Es gibt ja alle möglichen und unmöglichen Gadgets für den Anschluss per USB – von der Briefwaage über den Ventilator bis zur Kügelchenkanone. Aber diese Neuentwicklung stellt wohl den Gipfel der unnützen Geräte dar. Jack Zyklin verkauft bei Etsy eine mechanische Schreibmaschine, die er mit einem USB-Anschluss ausgerüstet hat und die als Tastatur für den Tablet PC oder das iPad dient. Das Gerät kostet nur 550 Dollar. Wenn Sie noch solch ein altes Schätzchen im Keller stehen haben, können Sie es ihm auch schicken und er baut es Ihnen für 200 Dollar um. Wollen Sie lieber selbst Hand anlegen, können Sie bei ihm für 75 Dollar ein USB-Kit für Ihre Schreibmaschine erwerben, so dass Sie sie selbst umbauen können. Na ja, wer’s braucht…
Auf diesem Youtube-Video sehen Sie ein JooJoo, auf dem Windows 7 läuft. JooJoo ist aus dem Crunchpad-Projekt hervorgegangen. Im letzten Jahr war das Projekt mit dem Ziel gestartet, einen Tablet PC unter Linux für weniger als 100 Dollar zu erstellen. Das Preisziel wurde zwar deutlich verfehlt, aber herausgekommen ist trotzdem ein Lowcost-Tablet PC, der für die Arbeit eine durchaus ausreichende Leistung mitbringt.
Gizmodo.de berichtet, dass das JooJoo mit einer Akkuladung unter Windows 7 vier Stunden läuft. Leider funktioniert unter Windows 7 der Beschleunigungssensor nicht, was aber wohl ein Treiberproblem ist, das auch noch gelöst wird. Außerdem schreibt Gizmodo, dass das Gerät im Betrieb sehr warm wird. Das ist vor allem für Anwender ärgerlich, die lange am Stück mit dem Gerät arbeiten.
Bereits im Jahr 2001 stellte Microsoft den ersten Tablet PC vor. Leider wurden die PCs mit diesem neuen Formfaktor vom Markt nicht so angenommen wie sie es verdient hätten. Auch Microsofts Marketing ließ den Tablet PC weitgehend links liegen. Erst als in diesem Jahr Apple mit dem iPad auf den Markt kam, reagierte der Markt.
Auch Microsoft bleibt nicht untätig und will den Markt Apple und den Android-Nachbauten nicht kampflos überlassen. Auf der Keynote der Worldwide Partner Conference teilte Steve Ballmer am Montag den 14.000 Partnern mit, dass in den nächsten Monaten neue Slates mit Windows 7 auf den Markt kommen werden. Microsoft plant zusammen mit seinen PC-Partnern Asus, Dell, Samsung, Toshiba und Sony neue Tablet PCs auf den Markt zu bringen. Diese Geräte sollen eine breite Preisspanne sowie unterschiedliche Formfaktoren umfassen – mit Tastatur sowie reine Touch-Geräte – die mit digitaler Tinte arbeiten. An der Liste der PC-Hersteller ist interessant, dass Ballmer HP nicht erwähnte.
Fast ein Jahrzehnt lang passierte nur wenig. Auch wenn die Leistungsfähigkeit des iPads ansonsten enttäuscht, hat Apple es immerhin geschafft, Microsoft aus der Lethargie zu wecken, so dass dieser Formfaktor endlich einmal weiter in Richtung auf den Mittelpunkt der Entwicklung und des Marketings rückt. Aus gewöhnlich gut informierten Quellen ist zu hören, dass der Formfaktor Slate einen der Schwerpunkte bei der Entwicklung von Windows 8 bildet. Dies wird bislang noch nicht offiziell von Microsoft kommentiert, aber diese Quellen haben sich in der Vergangenheit als recht zuverlässig erwiesen. Aber Windows 8 ist ein anderes Thema.
Und wer Steve noch nicht kennen sollte, kann sich hier ein typisches Video von ihm ansehen:
Die Zeitschrift CIO hat ihre Leser gefragt, ob sie das iPad für geeignet im geschäftlichen Einsatz halten. 760 Leser haben geantwortet und ein klares Statement abgegeben: 65 % waren der Meinung, dass das iPad nicht Business-tauglich ist, 25 % meinten, dass sich das Gerät in die IT-Struktur einpasst und 10 % der Leser hatten keine Meinung. Über den Nutzen dieser Umfrage lässt sich sicher streiten, da sie nicht repräsentativ und daher das Ergebnis wohl eher zufällig ist.
Da der Umfrage klare Kriterien für die Business-Tauglichkeit fehlten, ist das Ergebnis zunächst einmal durch die Phantasie der antwortenden IT-Leiter geprägt. Im besten Fall geben die Antworten wieder, ob das iPad für das entsprechende Unternehmen interessant sein könnte.
Dabei entspricht das Ergebnis aber durchaus der Meinung vieler Journalisten, die sich mit dem iPad beschäftigt haben. Die FTD fasst es gut zusammen: “Wer arbeiten muss, braucht mehr.”
Nebenbei bemerkt häufen sich im Netz Berichte über Probleme mit dem iPad. Angeblich werden die Geräte zu heiß, das WLAN funktioniert nicht, wenn das iPad auf dem Tisch liegt usw. Irgendwie macht das iPad noch keinen wirklich ausgereiften Eindruck.
Der Heise-Verlag hat sich auf der Computex umgesehen und dabei auch einige Tablet PCs mit niedrigem Preis gefunden, die in einem Onlineartikel vorgestellt werden. Dabei werden auch die Geräte einiger Hersteller beschrieben, die bislang noch nicht auf dem eurpäischen Markt vertreten sind, die aber in naher Zukunft ihren Markteintritt planen.
Offensichtlich mag der Redakteur Tablet PCs nicht und bleibt lieber bei der herkömmlichen Bedienung mit Tastatur und Maus. Er macht auch kaum Anstalten, seine Abneigung gegen eine natürlichere Bedienung mobiler Rechner zu verbergen.
Andererseits drängt sich auch die Frage auf, weshalb die Hersteller Geräte designen, die so schwach auf der Brust sind, dass sie kaum das Betriebssystem vernünftig zum Laufen bringen und aus Kostengründen einen reinen Touchscreen einbauen. Dass ein solches Gerät nur schwierig zu bedienen ist, dürfte jedem klar sein. Ob die Hersteller sich und ihren Kunden einen Gefallen mit diesen Geräten tun bleibt wohl abzuwarten.
Wie Engadget meldet hat MSI auf einer Pressekonferenz zwei unterschiedliche Tablet PCs vorgestellt.
Das WindPad 100 ist mit einem Intel Atom-Prozessor ausgestattet, das WindPad 110 mit einem Tegra-2-Prozessor von Nivida mit integriertem Grafikkern. Beide Tablet PCs sind mit USB und HDMI ausgestattet und eignen sich daher auch für die externe Wiedergabe DRM-geschützter Videos. Das WindPad 100 wird mit Windows 7 Ultimate ausgeliefert, das WindPad 110 mit Googles Betriebssystem Android. Als Preis nennt MDI 499 Dollar für das WindPad 100 und 399 Dollar für das WindPad 110.
Die Organisation One Laptop Per Child (OLPC) ist durch die Konstruktion sehr preisgünstiger Laptops für die dritte Welt bekannt geworden. Bereits seit längerer Zeit arbeitet die Organisation an einem kindgerechten Tablet PC, der nicht mehr als 100 Dollar kosten soll. Wie das Nachtrichtenportal IDG jetzt bekanntgab, soll es im Frühjahr 2011 vorgestellt werden und im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt kommen.
Hauptinitiator Nicholas Negroponte sagt, dass diese erste Version noch aus Metall und Glas hergestellt wird, dass OLPC aber im weiteren Verlauf eine Outdoor-Version anstrebt, die vollständig aus Plastik besteht. Dadurch soll das Gerät bruchfest werden. Außerdem geht er davon aus, dass das Gerät auch in den hochentwickelten Industrieländern reißenden Absatz finden wird. Durch die hohen Stückzahlen soll ein Preis von lediglich 75 Dollar möglich sein.
Ein auf YouTube veröffentlichtes Video stellt einen Prototypen des 100-Dollar-Tablet PCs vor. Nach dem Video scheint das Gerät dem iPad eindeutig überlegen zu sein. Mit Linux verfügt es über ein vollwertiges Betriebssystem und es soll auch über eine Outdoor-Anzeige verfügen, die selbst im Sonnenlicht eine gute Lesbarkeit der Anzeige gewährleistet.
Ob der angestrebte Preis von 75 Dollar erreicht werden kann bleibt abzuwarten. Das Marktforschungsunternehmen iSuppli hat ausgerechnet, dass die im iPad verbauten Hardwarekomponenten 219,35 Dollar kosten. Dieser Preis beinhaltet aber lediglich die reinen Materialkosten ohne die Kosten für die Montage und den Vertrieb. Und dann soll ein vermutlich überlegenes Gerät für 75 Dollar auf den Markt kommen?
Hier noch das YouTube-Video:
Am 1. Juni beginnt in Taipeh, der taiwanesischen Hauptstadt, die Computex. Intel hat jetzt auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass das Unternehmen auf dieser größten asiatischen Computermesse einen neuen Prozessor vorstellen wird, der speziell für Tablet PCs entwickelt wurde. Dieser Prozessor soll sich durch einen besonders geringen Strombedarf auszeichnen, so dass Tablet PCs eine ähnlich lange Laufzeit erreichen können wie Apples iPad. Leider teilte Intel keine Einzelheiten des Prozessors mit. Auf eine Nachfrage einer Journalistin antwortete Mooly Eden, General Manager der Mobile Platform Group, nur ausweichend. Wir werden wohl bis zur nächsten Woche warten müssen, bevor wir Einzelheiten über den neuen Prozessor erfahren. Hier eine Audioaufnahme der Frage und der Antwort: tabletsilicon
Als erste Firma stellt die Aaronia AG eine volkommen neue Klasse an Spectrum Analyzern vor, die auch bei strömendem Regen, extremen Temperaturen, Salzluft (Küstenbereiche bzw. Schifffahrt) oder in extrem staubigen und schmutzigen Umgebungen eingesetzt werden können, den SPECTRAN XFR Analyzer.
Der SPECTRAN XFR wurde speziell für den Einsatz im Militärbereich, auf Baustellen, in Bergwerken sowie in der Luft- und Raumfahrt etc. entwickelt. Dies stellt für diese hochempfindliche Geräteklasse ein absolutes Novum dar. Die XFR Analyzer sind extrem Outdoor-Notebook und hochempfindlicher Analyzer in einem Gerät und kombinieren ihre jeweiligen Vorzüge.
Der integrierete Spectrum Analyzer (basierend auf SPECTRAN HF-60100 V4) bietet einen Frequenzbereich von 1MHz bis 9,4GHz und einen AVG Noise Level (DANL) von -170dBm(1Hz). Der maximale Pegel wird mit +20dBm (optional +40dBm) angegeben. Die Filterbandbreiten sind von 200Hz bis 50MHz wählbar. Die kleinstmögliche SampleTime beträgt 1mS. Die typ. Genauigkeit: +/- 1dB. Der integrierte Spectrum Analyzer ist mit einen 14Bit Dual-ADC, DDC Hardware-Filter, einen 15dB Preamplifier, 0,5ppm TCXO und einen 150 MIPS DSP (CPU) ausgestattet.
Das Notebook mit Balistic Armor Schutz erfüllt den Militärstandard MIL-STD-810F und beinhaltet die PrimoSeal™-Technologie mit höchstem Schutzgrad (IP65). Als Prozessor kommt ein Intel Core 2 Duo P8700 (2,53GHz,1.066MHz,3MB) zum Einsatz. Weitere integrierte Features sind: Intel GMA X4500HD, Fingerabdruck-Lesegerät, 14,1Zoll Breitbild WXGA (1280X800) Bildschirm, Kamera und Mikrofon, 4096MB (2×2048) 800MHz DDR2 Dual Channel Speicher, eine 120GB stoßgedämpfte (5400 1/min) Festplatte, 6-Zellen 54Wh LI-ION Akku und Windows XP Pro SP3 (inkl. Windows Vista Business SP1 Medien) Betriebsystem.
Die kostenlos mitgelieferte und bereits installierte Windows Analyzer-Software sorgt für eine leistungsfähige Dokumentation und Weiterverarbeitung der Daten. (Quelle: Pressemitteilung des Herstellers)
Laut einem Bericht der Finnancial Times Deutschland plant der Elektronikhersteller und Aldi-Alleinlieferant Medion pünktlich zum Weihnachtsgeschäft dieses Jahres, einen eigenen Tablet PC auf den Markt zu bringen. Wenn der Tablet PC auch für die preisbewussten Käufer bei Aldi erschwinglich wird, dürfte dies der Akzeptanz dieses Rechnerformatfaktors einen kräftigen Schub geben.
Allerdings wagt sich das Unternehmen, das im letzten Jahr mit einem kräftigen Gewinneinbruch zu kämpfen hatte, damit auf einen Markt, der in diesem Jahr hart umkämpft sein dürfte, da auch Archos, die Asus-Tochter Pegatron und Telefunken für dieses Jahr Tablet PCs angekündigt haben.
Über die technische Ausstattung des Medion-Geräts ist bislang noch nicht viel bekannt. In einem Konzeptvideo lässt sich ein 10 Zoll-Display vermuten, außerdem sind noch drei USB-Anschlüsse, ein Cardreader sowie zwei Audioausgänge zu erkennen.
Außerdem hat sich Medion augenscheinlich um einen Designer bemüht, der versucht hat, dem Gerät eine unverwechselbare Optik zu verschaffen. Ich meine, wenn das Design nicht noch geändert wird, hat er seine Aufgabe gut erledigt. Hier noch das Konzeptvideo: