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Microsoft veröffentlicht außerplanmäßiges Update

Gestern abend hat Microsoft ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate veröffentlicht, das eine Sicherheitsanfälligkeit in der Windows Shell beseitigt. Das Update betrifft alle unterstützten Versionen von Windows (Windows XP SP2 und höher). Anwender, die Windows Update aktiviert haben, müssen sich um nichts kümmern, da in diesem Fall das Update automatisch installiert wird. Allen anderen Anwendern empfiehlt Microsoft, das Update möglichst sofort zu installieren. Informationen zu diesem Update finden Sie auf Technet.

Updatemythen nüchtern betrachtet

Kay Giza, MSDN Online Team-Lead bei Microsoft Deutschland, hat in seinem Blog einen umfangreichen Artikel veröffentlicht, in dem er sich mit den meist unbegründeten Bedenken gegenüber Microsoft Update und Windows Update beschäftigt. Ich kann nur jedem empfehlen, den Link zu diesem Artikel anzuklicken und den Artikel zu lesen. Er widerlegt leicht verständlich und unterhaltsam geschrieben die meisten der immer wieder auftauchenden Bedenken gegen die automatischen Updates. Besser bekomme ich das auch nicht hin und werde hier deshalb die Inhalte auch nicht wiederholen, sondern lediglich noch einige wenige Anmerkungen anbringen:

Kay bringt den folgenden Mythos ins Spiel: Mein PC läuft danach langsamer oder unstabil! Dazu schreibt er: “Die Dienste Windows Update oder Microsoft Update und die automatische Installation der Updates und die Suche nach Updates bewirken in der Regel keine Verlangsamung Ihres Computers, da die Aktionen im Hintergrund ablaufen.” OK, “in der Regel” stimmt diese Aussage. Allerdings widerspricht diese Aussage einem Statement von Microsoft, das ich auf einer Veranstaltung gehört habe. Dort wurde ausgeführt, dass für den Fall, dass ein sicherheitskritisches Loch gefixt wird, der Hotfix sich auf das Stopfen dieses Lochs konzentriert und dass er in diesem Fall nicht optimiert ist. Die Optimierung findet in diesem Fall erst am nächsten Patchday statt. Aber sollte das wirklich ein Grund sein, keine automatischen Updates zu verwenden? Die Frage ist doch, ob es besser ist, kurzfristig mit einem halben Prozent Performanceverlust oder doch lieber mit einem potentiell unsicheren Rechner zu arbeiten. Die Antwort sollte klar sein.

Manche Sicherheitsupdates werden von Microsoft als “kritisch” eingestuft. Diese Einstufung erfolgt sicher zu Recht, wird aber von etlichen Anwendern vollkommen missverstanden. Ich weiß nicht, wie vielen Anwendern ich schon erklärt habe, dass nicht die Installation des Updates kritisch ist, sondern dass es kritisch ist, mit dem ungepatchten System weiterzuarbeiten. Eventuell könnte sich Microsoft einmal eine andere Benennung der Einstufung überlegen. Die ersten Male ist die Aufklärung des Anwenders ja noch witzig, irgendwann wird sie aber doch nervtötend. Das aber nur nebenbei.

Eigentlich gibt es nur einen Grund, die automatischen Updates (temporär) auszuschalten – immer dann wenn man mobil online geht. Was das mobile Internet angeht ist Deutschland immer noch Entwicklungsland, die Netzabdeckung beträgt aktuell je nach Anbieter zwischen 51 und 81 % der Fläche, im Durchschnitt sind es 70 % (Quelle: Bundesnetzagentur). Auf dem Land sieht es also wirklich mau aus. Wer schon einmal ein etwas umfangreicheres Update mit GPRS-Tempo heruntergeladen hat, würde sich wünschen, dass Windows erkennt, dass eine Funkverbindung vorliegt und dass das Update auf einen späteren Zeitpunkt verschoben würde, wenn wieder eine WLAN- oder Kabelverbindung vorhanden ist. Auch die Flatrates der Anbieter sind meist eher dürftig. Teilweise wird das Tempo bereits nach 200 MB auf GPRS-Tempo gedrosselt. Ein automatisches Update kann also das schnelle mobile Internet für einen ganzen Monat verbrennen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Passen Sie die Taskleiste an

In früheren Versionen von Windows war die Taskleiste fest. Wenn Sie die Icons darauf verschieben wollten, mussten Sie auf eine externe Software zugreifen, beispielsweise auf Taskbar Shuffle. Sie können diese Software beispielsweise von der Chip-Website herunterladen.

Unter Windows 7 ist das nicht mehr erforderlich. Sie können einfach auf eines der Anwendungs-Icons auf der Taskleiste tippen und es mit aufgesetztem Stift an die von Ihnen gewünschte Position ziehen. Wenn Sie den Stift länger auf der Schaltfläche halten (was einem Rechtsklick mit der Maus entspricht), öffnen Sie ein Kontextmenü,  mit dem Sie die Schaltfläche dauerhaft auf der Taskleiste anheften. Auf die gleiche Weise können Sie sie auch wieder von der Taskleiste entfernen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Beschleunigen Sie die Anzeige der Vorschau auf der Taskleiste

Wenn Sie den Stift über die Schaltflächen auf der Taskleiste von Windows 7 halten, zeigt Windows Ihnen kleine Vorschaubilder der geöffneten Fenster der entsprechenden Anwendung an. Es ist aber nicht ganz einfach, den Stift lange genug genau ruhig zu halten, ohne ihn auf die Oberfläche aufzusetzen, bis die Vorschau angezeigt wird. Besonders beim Tablet PC ist es daher sinnvoll, die Zeitspanne zu verkürzen, die vergeht, bis die Vorschau angezeigt wird.

Für diesen Tipp ist es erforderlich, die Registry von Windows 7 zu ändern. Da dies immer eine “Operation am offenen Herzen” ist, sollten Sie auf jeden Fall vorher einen Wiederherstellungspunkt erstellen. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie einen Wiederherstellungspunkt erstellen, finden Sie bei den Kollegen von Netzwerktotal.de eine hervorragende Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Nchdem Sie den Wiederherstellungspunkt erstellt haben tippen Sie auf die Start-Schaltfläche in der Taskleiste oder wenn Sie mit einer Tastatur arbeiten betätigen Sie die Windows-Taste. Geben Sie in das Suchfeld regedit ein, gefolgt von der Entertaste. Damit rufen sie den Registrierungseditor auf. Navigieren Sie zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Mouse. Tippen Sie doppelt auf MouseHoverTime. Sie werden feststellen, dass als Standardwert 400 eingetragen ist, was bedeutet, dass die Vorschaufenster nach 400 Millisekunden angezeigt werden. Ändern Sie diesen Wert auf einen sinnvollen Wert. Ich meine, dass 200 Millisekunden eine gute Einstellung sind. Nachdem Sie ihren Wert eingetragen haben tippen Sie auf OK. Nach einem Neustart des Rechners werden Ihnen die Vorschaufenster schneller angezeigt.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Testen Sie die Energieeffizienz

Besonders bei mobilen Geräten spielt der effiziente Umgang mit der Energie eine große Rolle. Windows 7 bringt ein verborgenes Werkzeug mit sich, das Ihnen hilft, eine Energieeffizienz-Diagnose durchzuführen und das Ihnen die Ergebnisse in einem Bericht anzeigt. Anhand dieses Berichts können Sie den Energieverbrauch Ihres Rechners optimieren. Powercfg kann noch mehr, aber jetzt wollen wir uns auf den Engergieeffizienzbericht beschränken.

Um powercfg aufrufen zu können, müssen Sie die Befehlszeile mit Adminstratorrechten ausführen. Tippen Sie dafür auf die Schaltfläche Start oder wenn Sie mit einer Tastatur arbeiten, verwenden Sie die Windows-Taste. Geben Sie in der Suchzeile “cmd” ein. Wenn in den Suchergebnissen cmd angezeigt wird, tippen Sie lang darauf (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf), um das Kontextmenü aufzurufen. Wählen sie dort den Eintrag “Als Administrator ausführen”.

Auf der Befehlszeile geben Sie den folgenden Befehl ein:

powercfg -energy -output \Folder\Energy_Report.html

Ersetzen Sie Folder dabei durch das Verzeichnis, in dem der Bericht gespeichert werden soll. Powercfg prüft eine Minute lang das Verhalten Ihres Rechners. Anschließend wird das Verhalten analysiert und das Werkzeug erstellt einen Bericht im HTML-Format. Tippen Sie doppelt auf die Datei, um den Bericht zu öffnen.

Der deutschsprachige Bericht weist Sie auf mögliche Probleme hin, die unnötig Energie verbrauchen könnten. Dazu gehören angeschlossene USB-Geräte, die nicht in den Standbymodus versetzt werden können oder auch eine hohe Auslastung des Prozessors. Überlegen Sie sich in jedem Fall, ob Sie den Empfehlungen des Berichts folgen wollen. Häufig bedeutet eine Einsparung von Energie, dass die Performance des Rechners nachlässt. Wägen Sie in diesen Fällen die Vor- und Nachteile einer Veränderung ab, damit Sie den Energieverbrauch Ihres Rechners möglichst exakt auf Ihre Anforderungen anpassen können.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Defrag

Auch das Defragmentieren der Festplatten wurde in Windows 7 verbessert. Die Defragmentierung lässt sich von der Befehlszeile aus besser konfigurieren als es unter Windows Vista oder XP der Fall war. Beachten Sie, dass Microsoft hier nicht auf die Abwärtskompatibilität geachtet hat und dass einige Befehlszeilenparameter jetzt eine andere Bedeutung haben. Wenn Sie also unter Vista die Defragmentierung mit Hilfe eines Skripts durchgeführt haben, müssen Sie dieses Skript unter Windows 7 ändern.

Um die Festplatte(n) von der Eingabeaufforderung zu defragmentieren drücken Sie die Windows-Taste oder tippen Sie auf die Start-Schaltfläche und geben Sie cmd ein. Auf der Befehlszeile geben Sie den Befehl defrag ein und die gewünschten Parameter ein. Ihnen stehen unter Windows 7 die folgenden Parameter zur Verfügung:

/a Führt die Analyse auf den angegebenen Festplatten aus.

/c Führt den Vorgang auf allen Festplatten aus.

/e Führt den Vorgang auf allen Festplatten mit Ausnahme der angegebenen Festplatte(n) aus.

/h Führt den Vorgang mit normaler Priorität aus (Standard ist niedrige Priorität)

/m Führt den Vorgang im Hintergrund auf allen Festplatten parallel aus.

/t Verfolgt einen Vorgang, der auf der angegebenen Festplatte bereits ausgeführt wird.

/u Gibt den Fortschritt des Vorgangs auf dem Monitor aus.

/v Zeigt einen ausführlichen Bericht der Defragmentierungsstatistiken an.

/x Führt eine Konsolidierung des freien Speicherplatzes auf der angegebenen Festplatte durch.

Im Prinzip könnten Sie eine Defragmentierung auch auf SSDs (Solid State Drives) ausführen. Dort bringt die Defragmentierung aber keinen Performancegewinn, da der Zugriff auf jede Speicherstelle des Laufswerks die gleiche Zeit benötigt.

Erneuerbare Energien auf dem Rechner?

Ich bin auf den Blog http://solar-umpc.com gestoßen. Die Autoren,  experimentieren mit Solarzellen, die mobile Rechner betreiben und/oder zumindest einen Zweitakku aufladen, während das Gerät mit dem anderen Akku betrieben wird. Auch wenn die Autoren dieser Technologie durchaus wohlwollend gegenüberstehen, verschweigen sie doch nicht die Probleme, die die Verwendung der verschiedenen Bauarten der solaren Energieversorgung im mobilen Rechnereinsatz mit sich bringt. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Blog einmal zu besuchen.

Digitale Tinte und die Suche von Windows 7

Auf YouTube habe ich ein kurzes Video gefunden, das die Verwendung der Windows 7 Suche mit digitaler Tinte beschreibt. Der Unterschied zur Suche unter Windows Vista besteht darin, dass unter Windows 7 die erkannte Schrift direkt in die Suche eingetragen wird und die Suche sofort startet. Unter Windows Vista wird die Schrift zunächst erkannt, aber nicht in die Suche eingetragen, so dass im Eingabebereich erst auf “Einfügen” getippt werden muss, damit die Suche startet.

Digitale Tinte und Windows Suche

Neues Tablet PC-Forum unter www.office2007-hilfe

Am vergangenen Wochenende haben die Betreiber von office2007-hilfe.de ein Forum für die Verwendung von Microsoft Office 2007 auf dem Tablet PC eingerichtet. Das Forum wird von mir moderiert. Bislang steht in diesem Forum zwar erst ein einziger einsamer Beitrag, aber da es noch so frisch ist, ist das auch nicht verwunderlich.

Weshalb kein eigenständiges Forum von www.tabletpcblog.de oder www.tabletpcpraxis.de?

Wer mit Office arbeitet, bekommt über kurz oder lang Probleme mit dieser Anwendung. Die Bedienung von Office auf dem Tablet PC unterscheidet sich zwar deutlich von der Bedienung der gleichen Anwendung auf einem “normalen” Rechner. Wird Office auf einem Tablet PC ausgeführt, handelt es sich nur ein Sonderfall der Bedienung dieser Anwendung. Es ist zwar sinnvoll, ein eigenes Forum für die speziellen Probleme auf dem Tablet PC zu haben, aber es handelt sich immer noch um ein Problem mit Office. Von daher halte ich es für sinnvoll, das Forum unter dem Dach einer etablierten Plattform zu betreiben.

Und wenn Sie Probleme mit einer anderen Anwendung haben? Stellen Sie Ihre Frage ruhig trotzdem in diesem Forum. Das Team von office2007-Hilfe und ich werden uns bemühen, auch diese Probleme mit Ihnen zu lösen. Lediglich Fragen zur Programmierung für den Tablet PC oder die Verwaltung von IT-Systemen, in denen auch Tablet PCs vorhanden sind, sollten Sie in einem der Foren unter http://www.mcseboard.de stellen; dort finden sich die Spezialisten für diese Themenbereiche.

So, jetzt fehlt Ihnen noch die URL des Tablet PC-Forums: http://www.office2007-hilfe.de/viewforum.php?f=65. Ich freue mich bereits auf eine rege Beteiligung.

Machen Sie mit IntelliScroller Ihren Tablet PC oder UMPC ultraproduktiv

Reichen Ihnen die Hardwaretasten Ihres Tablet PCs auch manchmal nicht aus? Wünschen Sie sich in einigen Situationen mehr Tasten? Dann ist dieser Tipp aus den Laboratorien von Microsoft Research für Sie genau richtig.

Was benötigen Sie?

  • Einige Minuten Zeit
  • Eine optische Maus, bevorzugt eine, die Sie sowohl mit der rechten als auch mit der linken hand bedienen können.
  • Einen Post-It-Zettel (ja, ein Post-It aus Papier, auch wenn Sie normalerweise immer mit Microsoft OneNote arbeiten.
  • Tesafilm

So bauen Sie Ihren IntelliScroller:

  • Legen Sie die Maus auf den Rücken.
  • Kleben Sie den Post-It über das Auge der Maus und reßen Sie das überstehende Papier ab. Sehen Sie nicht in die Lichtquelle.
  • Mit dem Tesafilm fixieren Sie das Post-It nochmals.
  • Als Rechtshänder verwenden Sie den Stift mit Ihrer rechten Hand, während Sie den IntelliScroller in der linken Hand halten und mit ihm scrollen, Links-, Rechts- und Doppelklicks ausführen. Sollten Sie Linkshänder sein, vertauschen Sie die Seiten. Sie werden schnell feststellen, dass Ihnen die Arbeit jetzt besser von der Hand geht. Die Tasten sind vom Stift getrennt, so dass es zu weniger gegenseitigen Störungen kommt. Zusätzlich ändert die Maus nicht mehr die Position des Stifts, wenn Sie mit dem IntelliScroller klicken, scrollen…
  • Rufen Sie die Systemsteuerung aus und rufen Sie dort die Maussteuerung auf, um die Tastenbelegungen der Maus zu ändern. Als Beispiel könnten Sie den Klick des Mausrades mit der Ctrl-Taste belegen, wodurch Stiftaktionen, die eine Mehrfachauswahl unter Einbeziehung der Ctrl-Taste erleichtern. Beispiele dafür sind Ctrl+a, um einen vollständigen Text zu markieren oder Ctrl+ziehen, um eine Datei zu kopieren. Eine weitere Möglichkeit wäre, mit einem Druck auf das Mausrad zur nächsten Anwendung zu wechseln, eine Aufgabe, die mit dem Stift alleine nur schwierig zu bewerkstelligen ist.

Das soll es für jetzt gewesen sein. Sicher fallen Ihnen noch viele weitere Anwendungsgebiete für den IntelliScroller ein, die Ihnen bei Ihrer Arbeit mehr helfen als diese exemplarischen Beispiele.