CODE_n und 50 Startups rocken die CeBIT

Gestern hatte ich ja bereits kurz das Projekt CODE_n erwähnt. Bislang war mir dieses Projekt nicht bekannt und eventuell geht es Ihnen ja auch so. Heute erhielt ich eine Pressemitteilung, in der ein Aspekt des Messeauftritts von CODE_n beschrieben und auch CODE_n kurz vorgestellt wird. Da ich das Projekt aufgrund der mir derzeit vorliegenden Informationen immer interessanter finde und außerdem in dieser Pressemeldung ein gutes Beispiel für den Erfolg solcher Initiativen genannt wird, gebe ich die Pressemitteilung, die ich von der Messe AG erhalten habe, unbearbeitet und ungekürzt wieder:
Ob Roboter zur Reinigung von Solarmodulen oder mobile Smart-Home-Lösungen in der Cloud: Die 50 Start-up-Unternehmen, die sich bei CODE_n auf der CeBIT 2013 präsentieren, zeigen eindrucksvoll, dass Innovation, Querdenken und Mut eng miteinander verknüpft sind. Von diesem frischen, unkonventionellen Umgang mit neuen Ideen können etablierte Unternehmen beim eigenen Innovationsmanagement profitieren. „Wir müssen lernen, anders zu denken, wenn wir Herausforderungen wie die Energiewende meistern wollen“, sagt Ulrich Dietz, Initiator von CODE_n und Vorstandsvorsitzender der GFT Gruppe. „Als Marktplatz für kreative Experimente bietet CODE_n hierfür die passende Plattform.“ Wie dies aussehen kann, zeigt das Beispiel der Hager Group, ein global tätiges Unternehmen für Elektroinstallationen, das CODE_n nutzt, um ihre eigenen Innovationspotenziale auszuschöpfen.

50 Mitarbeiter der Hager Group werden sich einen Tag lang mit verschiedensten Finalisten von CODE_n austauschen, um zu verstehen, wie diese mit dem Thema Innovation umgehen. Sie informieren sich über Produktideen und Geschäftsmodelle – Open Innovation konkret. „Start-ups sind eine Quelle für Innovation“, sagt Vorstandvorsitzender Daniel Hager. „Unternehmen wie wir müssen sich öffnen für das Wissen von Mitarbeitern, Kunden, Partnern und auch jungen Entrepreneuren.“ Die CeBIT zählt für Hager seit langem zu den Messen, wo sich das Unternehmen digitale Anregungen holt für neue Lösungen zur Gebäudesteuerung, Elektromobilität oder Energieverteilung. Mit CODE_n bekommt der CeBIT-Besuch eine neue Qualität. „Jedes Unternehmen steckt heute in einem Kulturwandel. Wir wollen schneller und offener werden, interdisziplinär denken und uns vernetzen“, sagt Daniel Hager, der das Familienunternehmen in der dritten Generation leitet.

„Genau das ist die Idee von CODE_n: Eine Plattform schaffen für den Austausch und die Erneuerung, auf der sich Pioniere und Möglichmacher begegnen“, sagt Ulrich Dietz. „Das ist gerade bei einem Thema wie der Energiewende wichtig. Es interessiert uns alle, ist aber noch mit vielen Fragezeichen verbunden.“ Der Kombination der Innovationskraft von Start-ups mit der Nachhaltigkeit etablierter Unternehmen kommt bei den Herausforderungen der Energiewende eine besondere Bedeutung zu. Energieversorgung braucht das Know-how von erfahrenen Anbietern und wird sich andererseits nur durch neue Ideen aus dem Cloud und Mobile Computing, von Smart Grids, Social Media und Crowdsourcing erneuern lassen. „Dass die Energiewende kommen muss, ist unstrittig. Die Frage ist: Wie? CODE_n gestaltet die Zukunft mit, weil es Unternehmergenerationen zusammenbringt und Firmen in die digitale Wirtschaft führt“, so Dietz.

Auch Gerhard Müller, Partner bei Ernst & Young, ist vom Potenzial an der Schnittstelle zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen überzeugt. „Das ist eine Win-win-Situation: Junge Unternehmen benötigen Unterstützung von erfahrenen Unternehmern, um nachhaltig wachsen zu können. Andersherum können Start-ups dabei helfen, gewohnte Denkmuster in Konzernen aufzubrechen. Sie kommunizieren global, entscheiden schnell und denken permanent in Alternativen.“ Ein Vorgehen, wie es bei etablierten Unternehmen eher die Ausnahme ist und spannende Anstöße für die eigene Unternehmenskultur bietet. „Die jungen Entrepreneure sind mit Social Media aufgewachsen, aber auch mit den Bedrohungen durch den Klimawandel. Daraus entwickelt sich eine besondere Mischung aus Risikobereitschaft und Offenheit“, so Müller.

Diese Offenheit verspricht sich CeBIT-Chef Frank Pörschmann auch von dem Messeerlebnis in Halle 16: „Die Energiewende ist eine gewaltige Aufgabe, die nur mit gemeinsamer Anstrengung zu lösen ist. Wenn es gelingt, bei CODE_n Kooperationen anzustoßen, die uns einer energieeffizienteren Zukunft ein Stück näher bringen, wäre das ein toller Erfolg.“ Mit Blick auf die kommenden fünf CeBIT-Tage fügt Pörschmann hinzu: „50 spannende Geschäftskonzepte aus der ganzen Welt aufzuspüren, zusammenzubringen und für die breite Öffentlichkeit sichtbar zu machen: Das Konzept von CODE_n ist einzigartig. Umso mehr freut es uns, auch in diesem Jahr mit CODE_n Innovationen der digitalen Wirtschaft den Weg zu ebnen und gleichzeitig ein für alle Besucher unvergleichbares, inspirierendes Messeerlebnis zu schaffen.“

Über CODE_n:
CODE_n ist eine internationale Plattform für digitale Pioniere, Innovatoren und wegweisende Start-ups. 2011 von GFT Technologies initiiert, ist es das Ziel, herausragende Talente und ihre außergewöhnlichen Geschäftsideen zu fördern, miteinander in Dialog zu bringen und in diesem Kraftfeld Innovationen anzuregen. CODE_n steht dabei für „Code of the New“, die DNA der Innovation. Partner sind Ernst & Young und die Deutsche Messe.

CODE_n vergibt 2013 zum zweiten Mal den CODE_n Award, diesmal unter dem Motto „Smart Solutions for Global Challenges“. Gesucht sind IT-basierte Konzepte für eine nachhaltige Energieversorgung und -nutzung. Weitere Informationen sind im Internet verfügbar unter www.code-n.org.

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