist
Parallel LINQ (PLINQ)
Ermöglicht LINQ-Entwickler, parallele Hardware zu nutzen.
Es würde den Rahmen dieses Blogs sprengen, hier alle Features aufzuzählen, die Steve Teixeira gespickt mit vielen anderen Informationen vorgeführt hat. Da muss ich Sie auf andere Internetquellen verweisen, in denen Sie die Informationen besser aufbereitet finden als es mir während der Konferenz möglich ist. Nur so viel sei hier bereits verraten: die Demos waren wirklich beeindruckend und ich bin der Meinung, dass parallele Verarbeitung in den nächsten Jahren auf viele Entwickler zukommen wird, und zwar in dem Maße, in dem Azure Verbreitung findet.
Sprecher: Patrick Baudisch
Very small Mobile Devices
Patrick Baudisch stellt zunächst seinen Arbeitsbereich vor, sowie die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen. Früher gab es nur den PC mit einem mehr oder weniger großen Bildschirm. Heute verfügen wir über mehr Geräte mit deutlich unterschiedlicheren Anzeigen. Das am meisten verfügbare Gerät ist heute das Mobiltelefon, das heute auch Internetfähig ist und für die Anzeige einfacher Informationen verwendet wird. Werden die Informationen komplexer, wird der Anwender seinen Laptop verwenden, um diese Informationen anzuzeigen und zu bearbeiten. In bestimmten Situationen kann der Anwender auch noch einen externen Monitor oder einen Beamer anschließen, um mehr Menschen an seinen Informationen teilhaben zu lassen.
Patrick stellte einige Projekte vor, an denen er bei Microsoft Research gearbeitet hat und von denen er sich vorstellen kann, dass sie in den nächsten Jahren State of the Art sein könnten. Es dürfte allen Teilnehmern der Keynote klar geworden sein, dass wir noch lange nicht am Ende der Entwicklung angelangt sind.

Ach ja, Thema dieses Vortrags waren ja kleine Geräte und wenn hier von kleinen Geräten die Rede ist, sind auch wirklich kleine Geräte gemeint. Können Sie sich vorstellen, ein Gerät mit einer Bildschirmdiagonale von 8 mm mit dem Finger zu bedienen? Falls nicht, haben Sie hier etwas versäumt. Ich hoffe, ich komme im Laufe der Konferenz noch einmal dazu, dieses neue Feature zu beschreiben. Jetzt geht es erst einmal mit der nächsten Session weiter.

Was ist dran im Fujitsu LifeBook U820?

Vor fast genau einem Jahr stellte Fujitsu das LifeBook U810 vor, den seinerseits kleinsten UMPC. Das U820 sieht fast identisch aus: ein 5,6 Zoll-LCD-Bildschirm mit einem Stylus oberhalb der eingebauten Tastatur und zwei Maustasten auf der gegenüberliegenden Seite.

Unter der Haube hat sich aber viel getan. Das Gewicht wurde um etwa 100 g reduziert, während die Laufzeit der Batterie um etwa eine Stunde verlängert wurde, so dass das U820 jetzt etwa 4:20 Stunden läuft, bevor es wieder an die Steckdose angeschlossen werden muss. Die größte Neuerung ist das eingebaute GPS, das man wohl eher in einem PDA erwarten würde als in einem Gerät dieser Größe. Welche Karten bei einem Kauf in Europa mitgeliefert werden, ist mir nicht bekannt, aber da mit meinem Mobiltelefon die Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz mitgeliefert wurden, vermute ich, dass dies auch hier der Fall sein wird.

Einen wichtigen Nachteil des LifeBook U820 beschreibt Christopher Null in seinem Blog auf http://tech.yahoo.com: Die Atom CPU ist nicht für Vista geeignet und sorgt daher dafür, dass das U820 in den Benchmarkrankings ganz weit unten steht. Das sollten wir aber nicht zu eng sehen – nur wenige Rechner mit Atom CPU schaffen es überhaupt in das Ranking. Anders sieht es mit Windows XP aus; mit diesem Betriebssystem soll das U820 recht brauchbare Leistungen bringen. Da Windows 7 erheblich ressourcenschonender sein soll als Windows Vista wäre es auch interessant, einen Test unter Windows 7 durchzuführen.

Ein weiteres Problem ist der Preis. Mit einem Listenpreis von knapp 1.000 Dollar ist das U820 deutlich teurer als andere Netbooks auf dem Markt. Eventuell ist Ihnen das GPS ja den Mehrpreis wert – aber fragen Sie Ihren Händler auch, ob er eine Halterung für Ihr Auto im Angebot hat.

Siemens steigt aus Joint Venture mit Fujitsu aus

Der Schritt war absehbar und wurde eigentlich auch bereits seit längerer Zeit erwartet – Siemens hat den Joint Venture-Vertrag mit Fujitsu gekündigt. Wie die Unternehmen in dieser Woche bekanntgaben, übernimmt der japanische Partner die 50 %ige Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen. Damit ist in Deutschland kein namhafter Rechnerhersteller mehr ansässig.