Posts Tagged ‘Internet’
96 Tastenkombinationen für den IE8

Kay Giza hat in seinem Blog fast 100 Tastenkombinationen für den Internet Explorer 8 zusammengestellt. Die Liste ist auf jeden Fall einen Blick wert (eventuell auch zwei), da auch einige Tastenkombinationen dabei sind, die Funktionalitäten aufrufen, die auf andere Weise nicht aufgerufen werden können. Für diejenigen, die sich die Tastaturkürzel ausdrucken und an die Wand hängen wollen, stellt er die Tabelle mit den Shortcuts zusätzlich zum Download in den Formaten PDF und XPS bereit.

Meine Empfehlung: Belegen Sie die nicht benötigten Hardwaretasten auf Ihrem Tablet PC mit Tastaturkürzeln, die Sie am Häufigsten verwenden.

IE 8 schützt am besten

In einer Studie haben die NSS Labs 5 Browser miteinander verglichen. Im Test waren Apple Safari v4, Google Chrome 2 Microsoft Internet Explorer V8, Mozilla Firefolx v3 und Opera 10 Beta. Verglichen wurden die Schutzmechanismen der Browser vor Schadsoftware. Ich erspare es Ihnen und mir an dieser Stelle, die Ergebnisse der Studie im Einzelnen zu übersetzen. Vermutlich sind die Ergebnisse der Studie eh’ nur eine Momentaufnahme und würde die gleiche Studie zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt, würden die Ergebnisse anders aussehen. Allerdings dürfte der Trend doch einigermaßen stabil sein. Hier zwei Grafiken, die einige der Ergebnisse der Studie verdeutlichen sollen:

Blog

Blog

Die vollständige Studie finden Sie hier.

IE 8 ab heute verfügbar

Wie Microsoft heute bekanntgab, wird ab heute abend die endgültige Version des Internet Explorers 8 in 25 Sprachen zum Download zur Verfügung stehen. Voraussetzung ist Windows XP (ab SP 2), Windows Vista, Windows Server 2008 oder Windows Server 2003 (ab SP 2). Sie finden den Downloadlink unter www.microsoft.com/ie8.

Die Performance des Internet Explorer 8 wurde im praktischen Einsatz getestet. Microsoft hat dazu die Geschwindigkeiten des Seitenaufbaus und die Ladezeiten in einer definierten Umgebung gegenüber anderen aktuellen Browsern gemessen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Blog von Daniel Melanchton.

CrunchPad: Der Traum vom Web Tablet für 200 $

Vermutlich ein Fall für das Kuriositätenkabinett, aber irgendwie gehört es halt doch zum Thema. Am 21. Juli veröffentlichte Michael Arrington im beliebten Weblog TechCrunch den Aufruf an die Community, gemeinsam einen Tablet PC auf Linux-Basis zu entwickeln, der im Verkauf an den Endverbraucher nur 200 $ kosten soll.

Grundlage des Aufrufs ist die Erkenntnis, dass nahezu sämtliche Aufgaben, die mit dem PC erledigt werden können, auch online durchführbar sind. Aus diesem Grund sollen auf dem Rechner nur FireFox und Skype laufen und auch hardwaremäßig soll er mit WiFi, eventuell einem USV-Port, 512 MB RAM sowie einem 4-GB-SSD-Laufwerk (statt einer Festplatte) eher rudimentär ausgestattet sein.

Zumindest einen Achtungserfolg kann Michael für seine Idee für sich verbuchen – zwei Wochen nach der Veröffentlichung (http://www.techcrunch.com/2008/07/21/we-want-a-dead-simple-web-tablet-help-us-build-it/) hat sein Post einiges an Staub aufgewirbelt: auf den Post gibt es fast 900 Kommentare und auch die Los Angeles Times schrieb in ihrer Onlineausgabe, dass ein solches Gerät, wenn es wirklich einmal auf den Markt kommen würde, für die Zeitungen eine sinnvolle Ergänzung wäre.

Ob die Idee umsetzbar ist, wird die Zukunft zeigen. Auch wenn die Verwirklichung im Moment eher unwahrscheinlich ist, sollten wir nicht vergessen, dass die meisten von uns vor etwas mehr als 1 1/2 Jahrzehnten Linux auch keine Chancen eingeräumt haben. Und Linux ist bis heute ein Nischenprodukt, das aber seinen festen Platz in der Welt der IT gefunden hat. Vielleicht wiederholt sich die Geschichte ja diesmal im Zusammenspiel mit der Hardware.

Der Rugged Tablet PC auf YouTube

Mit Hilfe zweier Videos auf YouTube wird demonstriert, wie stabil Tablet PCs sein können. Es ist trotzdem nicht unbedingt empfehlenswert, die Beispiele mit dem eigenen Tablet PC nachzuvollziehen, da es sich beim Rugged um ein extrem widerstandsfähiges Gerät für den Outdoor-Einsatz beim Militär oder unter ähnlich harten Bedingungen handelt. Hier die Links:

http://www.youtube.com/watch?v=gMt8sEpAasE

http://www.youtube.com/watch?v=5DD0G6S5Kf0

Insbesondere beim zweiten Video wird klar, dass sich der Tablet PC nicht für alle Aufgaben eignet; einige Nägel sind am Ende doch recht krumm.

Neuer Service hilft, verloren gegangene Tablet PCs aufzufinden

Schätzungen zufolge gehen jede Woche allein auf Flughäfen weltweit 12.000 Laptops, Tablet PCs und ähnliche Geräte verloren bzw. sie werden gestohlen. Ich denke, die meisten Eigentümer würden ihre Rechner gerne zurückhaben. Forscher der University of Washington und der University of California in San Diego haben jetzt einen Service entwickelt, der die Chancen, das Gerät wieder an seine Eigentümer zurückzuführen, verbessert.

Adeona, benannt nach einer römischen Gottheit, die Kinder wieder zu ihren Eltern zurückführt, ist Open Source und kostenfrei. Wie funktioniert der Dienst?

Der Anwender lädt eine kostenfrei Clientsoftware auf seinen Tablet PC oder Laptop. Diese Software sendet anschließend in unregelmäßigen Abständen verschlüsselte Datenpakete an einen Server, sobald der Tablet PC mit dem Internet verbunden ist. Geht der Tablet PC verloren, lädt sich der Anwender ein anderes Programm herunter, meldet sich an und kann diese Informationen vom Server lesen und auf diese Weise erfahren, wo sich sein mobiler Rechner zuletzt im Internet angemeldet hat.

Die im Laufe des letzten Jahres entwickelte und jetzt gelauchte Software ist für Windows und den Mac erhältlich. Die Version für den Mac ist außerdem in der Lage, mit Hilfe der Webcam ein Bild des Bedieners des gestohlenen PCs aufzunehmen und an den Server zu übermitteln, so dass der Besitzer der Polizei nicht nur den letzten Standort seines Rechners, sondern auch ein Bild des Diebes bzw. Hehlers übergeben kann.

Als nächsten Schritt planen die Forscher, die Möglichkeit zu implementieren, auch Befehle an den Laptop zu senden, um beispielsweise sensible Daten zu löschen. Außerdem wird nach Möglichkeiten gesucht, den Dienst auch für andere Geräte wie PDAs oder das iPhone anzubieten.

Weitere Informationen zu Adeona finden Sie (in englischer Sprache) unter http://adeona.cs.washington.edu/.

FireFox 3.0: Bug 432467

FireFox 3.0 enthält einen Bug, der im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass der Browser auf Tablet PCs abstürzt. Mittlerweile wurde ein Patch veröffentlicht, der diesen Bug beseitigen soll. Es gibt aber bereits Berichte, dass die Browserabstürze zwar seltener vorkommen, aber immer noch vorhanden sind, beispielsweise beim Einloggen in Adsense. Wenn Sie mit FF arbeiten, ist es empfehlenswert, auf die Version 3.0.1 upzudaten, um die Zahl der Abstürze zu minimieren, aber regelmäßig zu kontrollieren, ob ein neues Update verfügbar ist, das dieses Problem beseitigt.

Online-Sicherheitstraining von Microsoft

Wie sicher sind Sie im Internet unterwegs? Microsoft hat in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München eine Simulationsplattform entwickelt, auf der Sie selbst testen können, ob Sie gefährliche Situationen im Netz erkennen können. Die Plattform finden Sie unter http://www.irbi.de. Dort werden häufig benutzte Anwendungen und Webseiten täuschend ähnlich dargestellt. Die Simulation erlaubt es Ihnen, realitätsnah Erfahrungen mit Bedrohungen zu sammeln, die Ihnen in der Online-Welt zwar begegnen können, die aber doch zu selten sind, um sich und das eigene Verhalten ohne zusätzliche Trainingsmöglichkeit wirklich darauf einzustellen. Wichtige Risiken, für die das System Simulationen bereithält, sind beispielsweise die unterschiedlichen Spielarten des Identitätsdiebstahls, wie sie beim Ausspionieren persönlicher Informationen über Internet-Plattformen oder beim Phishing eine zentrale Rolle spielen. Außerdem simuliert das System unterschiedliche Tricks, mit denen Angreifer Viren und Trojaner auf die PCs von Anwendern schleusen.  Sie bekommen ein unmittelbares Feedback, ob Ihre Entscheidungen richtig oder falsch waren.

Klaus Jansen, Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) meint: “Wir begrüßen die Initiative von Microsoft. Der IRBI ist ein wichtiges Werkzeug hin zu einem sicheren Umgang mit dem PC und dem Internet. Die Ludwig-Maximilians-Universität hat eine Methodologie geschaffen, die Psychologie und Verhaltensmuster berücksichtigt, das kann der Schlüssel zum Erfolg sein. Technik allein kann uns hier nicht helfen. Sicheres Verhalten gibt Kriminellen im Netz keine Chance, ein wichtiger Punkt für den BDK.”

Derzeit besteht die Simulation nur aus einem Test, der aus 15 Szenarien besteht. Microsoft plantaber , neue Risiken im Web regelmäßig in IRBI-Simulationen umzusetzen und das System so stets aktuell zu halten.