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Microsoft: Tablet PCs bleiben PCs in Tabletform

Andy Lee, President der Windows Phone Division bei Microsoft hat in seiner Keynote auf der Worldwide Partner Conference dagelegt, dass es Windows Phone nur für Mobiltelefone geben werde und es wird keine spezielle Version für Tablets geben. Er führte aus, dass Microsoft diesen Formfaktor zu den PCs zähle und dass auf den Tablets daher als nächstes Betriebssystem Windows 8 laufen werde. Die Anwender sollen in der Lage sein, auf den Tablet PCs alle Aufgaben auszuführen, die sie auch auf ihren stationären Rechnern ausführen können. Windows 8 würde da eine wirklich gute Figur machen. Ich bin jetzt nur mal gespannt, ob die Tablet PCs mit Windows demnächst auch im Preis sinken werden. Da sie in der Öffentlichkeit häufig als in Konkurrenz stehend mit den Android-Geräten gesehen werden, wäre dies sicher hilfreich bei der Vermarktung richtiger Tablet PCs.

Wie sag’ ich es meinem Tablet PC? – Philosophen geben Antwort

Erstaunlich: Die Philosophische Fakultät der Friedrich Schiller Universität Jena gehört zu den Ausstellern der CeBIT 2010. Grund: Sie präsentiert Optimierungen für sprachbasierte Anwendungen im IT-Bereich.

Der Lehrstuhl für Indogermanistik informiert gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik im future parc über das ForMaT-Projekt. Hier wird dem User auf den Mund geschaut, um IT-Systeme die Bedeutung hinter der Worthülse erkennen zu lassen. Forschung, die beispielsweise hilft, Übersetzungs- und Verständnishilfen zu leisten oder Textbausteine für Suchfunktionen zu liefern.

Offensichtlich kommen die Jenaer wohl eher mit Grundlagenforschung und es wird noch einige Zeit dauern, bis wir von den Erkenntnissen profitieren können. Wenn es aber möglich wird, die Spracherkennung zu verbessern, wäre dies ein Fortschritt. Windows enthält zwar eine solche Funktionalität, aber ehrlich gesagt ist sie – lassen Sie es mich wohlwollend ausdrücken – grottenschlecht. Sie reicht zwar aus, um den Tablet PC mit gesprochenen Befehlen zu steuern, aber wirklich interessant wird sie erst, wenn es möglich ist, freie Texte flüssig zu diktieren. Hier versagt die Spracherkennung von Windows total. Dragon Naturally Speaking erledigt diese Aufgabe zwar etwas besser, aber bei meinem letzten Versuch mit dieser Software gab es immer wieder Probleme, sobald irgendwelche Hintergrundgeräusche auftraten. Und wer hat schon immer einen schalldichten Raum parat? Würde die Software das Diktat nicht nur erkennen, sondern auch verstehen, könnte sie die nicht gewünschten Nebengeräusche herausfiltern und auf diese Weise die Qualität der Spracherkennung deutlich verbessern.

Ist das iPad ein Tablet PC?

Ich bin in letzter Zeit mehrfach gefragt worden, weshalb ich nichts über das iPad schreibe. Nun, dieser Blog hat den Tablet PC und den UMPC als Thema. Und das iPad unterscheidet sich doch deutlich vom Tablet PC.

Da wäre zunächst einmal das Betriebssystem. Auf dem iPad läuft weder das Mac OS noch Windows, sondern eine modifizierte Version des iPhone-Betriebssystems. Ein überdimensionales iPhone ohne Telefonfunktion ist aber beim besten Willen nicht als Tablet PC zu bezeichnen. Das Betriebssystem sorgt auch dafür, dass Büroanwendungen nicht auf dem Gerät ausgeführt werden können, sondern nur die Apps aus dem Apple-Store.

In ihrer Printausgabe vom 28. 1. 2010 berichtete die taz, dass das iPad nicht einmal mit USB-Anschlüssen ausgestattet ist. Das bedeutet, dass die Anwender nicht im Büro eine vorhandene Tastatur anschließen können. Es ist nur eine Bildschirmtastatur vorhanden, die etwa die Größe einer normalen Tastatur hat. Wer aber einmal versucht hat, auf einer virtuellen Tastatur ohne Tasten einen Text zu schreiben, ist zumindest dann aufgeschmissen, wenn er normalerweise 10-Finger-blind schreibt. Immer wieder löst er die falsche Taste aus. Alternativ wird es aber eine Dockingstation geben, die zusätzlich zum iPad erworben werden kann und die auch über eine richtige Tastatur verfügt.

Schon seit langer Zeit ist Multitasking unverzichtbar. Leider ist diese Entwicklung an Apple wohl noch nicht angekommen. Multitasking ist auf dem iPad ein Fremdwort, so dass immer nur eine App gleichzeitig ausgeführt werden kann.

Ein großes Plus des Tablet PCs ist die Handschrifterkennung. Ich konnte nirgendwo im Internet einen Hinweis darauf finden, dass das iPad eine solche Funktionalität mitbringt. Daher können wir vermutlich davon ausgehen, dass das iPad keine handschriftlichen Eingaben akzeptiert bzw. erkennen kann.

Zu Apples Ehrenrettung muss ich noch bemerken, dass Steve Jobs bei der Vorstellung des iPad auch nicht behauptet hat, dass mit das iPad ein Arbeitsgerät sei. Er zeigte, dass es mit dem Gerät möglich ist, Musik zu hören, Filme abzuspielen und eBooks zu lesen. Auch wenn die Platzierung des iPad noch nicht klar ist, scheint Jobs es vermutlich eher als Lifestyle-Gerät darstellen zu wollen, mit dem man ab und an eventuell auch etwas arbeiten kann. Im Gegensatz dazu ist der Tablet PC ein Arbeitsgerät, das aber auch für das Entertainment verwendet werden kann.

Mit seinen 499 bis 829 Dollar ist das iPad meiner Meinung nach ein überteuerter eBook-Reader und MP3-Player. Allerdings ist es gut möglich, dass die Preise noch kräftig sinken werden. Wie die Computerwoche in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, hat das Marktforschungsunternehmen iSuppli ausgerechnet, dass die im iPad verbauten Hardwarekomponenten lediglich 219,35 Dollar kosten. Im Preis des iPad dürfte also noch viel Phantasie stecken.

Ich habe von der Präsentation des iPad eigentlich positive Impulse für den Tablet PC erwartet. Erinnern wir uns: Apple hatte sich die MP3-Spieler angesehen, die Fehler ausgewertet, die von den Herstellern beim Entwurf dieser Geräte gemacht wurden, und anschließend mit dem iPod einen besseren MP3-Player auf den Markt gebracht. Dann hat sich Apple die Windows-Mobiltelefone angesehen, die Fehler ausgewertet und mit dem iPhone die Geräte nachgebaut. Dabei hat die Company viele Fehler weggelassen und etliche nette Gimmicks eingebaut und damit auch dem Windows Mobile-Markt viele neue Impulse gegeben. Microsoft ist da klar gefordert, mit Windows Mobile nachzuziehen.

Wer wie ich durch das iPad einen ähnlichen Impuls für die Entwicklung der Tablet PCs erwartet hat, wurde bitter enttäuscht. Selbst das seriöse heute.de lästerte über “Die teuerste Binde der Welt” und hat einen Teil der Häme gesammelt, die im Internet über Apple ausgeschüttet wurde. Hier ein Ausschnitt: 

“Die teuerste Binde der Welt?”, hämt denn auch das Neo-Feminismus-Blog maedchenmannschaft.net. “Es surft im Web UND stoppt die Blutung”, schreibt “tjakabon” bei Twitter. “Claudine” freut sich: “Schön, das erste Apple-Produkt nur für Mädchen!”. Beim Blog “Jezebel” kommentiert einer: “Hoffentlich hilft es den Leuten mit dem 24-Stunden-Nachrichten-Zyklus umzugehen.” Ein Wettlauf um die schönste Abwandlung eines Tampon-Werbeslogans ist im Gange. “Hat die nächste Version Flügel?”, zwitschert ein US-Amerikaner.

Na gut, das ist wohl etwas übertrieben. Ich meine, dass Bill Gates die Situation gut zusammengefasst hat: “Ich glaube stark an Touchbedienung und digitale Lesegeräte, aber weiter denke ich, dass eine gewisse Mischung aus Spracheingabe, einem Stift und einer echten Tastatur – in anderen Worten ein Netbook – dem Mainstream in dieser Richtung entsprechen wird” (Zitat aus macwelt.de).

Wie es im Moment aussieht, bringt Apple nach dem iPod und dem iPhone mit dem iPad ein drittes Livestyleprodukt auf den Markt. Augenscheinlich erfindet sich Apple derzeit neu und entwickelt sich vom IT-Anbieter zum Lifestylekonzern. Damit passt das iPad nicht in diesen Blog.

Podcast zum Thema Apple Tablet

Meetmobility.com hat einen interessanten Podcast zu Thema Apple Tablet veröffentlicht. Die sechs teilnehmer an dem Podcast stellen einige interessante Gedanken und Kommentare vor und beschreiben, wie das Gerät aussehen könnte und wer die Zielgruppe sein könnte. Am Ende des Podcasts werden die Teilnehmer gefragt, ob sie einen Apple Tablet kaufen würden. Seien Sie auf die überraschenden Antworten gespannt.

Deutsche Software für Windows Mobile gesucht
Diese Meldung hat zwar nichts mit Tablet PCs zu tun, könnte aber trotzdem interessant sein.
Zeitgleich mit der Markteinführung von Windows Mobile 6.5 startet der Windows Marketplace for Mobile, für den man sich in Deutschland ab Juli anmelden kann.
Der Microsoft-Dienst soll es Nutzern von „Windows Mobile“ ermöglichen, über eine passende Shop-Anwendung auf dem Gerät oder über ein Webportal auf einfache Art und Weise interessante Software zu suchen, zu testen und zu kaufen.
Softwareanbieter können auf dem Online-Marktplatz ihre Anwendungen präsentieren – dazu zählen natürlich auch Lösungen in deutscher Sprache und aus Deutschland für die Windows-Mobile-Nutzer hierzulande.
Über die Rahmenbedingungen informiert vorab der WindowsPhone-Blog, über den sich interessierte Produzenten auch an Microsoft wenden können.
NRW-Konferenz 09: Die Community lädt wieder ein

NRW Conf 09 - Ich geh hin!

Am 28. August ist es mal wieder so weit. In Wuppertal findet wieder die NRW Conf09 statt, das größte Community-Event für Software-Entwickler, IT-Pros und UI-Designer. 28 deutsche und internationale Sprecher halten Sessions zu vielen Themen rund um die IT – ein Termin, den Sie nicht verpassen sollten. Nähere Infos finden Sie auf der Website der Konferenz.

Windows 7 vor dem Start

Wie Microsoft heute mitteilte, ist der Release Candidate von Windows 7 fertiggestellt. Er enthält bereits alle Funktionen der endgültigen Version. Abonnenten von MSDN und TechNet können den Release Candidate ab sofort herunterladen, der öffentliche Download wird ab dem 5. Mai möglich sein.

Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass der Release Candidate noch nicht die finale Version von Windows 7 ist und empfiehlt daher die Installation ausschließlich auf Testsystemenen. Außerdem gibt es wie für jedes Release vor dem endgültigen Erscheinen auch für den Release Candidate von Windows 7 keinen technischen Support.

News von der CeBIT: Acer stellt Beamer mit LED-Lampe und einer Leuchtdauer von 20.000 Stunden vor

Lange Lebensdauer und sehr hohe Energieeffizienz: Diese beiden Vorteile vereint der Beamer K 10, den Acer mit zur CeBIT 2009 bringt. Der 13 mal 12 Zentimeter kleine Mini-Projektor liefert eine Bildhelligkeit von 100 ANSI Lumen für klare, detailreiche Bilder mit einer Diagonalen von bis zu 152 Zentimeter, so dass er sich ideal für kleinere Räume – etwa Manager-Büros – eignet.

 Der Acer K 10 Pico-Projektor erweist sich mit seiner LED-Technologie als echtes Green-IT-Produkt. Ein Auswechseln der Lampe ist praktisch überflüssig, da LEDs eine Nutzungsdauer von bis zu 20 000 Stunden haben. Ferner benötigen Projektoren mit LED-Technologie wegen ihrer geringeren Erhitzung bis zu 30 Prozent weniger Energie als Geräte mit gewöhnlichen Lampen. Durch diesen reduzierten Kühlungsbedarf ist außerdem eine kleinere Bauweise möglich. Für umweltbewusste Nutzer ergibt sich noch ein Grund zur Freude: Bei der Produktion von LEDs werden im Gegensatz zu herkömmlichen Lampen keine schädlichen Substanzen wie Quecksilber oder Halogendampf benötigt.

Quelle: CeBIT-Pressedienst

Ein viertel Jahrhundert Microsoft Press

Zum 25jährigen Jubiläum gibt Microsoft Press einen aus – bis zum 25. Februar gibt es zwei E-Books zum kostenlosen Download:

Das Buch “Microsoft Visual C# 2008 Expression Edition: Build a Program Now!” von Patrice Pelland beschreibt Ihnen anschaulich die Softwareentwicklung mit Visual C# 2008 Express Edition.

In “Windows Vista Resource Kit, Second Edition“, geschrieben von Mitch Tulloch, Tony Northrup und Jerry Honeycutt in Zusammenarbeit mit dem Windows Vista Team, erhalten Sie alle Informationen, die Sie für die Administrierung von Windows Vista benötigen.

Unter http://csna01.libredigital.com/?urws8un4p7 finden Sie

Das schreiben die anderen

Vor allem im englischsprachigen Raum gibt es einige Blogs und Websites zum Thema Tablet PC. Dort finden sich viele lesenswerte Artikel, auf die ich hier hinweisen möchte. Wenn Sie des Englischen mächtig sind lohnt es sich auf jeden Fall, sich die Artikel einmal anzusehen, auf die ich hier verlinke.

A Student’s Survival Guide to Tablet Computing

In dieser Artikelserie beschreibt Shaun Mahal, wie er mit dem Tablet PC an der Uni überlebt hat. Dabei geht er auf die Besonderheiten und Probleme im Umgang mit dem Tablet PC in der Bildung ein. Aber auch für Anwender in anderen Bereichen ist dieser Beitrag lesenswert. http://www.tabletpcreview.com/default.asp?newsID=1232