Microsoft stellt eigene Tablet PCs vor

Nun ist es so weit – Microsoft hat auf einer Pressekonferenz in Los Angeles einen eigenen Tablet PC vorgestellt. Genau genommen sogar zwei, jeweils einen auf Intel- und auf ARM-Basis. Beide hören auf den Namen Surface. Dieser Name ist ja bereits seit etlichen Jahren für die Rechner in Tischform bekannt und mir stellt sich jetzt die Frage, ob der „alte“ Formfaktor des Surface nun eingestellt wird oder ob unter dem Namen Surface in Zukunft zwei Formfaktoren gepflegt werden. Aber werfen wir zunächst einen Blick auf die neuen Geräte.

Beide Modelle werden über ein 10,6 Zoll großes Display verfügen, die ARM-Version ist 9,3 Millimeter dünn und 676 Gramm leicht, während die x86-Variante aufgrund des stärkeren Akkus und der zusätzlichen Schnittstellen 13,6 Millimeter misst und rund 900 Gramm auf die Waage bringt. Für die nötige Stabiltität und Wertigkeit sorgen ein Display aus Gorilla-Glas und ein Gehäuse aus dem neuartigen Magnesium-Werkstoff VaporMG. Dieses Material erlaubt sehr dünne, dabei aber stabile und komplex geformte Geräte.

Microsoft Surface mit WindosRT für ARM-CPUs gibt es mit 32 oder 64 GB Speicher, außerdem fehlt hier die USB 3.0 Schnittstelle, weil das die ARM-Plattform noch nicht unterstützt.
Selbige ist in der x86-Version (mit Intel Ivy Bridge CPU), die mit Windows 8 Pro ausgeliefert wird, enthalten. Hier stehen wahlweise 64 oder 128 GB Speicher zur Verfügung. Außerdem enthält diese Version noch einen Eingabestift.

Von den Tablets der Marktbegleiter unterscheidet sich Surface nicht nur durch den Einsatz von Windows 8, sondern es lässt sich mittels eines ausklappbaren Ständers auch aufrecht stellen und die abnehmbare Displayabdeckung enthält zusätzlich eine Tastatur, die sich per Magnet an das Gerät andocken lässt.

Laut verschiedenen Medienberichten soll die Windows RT-Version zusammen mit dem Erscheinen von Windows 8 in die Regale des Handels kommen, die Intel-Variante soll zeitnah folgen, lt. Spiegel Online innerhalb von 90 Tagen nach Erscheinen von Windows 8.

Ein Preis wurde noch nicht genannt, lediglich eine Hausnummer, die aber durchaus zur Orientierung dienen kann, auch wenn sie noch viel Platz für Spekulationen lässt. Das Modell mit Intel-Prozessor soll in der Preisklasse der Ultrabooks liegen, das Gerät mit der ARM-Architektur und 32 Gigabyte Speicher soll den gleichen Preis kosten wie vergleichbare Geräte anderer Anbieter. Allerdings werden die Geräte sicher nicht an der unteren Kante des möglichen Preisspektrums angesiedelt sein, denn nicht einmal Microsoft kann es sich erlauben, den Hardwareherstellern die Marge zu rauben und sie auf diese Weise zu verprellen.

Die Financial Times Deutschland meldet heute, dass Surface nicht über den Handel vertrieben werden soll, sondern dass Microsoft die Geräte online sowie in den USA in den konzerneigenen Geschäften anbieten will. Auch dies dürfte ein Zeichen dafür sein, dass Microsoft seinen Hardwarepartnern nicht die Butter vom Brot nehmen will.

Offensichtlich ist Surface Teil der Vorbereitung der Kampagne zur Markteinführung von Windows 8. Steve Ballmer führte bei der Vorstellung aus: „Surface ist ein wichtiger Begleiter von Windows 8. Wir wollen die Leute zum Nachdenken anregen und der Windows-PC-Plattform Zugang zu neuer Technologie verschaffen.“ (Quelle: Welt Kompakt vom 20. 6. 2012).

Damit dürfte Microsofts Intention, erstmals einen eigenen Rechner anzubieten, klar sein: das Unternehmen will demonstrieren, was alles geht mit Windows 8. Außerdem bleibt die Ballmer-Company konstant: seit vor über einem Jahrzehnt die ersten Tablet PCs mit Windows XP auf dem Markt erschienen gab es hier nie die von Apple und Google künstlich aufgebaute Trennung zwischen PC und Tablet, sondern der Tablet PC war immer ein vollständiger Rechner, auf dem ein vollständiges Betriebssystem ausgeführt wird. Und wenn Surface im Praxistest hält was es verspricht, dürfte es durchaus das Zeug haben, nicht nur der Konkurrenz mit iOS und Android die Stirn zu bieten, sondern es könnte auch für manchen Anwender das Notebook überflüssig machen 

Beide Modelle werden über ein 10,6 Zoll großes Display verfügen, die ARM-Version ist 9,3 Millimeter dünn und 676 Gramm leicht, während die x86-Variante aufgrund des stärkeren Akkus und der zusätzlichen Schnittstellen 13,6 Millimeter misst und rund 900 Gramm auf die Waage bringt. Für die nötige Stabiltität und Wertigkeit sorgen ein Display aus Gorilla-Glas und ein Gehäuse aus dem neuartigen Magnesium-Werkstoff VaporMG. Dieses Material erlaubt sehr dünne, dabei aber stabile und komplex geformte Geräte.

Microsoft Surface mit WindosRT für ARM-CPUs gibt es mit 32 oder 64 GB Speicher, außerdem fehlt hier die USB 3.0 Schnittstelle, weil das die ARM-Plattform noch nicht unterstützt.
Selbige ist in der x86-Version (mit Intel Ivy Bridge CPU), die mit Windows 8 Pro ausgeliefert wird, enthalten. Hier stehen wahlweise 64 oder 128 GB Speicher zur Verfügung. Außerdem enthält diese Version noch einen Eingabestift.

Unter http://www.microsoft.com/global/surface/en/us/renderingassets/surfacespecsheet.pdf veröffentlicht Microsoft ein bislang allerdings noch recht dürftiges, weil unvollständiges, Datenblatt. Insbesondere fehlen Angaben darüber, ob die Geräte nur per W-Lan oder auch per Mobilfunk online gehen können. Auch welche Sensoren verbaut werden bzw. ob sie optional erhältlich sind wird noch nicht veröffentlicht. Allerdings ist es bis zum Verkaufsstart noch einige Zeit hin, so dass sich die Ausstattungsdetails sicher noch ändern können und werden.

 

Von den Tablets der Marktbegleiter unterscheidet sich Surface nicht nur durch den Einsatz von Windows 8, sondern es lässt sich mittels eines ausklappbaren Ständers auch aufrecht stellen und die abnehmbare Displayabdeckung enthält zusätzlich eine Tastatur, die sich per Magnet an das Gerät andocken lässt.

Laut verschiedenen Medienberichten soll die Windows RT-Version zusammen mit dem Erscheinen von Windows 8 in die Regale des Handels kommen, die Intel-Variante soll zeitnah folgen, lt. Spiegel Online innerhalb von 90 Tagen nach Erscheinen von Windows 8.

Ein Preis wurde noch nicht genannt, lediglich eine Hausnummer, die aber durchaus zur Orientierung dienen kann, auch wenn sie noch viel Platz für Spekulationen lässt. Das Modell mit Intel-Prozessor soll in der Preisklasse der Ultrabooks liegen, das Gerät mit der ARM-Architektur und 32 Gigabyte Speicher soll den gleichen Preis kosten wie vergleichbare Geräte anderer Anbieter. Allerdings werden die Geräte sicher nicht an der unteren Kante des möglichen Preisspektrums angesiedelt sein, denn nicht einmal Microsoft kann es sich erlauben, den Hardwareherstellern die Marge zu rauben und sie auf diese Weise zu verprellen.

Die Financial Times Deutschland meldet heute, dass Surface nicht über den Handel vertrieben werden soll, sondern dass Microsoft die Geräte online sowie in den USA in den konzerneigenen Geschäften anbieten will. Auch dies dürfte ein Zeichen dafür sein, dass Microsoft seinen Hardwarepartnern nicht die Butter vom Brot nehmen will.

Offensichtlich ist Surface Teil der Vorbereitung der Kampagne zur Markteinführung von Windows 8. Steve Ballmer führte bei der Vorstellung aus: „Surface ist ein wichtiger Begleiter von Windows 8. Wir wollen die Leute zum Nachdenken anregen und der Windows-PC-Plattform Zugang zu neuer Technologie verschaffen.“ (Quelle: Welt Kompakt vom 20. 6. 2012).

Damit dürfte Microsofts Intention, erstmals einen eigenen Rechner anzubieten, klar sein: das Unternehmen will demonstrieren, was alles geht mit Windows 8. Außerdem bleibt die Ballmer-Company konstant: seit vor über einem Jahrzehnt die ersten Tablet PCs mit Windows XP auf dem Markt erschienen gab es hier nie die von Apple und Google künstlich aufgebaute Trennung zwischen PC und Tablet, sondern der Tablet PC war immer ein vollständiger Rechner, auf dem ein vollständiges Betriebssystem ausgeführt wird. Und wenn Surface im Praxistest hält was es verspricht, dürfte es durchaus das Zeug haben, nicht nur der Konkurrenz mit iOS und Android die Stirn zu bieten, sondern es könnte auch für manchen Anwender das Notebook überflüssig machen

2 Gedanken zu „Microsoft stellt eigene Tablet PCs vor

  1. Anonymos

    Das ist echt krass, nur eine Woche später hat auch Google sein neues Tablet veröffentlicht Tablet veröffentlicht, da wächst nun nicht nur dem Ipad, sondern auch Amazons Kindle Fire echte Konkurrenz heran. Ich weiß nicht, ob es förderlich ist, wenn die sich alle gegenseitig auf die Füße treten. Mal sehen, wer sich da am Ende durchsetzen kann.

  2. Mathias Beitragsautor

    Dass Google mit einem eigenen Gerät auf den Markt kommen will war ja eigentlich erwartet worden. Dass das Gerät nur eine Woche später vorgestellt wurde ist wohl auch eher Zufall. Weshalb auch nicht? Sollen die sich doch ruhig treten, wohin auch immer. Mittel- bis langfristig wird meiner Meinung nach die Entscheidung eh‘ auf einem anderen Schlachtfeld fallen. Je mehr sich die Cloud durchsetzt und je mehr Anwendungen nicht mehr lokal laufen, sondern in der Cloud ausgeführt und lokal lediglich angezeigt werden, desto mehr wird derjenige Hersteller der Sieger sein, dessen Betriebssystem in der Cloud die Nase vorn hat.

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