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Microsoft Multi Touch Pack steht zum Download bereit

Lange war das Multi Touch Pack nur für OEMs verfügbar, seit gestern steht es auch zum Download bereit. Es enthält verschiedene Beispielanwendungen, die die Verwendung der Multitouch-Fähigkeiten von Windows 7 demonstrieren. Eine kurze Beschreibung finden Sie auf http://www.drwindows.de/windows-news/22112-windows-7-touch-pack-fuer-alle-erhaeltlich.html.

Da die im Multi Touch Pack enthaltenen Programme lassen sich nur auf einem Rechner sinnvoll verwenden, der Multitouch unterstützt. Die Multitouch-Unterstützung wird auch bei der Installation geprüft. Unterstützt der Rechner kein Multitouch, bricht die Installation ab.

Windows 7 Super-GAU: alle Installationen laufen am 1. Juni ab!

Dr. Windows hat heute die folgende Meldung veröffentlicht:

Schock für Millionen Anwender weltweit:
Das allseits beliebte und gefeierte Windows 7 quittiert am 1. Juni 2010 seinen Dienst – denn es wurde vergessen, das Ablaufdatum des Release Candidate aus der finalen Version zu entfernen.
Zur Erinnerung: Die Vorabversion war als kostenloser Download verteilt worden. Seit 1. März fahren Systeme, auf denen der RC installiert ist, alle zwei Stunden herunter, ab 1. Juni läuft dann gar nichts mehr.
Das zyklische Herunterfahren wurde aus der finalen Version entfernt, aber das endgültige Ablaufdatum wurde schlicht übersehen.
Eine Schlamperei, die Microsoft Millionen kosten dürfte – vom Prestigeverlust ganz zu schweigen.
Das besonders Fatale an dieser katastrophalen Panne: Das Problem ist nicht mit einem Patch zu lösen, denn zum Schutz vor Crackern, welche das Ablaufdatum des RC aushebeln könnten, wurde dieses hart in den Kernel hineinkompiliert.
Microsoft muss also komplett neue Installationsmedien erstellen, und restlos alle Windows 7 Systeme weltweit müssen neu aufgesetzt werden.
Wegen der notwendigen Kernel-Anpassung werden auch alle Seriennummern von Windows 7 ungültig werden.
Wie diese an die Kunden verteilt werden sollen und wie Microsoft überprüfen möchte, welche Kunden zum Erhalt eines neuen Produktkeys berechtigt sind, ist im Augenblick völlig offen.
Wir informieren Sie, sobald es Neuigkeiten gibt.

In der Zwischenzeit hat sich die Pressestelle von Microsoft mit einer Pressemitteilung gemeldet und das Problem noch weiter erläutert. Der Fehler tritt nicht in allen Windows-Distributionen auf, sondern lediglich in den westeuropäischen Sprachen. Die Beseitigung dieser für Microsoft peinlichen Panne wird allerdings mehr Zeit als zunächst angenommen in Anspruch nehmen und wird bis Ende Mai nicht abgeschlossen sein. Microsoft wird daher allen registrierten Nutzern von Windows 7 ein Upgrade auf die japanische Version von Windows 7 zur Verfügung stellen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Beschleunigen Sie die Anzeige der Vorschau auf der Taskleiste

Wenn Sie den Stift über die Schaltflächen auf der Taskleiste von Windows 7 halten, zeigt Windows Ihnen kleine Vorschaubilder der geöffneten Fenster der entsprechenden Anwendung an. Es ist aber nicht ganz einfach, den Stift lange genug genau ruhig zu halten, ohne ihn auf die Oberfläche aufzusetzen, bis die Vorschau angezeigt wird. Besonders beim Tablet PC ist es daher sinnvoll, die Zeitspanne zu verkürzen, die vergeht, bis die Vorschau angezeigt wird.

Für diesen Tipp ist es erforderlich, die Registry von Windows 7 zu ändern. Da dies immer eine “Operation am offenen Herzen” ist, sollten Sie auf jeden Fall vorher einen Wiederherstellungspunkt erstellen. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie einen Wiederherstellungspunkt erstellen, finden Sie bei den Kollegen von Netzwerktotal.de eine hervorragende Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Nchdem Sie den Wiederherstellungspunkt erstellt haben tippen Sie auf die Start-Schaltfläche in der Taskleiste oder wenn Sie mit einer Tastatur arbeiten betätigen Sie die Windows-Taste. Geben Sie in das Suchfeld regedit ein, gefolgt von der Entertaste. Damit rufen sie den Registrierungseditor auf. Navigieren Sie zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Mouse. Tippen Sie doppelt auf MouseHoverTime. Sie werden feststellen, dass als Standardwert 400 eingetragen ist, was bedeutet, dass die Vorschaufenster nach 400 Millisekunden angezeigt werden. Ändern Sie diesen Wert auf einen sinnvollen Wert. Ich meine, dass 200 Millisekunden eine gute Einstellung sind. Nachdem Sie ihren Wert eingetragen haben tippen Sie auf OK. Nach einem Neustart des Rechners werden Ihnen die Vorschaufenster schneller angezeigt.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Schützen Sie Ihre Suchvorgänge vor fremden Augen

Für diesen Tipp benötigen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien, der nur in Windows 7 Professional oder höher enthalten ist. Wenn Sie mit Windows 7 Home Premium, Starter oder Home Basic arbeiten, funktioniert der Tipp nicht.

Wenn Sie Ihren PC mit dem Windows Explorer durchsuchen, werden Ihnen die letzten Suchvorgänge angezeigt, die Sie ausgeführt haben. Wenn Sie Ihren PC mit anderen Personen teilen, wollen Sie eventuell nicht, dass diese sehen können, nach was Sie gesucht haben. Auch an diesen Fall hat Microsoft gedacht und die Möglichkeit eingebaut, die Anzeige der letzten Suchvorgänge abzuschalten. Dafür sind die folgenden Schritte erforderlich:

  1. Melden Sie sich als Administrator an.
  2. In der Suchbox des Startmenüs geben Sie GPEDIT.MSC ein und betätigen Sie die Eingabetaste, um den Editor für lokale Gruppenrichtlinien aufzurufen.
  3. Wechseln Sie zu Benutzerkonfiguration –> Adminstrative Vorlagen –> Windows-Komponenten –> Windows Explorer.
  4. Wechseln Sie zum Tab Standard.
  5. Tippen Sie in der Liste im rechten Fenster doppelt auf den Eintrag “Anzeige der letzten Sucheinträge im Windows-Explorer-Suchfeld deaktivieren” (ja, da hat Microsoft den Windows Explorer einmal mit einem Bindestrich versehen).
  6. Tippen Sie auf den Radiobutton “Aktiviert”. Diese Bezeichnung ist etwas verwirrend, aber Sie aktivieren die Deaktivierung der Anzeige der letzten Suchvorgänge. Die Usability lässt grüßen.
  7. Tippen Sie auf Übernehmen und anschließend auf OK und schließen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien.
Tipps und Tricks zu Windows 7 – Mit Checkboxen mehrere Dateien auswählen

Als stolzer Besitzer eines Tablet PC kennen Sie das ja: wenn Sie im Windows Explorer den Stift über eine Datei halten, erscheint links vom Dateinamen eine Checkbox, mit deren Hilfe Sie problemlos mehrere Dateien markieren können, um sie anschließend gemeinsam zu löschen, zu verschieben oder zu kopieren. Auf Ihrem stationären Rechner müssen Sie immer mit zwei Händen arbeiten – mit einer Hand halten Sie die Taste Strg gedrückt, während Sie mit der anderen Hand die Maus führen und die Dateien anklicken, die Sie gemeinsam bearbeiten wollen.

Sie können diese komfortable Bearbeitungsmöglichkeit aber nicht nur auf dem Tablet PC einsetzen, sondern Sie können sie auch auf dem Desktop oder Notebook einstellen. Rufen Sie dafür den Windows Explorer auf (dies geschieht auf einfache Weise mit der Tastenkombination Windows + E). Klicken Sie auf Organisieren und wählen Sie im Menü den Eintrag Ordner- und Suchoptionen. Wechseln Sie zum Tab Ansicht und scrollen Sie in der Liste Erweiterte Einstellungen nach unten bis zum Eintrag “Kontzollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden” und aktivieren Sie diese. Klicken Sie auf Übernehmen und anschließend auf OK.

Wenn Sie den Mauszeiger in Zukunft im Windows Explorer über eine Datei ziehen, erscheint links neben dem Dateinamen ein Kästchen, das Sie anklicken, um die Datei zu markieren. Die angeklickte Checkbox wird angezeigt, auch wenn Sie die Maus an eine andere Stelle verschieben. Wenn Sie die Markierung durch einen zweiten Mausklick entfernen und die Maus an eine andere Stelle verschieben, verschwindet die Checkbox wieder.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Passen Sie die Schaltfläche Beenden an

Standardmäßig schaltet die Schaltfläche Beenden im Startmenü von Windows 7 Ihren Rechner aus. Wollen Sie eine andere Aktion ausführen, tippen Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil rechts von Herunterfahren und wählen dort eine Aktion aus, beispielsweise dass der Rechner in den Energiesparmodus versetzt oder neu gestartet wird.

Wenn Sie aber wie ich den Rechner selten vollständig ausschalten, sondern ihn nach Beendigung Ihrer Arbeit nur in den Energiesparmodus fahren oder wenn Sie Ihren Rechner häufig neu starten, können Sie das Standardverhalten der Schaltfläche ändern. Tippen Sie dafür lange auf die Schaltfläche, um das Kontextmenü aufzurufen (wenn Sie mit einer Maus arbeiten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche). Das Kontextmenü enthält nur den einen Eintrag Eigenschaften, den Sie auswählen. Damit rufen Sie einen Dialog mit drei Tabs auf. Wechseln Sie zum Tab Startmenü und wählen Sie im Dropdownmenü “Standardaktion für Beenden” die Aktion aus, die Sie am Häufigsten benötigen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Durchsuchen Sie das Internet aus dem Startmenü heraus

Für diesen Tipp ist der “Editor für lokale Gruppenrichtlinien” erforderlich, der nur in Windows 7 Professional und höher enthalten ist. In diesen Versionen bietet das Startmenü nicht nur die Möglichkeit, den eigenen Rechner auf komfortable Weise zu durchsuchen, sondern Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, Internetsuchvorgänge durchzuführen. Mit den folgenden Schritten aktivieren Sie dieses Feature:

  1. Loggen Sie sich als Administrator en.
  2. Im Startmenü geben Sie in die Suchbox “MPEDIT.MSC” ein und betätigen Sie die Eingabetaste, um den Editor für lokale Gruppenrichtlinien auszuführen.
  3. Wechseln Sie zu Benutzerkonfiguration –> Administrative Vorlagen –> Startmenü und Taskleiste.
  4. Tippen Sie in der daraufhin angezeigten Liste doppelt auf “Link Internet durchsuchen in das Startmenü aufnehmen.
  5. Daraufhin erscheint ein Dialog, in dem Sie den Eintrag Aktiviert auswählen. Tippen Sie anschließend auf Übernehmen und OK und schließen Sie anschließend den Gruppenrichtlinien-Editor.

Zukünftig sollte Ihr Startmenü Ihnen immer auch den Link “Internet durchsuchen” anbieten, wenn Sie etwas in die Suchbox eingeben. Wenn Sie auf diesen Link tippen, wird die Suche mit Hilfe Ihrer Lieblingssuchmaschine im Standardbrowser ausgeführt.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Passen Sie die UAC an

Die User Account Control (UAC) ist vermutlich dasjenige Sicherheitsinstrument von Windows Vista, das am Häufigsten missverstanden wurde. Grund dafür sind die häufigen Warnmeldungen, die die Anwender besonders auf neu aufgesetzten Systemen erhielten. In Windows 7 wurde die UAC erheblich verbessert, so dass Sie sie anpassen können, damit sie nicht mehr so störend wirkt.

Sie benötigen nur wenige Schritte, um die UAC ein- und auszuschalten bzw. sie so einzustellen, dass sie weniger stört:

  1. Melden Sie sich als Administrator an.
  2. Öffnen Sie die Systemsteuerung, klicken Sie auf “Benutzerkonten und Jugendschutz’” (wenn Sie nicht als Administrator angemeldet sind, finden Sie an gleicher Stelle den Link ”Benutzerkontensteuerung”) und dort auf den Link “Benutzerkonten und anschließend auf “Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern”.

Jetzt befinden Sie sich im Dialog “Einstellungen der Benutzerkontensteuerung”. Sie können hier zwischen vier unterschiedlichen Einstellungen wählen. Verschieben Sie den Schieberegler auf der linken Seite des Dialogs auf die vier Einstellungen, damit rechts davon angezeigt wird, wie sich die einzelnen Einstellungen unterscheiden.

Microsoft gibt erste Infos zu IE9 bekannt

OK, das ist nicht mehr so ganz aktuell, denn Steven Sinofsky, President der Windows Live Division hat bereits auf seiner Keynote auf der PDC 2009 über die zukünftige Version des Internet Explorers gesprochen. Aber eventuell geht es Ihnen ja wie mir. Ich habe das Video erst heute gesehen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Noch einmal Defrag

Rainer Hilmers hat in seinem Blog von einem Problem mit der Defragmentierung der Festplatte unter Windows 7 berichtet. Ich halte seine Erfahrung für sehr wichtig und da ich selbst diese Erfahrung nicht gemacht habe, kann ich nichts weiter hinzufügen. Aus diesem Grund kopiere ich seinen Blogeintrag hierher (ich weiß, das sollte man eigentlich nicht machen und ich verspreche, dass es eine absolute Ausnahme bleiben wird. Selbst wenn ich diesen Eintrag neu schreiben würde, kämen keine neuen Erfahrungen hinzu und ich könnte ihn auch nicht besser formulieren). Hier also sein Beitrag:

In der letzten Zeit werden viele Tips&Tricks zu Windows 7 gebloggt. Den wohl wichtigsten Tip habe ich nirgends gelesen. Ich mußte eben erst selber eine leidvolle Erfahrung machen.

Es geht um die 100 MB Systempartition, die Windows 7 bei der Installation anlegt.

Ich habe geschlagene zwei Tage mit der Installation aller Softwarekomponenten verbracht. Am Schluß dachte ich, “so jetzt bereinigen und defragmentieren”. Gesagt, getan – nur habe ich in meinem Übereifer auch diese 100MB Systempartition defragmentiert. Schlimmer Fehler!
Als ich dann mein Notebook neu starten wollte, war’s das. Der Bildschirm blieb schwarz (bis auf einen grünen Streifen am oberen Bildschirmrand.

Reset

Der Bootmanager bot mir ein Systemreparatur-Tool an – das hat nichts gebracht. Die Reparatur war nicht erfolgreich.

Reparatur-Installation wie bei XP? Fehlanzeige!

Also alles platt gemacht und nun habe ich wieder von vorne angefangen. AAARRRRRRGH!!!!!!!!!

Merke: DEFRAGMENTIERE NIE NIE NIE DIE 100BM SYSTEMPARTITION!!!