Archive for the ‘Technik’ Category
Hewlett-Packard arbeitet an Laptop mit Touchscreen

Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf gewöhnlich gut informierte Kreise berichtet, will H-P die Verkäufe seiner mobilen Rechner pushen und plant einen Laptop mit Touchscreen, der Ende dieses Jahres auf den Markt kommen soll. H-P kommentiert diese Meldung nicht, betont aber, dass deutlich mehr Geräte mit Touchscreens geplant sind.

Quelle: Wall Street Journal (http://online.wsj.com/article/SB122411503892938579.html#articleTabs%3Darticle)

Ist Ihr rechner sicher?

Microsoft weist in der gestern Nacht veröffentlichten Sicherheitsempfehlung (958963) auf die Verfügbarkeit von Angreifer-Code hin, der die in Security Bulletin MS08-067 adressierte Sicherheitsanfälligkeit im Serverdienst ausnutzt und Remotecodeausführung ermöglichen kann. Betroffen sind Systeme unter Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003, auf denen das in MS08-067 bereitgestellte Sicherheitsupdate noch nicht installiert wurde.

Der Tablet PC rockt im Hollywood Bowl

Aufgrund der überragenden Klarheit der Anzeige des xTablet T8700 Rugged Tablet PC von Mobile Demand ist dieses Gerät die erste Wahl für die Soundsteuerung im Hollywood Bowl. Selbst in der hellen Sonne Kaliforniens ist die Anzeige deutlich sichtbar.

Der Handgriff erleichtert die Verwendung des Tablet PCs, während sich der Bediener in der gesamten Konzertarena bewegen kann. Sowohl Fred Vogler, L.A. Philharmonic Sound Designer als auch Michael Cooper, Leiter des Audio/Video Department im Hollywood Bowl bezeichnen den Mobile Demand xTablet T8700 Rugged Tablet PC als den besten Tablet PC, den sie jemals verwendet haben.

 

Der Hollywood Bowl ist mit 17.376 Zuschauerplätzen das größte natürliche Amphitheater der USA. Dort finden klassische, Pop-, Jazz- und Rockkonzerte statt.

Toshiba stellt Portege M750 vor

Toshiba Canada hat ein neues Gerät aus seiner Tablet PC-Serie vorgestellt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein Update des M700, der mit Intel Centrino 2-Technologie und einem Widescreen ausgerüstet ist. In Europa wird der Portege M750 noch nicht angeboten.

Die Boston University stattet ihre Studenten mit Tablet PCs aus

Die Boston University stattet ihre Studenten mit Tabelt PCs aus und zumindest in einem Raum ist es den Professoren möglich, direkt auf die Rechner der Studenten zuzugreifen. Dies ist möglich, weil Hewlett-Packard der Universität eine Unterstützung in Höhe von 80.000 Dollar gewährt hat.

Die Studenten können auf ihren Tablet PCs Notizen machen und diese direkt an den Tablet PC des Professors senden. Chairwoman Carla Romney berichtet, dass die Studenten auf diese Weise stärker in den Ablauf der Kurse eingebunden werden. Romney, die außerdem stellvertretender Dekan der School of Medicine ist, führt aus: “Diese Arbeitsweise ist an den Studenten orientiert, wobei ich die Übersicht behalte. Die Studenten lehren sich den Stoff gegenseitig.”

Romney führt ein Beispiel an. Sie löst Beispielprobleme auf Ihrem Tablet PC und projiziert ihre Arbeit an die Frontwand des Raumes. Anschließend versuchen die Studenten, das Problem selbst zu lösen, indem sie auf ihren Tablet PCs arbeiten und ihre Antworten sofort auf den Tablet PC des Professors senden. Die Arbeitsergebnisse der Studenten können anonymisiert an die Frontwand des Raumes projiziert werden.

Romney stellt ein erhöhtes Engagement der Studenten fest. Sie wissen, dass ihre Arbeit kontrolliert wird und können die Arbeit anderer Kursteilnehmer anonym kritisieren und auf diese Weise von den Fehlern anderer lernen.

Das System ist noch ausgefeilter und Sie können unter http://www.themaneater.com/stories/2008/10/6/boston-u-students-get-tablet-pcs-classroom/ einen vollständigeren Bericht in englischer Sprache lesen.

Fujitsu-Siemens stellt neuen Stylistic ST6012 vor

Fujitsu-Siemens hat sich entschieden, den neuen Stylistic ST6012 ohne großes Tamtam einzuführen. Dabei kann dieser Tablet PC sich wirklich sehen lassen. Als Slate ist er ein richtiger Tablet PC, nicht wie so viele Neuerscheinungen ein Notebook mit Tablet PC-Funktionalitäten. Er ist mit einem 12,1 Zoll WXGA-Display und einer Auflösung von 1.280×800 Pixel ausgerüstet, kann bis zu 4 GB RAM aufnehmen, verfügt wahlweise über eine Festplatte mit bis zu 320 GB oder ein SSD mit 64 GB sowie über einen Fingerabdruck-Scanner. Der Preis ist noch nicht bekannt, aber dieses Gerät ist schon sehr interessant.

Microsoft Research hebt Codex aus der Taufe

Microsoft Research ist eine Abteilung von Microsoft, die zu den weniger bekannten Arbeitsbereichen des Unternehmens gehört. Insgesamt betreibt Microsoft die folgenden sieben Forschungszentren (das Gründungsjahr der Forschungszentren habe ich immer in Klammern angegeben):

  • Microsoft Rresearch Redmond, USA (1991)
  • Microsoft Research Cambridge, Großbritannien (1997)
  • Microsoft Research Asia in Peking, China (1998)
  • Microsoft Research Silicon Valley in Mountain View, USA (2001)
  • Microsoft Research India in Bengaluru, Indien (2005)
  • Microsoft Cairo Innovation Center in Kairo, Ägypten (2006)
  • Microsoft Research New england in Cambridge, USA (2008)

Microsoft Research arbeitet mit Forschungszentren mehrerer Universitäten zusammen, beschäftigt mehr als 800 Forscher und ist damit eines der größten Forschungsinstute im Bereich Informatik weltweit.

So weit eine kurze Vorstellung von Microsoft Research. Kommen wir eindlich zum Thema.

Codex – gehört mobilen Geräten mit zwei Bildschirmen die Zukunft?

Desktoprechner mit zwei Bildschirmen sind heutzutage ja (fast) Standard. Aber können Sie sich einen Tablet PC oder einen UMPC mit zwei Bildschirmen vorstellen? Weshalb eigentlich nicht? Hier ist schon mal ein erstes Foto:

Na ja, bislang sieht Codex ja noch wie ein Organizer aus, wie er in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunders beliebt war. Er hat ein Format, das eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Ziegelstein nicht leugnen kann. Auch das Gewicht von etwa einem Kilo kann noch nicht wirklich überzeugen, außer vielleicht zur Selbstverteidigung. Aber bedenken Sie, dass wir hier über einen Prototypen reden, der selbst von einem Betastadium noch weit entfernt ist. Schlagen wir das Gerät doch einfach einmal auf.

Das ist doch ein echter Eyecatcher, oder? Bedenken Sie, dass es sich hier nicht um zwei PDAs handelt, sondern um einen vollwertigen mobilen Rechner mit zwei Bildschirmen. Im Gegensatz zu einem Tablet PC haben Sie hier nicht einen großen Bildschirm, sondern zwei Bildschirme, die jeweils halb so groß sind wie die Anzeige des Tablet PCs.

Jetzt höre ich Sie schon sagen: “Na und, ich kann doch einfach auf dem großen Bildschirm zwei Fenster aufmachen und habe den gleichen Effekt.” Das ist – fast – richtig. Aber bedenken Sie, dass Codex über zwei voneinander unabhängige Anzeigen verfügt. Bedenken Sie außerdem, dass Windows 7, der Nachfolger von Windows Vista, multitouchfähig sein soll. Daraus lässt sich folgendes Szenario ableiten: Sie sitzen sich mit einem Kollegen an einem Tisch gegenüber, zwischen sich haben Sie Codex liegen, eine Anzeige ist Ihnen zugewandt, die andere Ihrem Kollegen. Sie sehen beide den Monitor vor Ihnen richtig herum, so als ob jeder seinen eigenen UMPC vor sich liegen hätte, aber Sie arbeiten gemeinsam mit einem Rechner.

Und wenn der Tisch zu groß ist, um gemeinsam an einem Codex zu arbeiten? Oder es ist im Gegenteil gar kein Tisch vorhanden. Na und? Nehmen Sie einfach einen Bildschirm ab. Drahtlose Technologie macht es möglich. Auch folgendes Szenario ist möglich: Stecken Sie den Codex einfach in Ihre Aktentasche und tragen Sie in Ihrer Jacke nur einen Monitor mit sich. Mit diesem kleinen Gerät können Sie auf alle Informationen zugreifen, die auf dem Gerät in Ihrer Aktentasche gespeichert sind und Sie belasten sich dabei mit wenig Gewicht.

Alles in Allem ist Codex heute bereits eine faszinierende Technologie, die wieder ganz neue Möglichkeiten der mobilen Arbeit eröffnen wird. Hoffen wir, dass Codex über die Phase des Prototypen hinauskommt und bald auf dem Markt erhältlich sein wird.

Erster rugged UMPC von Panasonic

Als weltweit erster widerstandsfähiger Ultramobil-PC (UMPC) vereint das Toughbook CF-U1 maximale Funktionalität und Konnektivität mit minimaler Größe bei gleichzeitig extrem großer Widerstandsfähigkeit. So verkraftet das nur 1060 g leichte Gerät Stürze aus einer Höhe von 120 cm und ist staub- und wasserresistent nach IP54.
Die Dateneingabe erfolgt via Tastatur oder per Stift/Finger über den 5,6” großen Touchscreen, der selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar ist. Mit WSVGA-Auflösung (1024 x 600), 1 GB Arbeitsspeicher, 16 GB Solid State Disk (optional 32 GB) und stromsparender Intel® Atom CPU mit 1,33 GHz ist das CF-U1 geeignet für bis zu 9 Stunden unabhängigen Dauereinsatz. Sein vollwertiges Betriebssystem (Windows® XP oder Windows Vista®) macht das CF-U1 zur leistungsfähigeren Alternative gegenüber herkömmlichen Handhelds.
Für die drahtlose Kommunikation sorgen standardmäßig WLAN und Bluetooth. Ein optional integriertes HSDPA-Modul, GPS sowie weitere, anwendungs- spezifische Module machen das CF-U1 zum mobilen Multifunktionstool für anspruchsvollste Einsatzbedingungen.

Eine Präsentation des UMPC-Serie finden Sie unter http://www.toughbook-europe.com/showroom/showroom.aspx?preselect=cfu1

Lenovo stellt den ThinkPad X200 Tablet PC vor

Am 22. September 2008 stellte Lenovo offiziell den Lenovo X200 Tablet PC vor. Er soll vermutlich den X61 Tablet PC ablösen. Es ist nicht so, dass der X61  veraltet wäre, aber die Technologie schreitet voran. Mit dem X200 hat Lenovo den Schritt vom traditionellen 4:3-Display zum Widescreen mit einem Seitenverhältnis von 16:9 und Intels Centrino 2-Technologie gemacht. Während die Änderung des Seitenverhältnisses der Anzeige eher kosmetischer Natur ist, bringt der Schritt zur Centrino 2-Technologie echte Vorteile, beispilesweise einen neuen Grafik-Chipset und die WiFi-Karte 5100/5300, die erweitert werden kann, um WiMAX zu unterstützen. Die Geschwindigkeit des Rechners wurde durch die Verwendung des schnellen PC3-Speichers erhöht. Auch die Festplattentechnologie tritt nicht auf der Stelle und in den X200t werden Festplatten mit einer höheren Kapazität und 5400 bzw. 7200 rpm verbaut. Außerdem erlangen die SSD-Laufwerke langsam die Marktreife, so dass Sie den X200t mit einem 64 oder 128 GB-SSD-Laufwerk bestellen können.

Auf eine “Besonderheit” macht golem.de unter der URL http://www.golem.de/0809/62570.html aufmerksam, die ich hier zitieren möchte:

Zitat Anfang

Für die Tablet-PC-Nutzung bietet Lenovo zwei Optionen: Ein Panel lässt sich nur mit dem Stift bedienen, das andere sowohl mit Stift als auch mit dem Finger. Letzteres nennt Lenovo verwirrenderweise Multitouch- und Multiview-Display, Multitouchfähig ist das Display deswegen nach derzeitigem Stand nicht. Das Multi bezieht sich auf die verschiedenen Möglichkeiten der Eingabe: Stift oder Finger. Gegenüber den Vorgängermodellen gibt Lenovo an, dass der Stift früher erkannt werden soll, so dass es nicht zu versehentlichen Eingaben der Handfläche kommt, bevor der Stift in Reichweite ist (sogenanntes Vectoring). Windows selbst besitzt nur eine rudimentäre Handflächenerkennung, die insbesondere bei empfindlichen Bildschirmen wie etwa kapazitiven Touchscreens zu Problemen führt.

Zitat Ende

Nun ja, das wird vermutlich ein Übersetzungsfehler sein, den man aber bei seiner Entscheidung für oder gegen einen Kauf kennen sollte.

Tablet PCs von Lenovo und HP im Vergleich

Unter http://www.gottabemobile.com/CommentView,guid,118d8b25-57ce-4d74-bd5b-8664a96cb87d.aspx finden Sie eine Gegenüberstellung des HP 2730p Tablet PC und des Lenovo ThinkPad X200 Tablet PC in Form von Fotos. Sie erkennen auf den Bildern sowohl die Unterschiede in der Größe als auch im Design der Tastatur. Da der Handel meist nur eine geringe Auswahl Tablet PCs vorrätig hat, ist in der Regel kein direkte Vergleich möglich, weshalb diese Gegenüberstellung zweier Tablet PCs Ihnen bei der Kaufentscheidung durchaus hilfreich sein kann.