Archive for Juli, 2010
Microsoft Outlook Social Connector für Facebook und Windows Live verfügbar

Ab sofort können die Nutzer von Facebook und Windows Live ihre Profile und Newsfeeds innerhalb ihres eigenen Outlook-Accounts verwalten. Über die neueste Version des Microsoft Outlook Social Connector werden die Informationen aus den sozialen Netzwerken direkt mit den Daten von Outlook 2003, 2007 und 2010 synchronisiert. Outlook wird so zur persönlichen Nachrichtenzentrale, die über sämtliche Aktivitäten in den sozialen Netzwerken auf dem Laufenden hält und Kontaktinformationen automatisch abgleicht.

Die Mitglieder von Facebook und Windows Live erhalten durch die neue Anbindung an Outlook eine Vielzahl von Informationen auf einen Blick. Wer seinen digitalen Bekanntenkreis erweitern und Freunde hinzufügen möchte, kann dies künftig ganz simpel über die so genannte People Pane (einen neuen Outlook Kontaktbereich) vornehmen. Durch die Integration der verschiedenen Accounts werden Zusatzinformationen wie Profilbilder, Netzwerk-Updates und Statusnachrichten der jeweiligen Mail-Kontakte ständig aktualisiert angezeigt.

“Das Bedürfnis, digitale Informationen über verschiedene Kanäle mit anderen zu teilen, wächst stetig, ganz gleich ob in der privaten oder beruflichen Sphäre”, erklärt Christian Mehrtens, Direktor Business Group Information Worker der Microsoft Deutschland GmbH. “Durch die Verbindung von Outlook mit Windows Live und Facebook verfügen unsere Anwender jetzt über eine Kommunikationszentrale zur Pflege und Weiterentwicklung ihrer digitalen Identität.”

Der Outlook Social Connector ist fester Bestandteil der aktuellen Version von Outlook 2010 und erstmals auch als Einzeldownload für Outlook 2003 und 2007 verfügbar. Die neueste Version bietet automatische Echtzeit-Updates und steht seit heute unter www.microsoft.com/downloads/de-de zum Download bereit. Die Plug-ins der Provider findet der Anwender auf der Outlook Social Connector Provider Page: http://office.microsoft.com/en-us/outlook/outlook-social-connector-partner-listing-FX101812910.aspx. Für geschäftliche Kontakte stellt Deutschlands größtes Business-Netzwerk XING in Kürze ein Plug-in zur Verfügung.

Steve Ballmer kündigt Ankündigungen für Windows 7-Slates an

Bereits im Jahr 2001 stellte Microsoft den ersten Tablet PC vor. Leider wurden die PCs mit diesem neuen Formfaktor vom Markt nicht so angenommen wie sie es verdient hätten. Auch Microsofts Marketing ließ den Tablet PC weitgehend links liegen. Erst als in diesem Jahr Apple mit dem iPad auf den Markt kam, reagierte der Markt.

Auch Microsoft bleibt nicht untätig und will den Markt Apple und den Android-Nachbauten nicht kampflos überlassen. Auf der Keynote der Worldwide Partner Conference teilte Steve Ballmer am Montag den 14.000 Partnern mit, dass in den nächsten Monaten neue Slates mit Windows 7 auf den Markt kommen werden. Microsoft plant zusammen mit seinen PC-Partnern Asus, Dell, Samsung, Toshiba und Sony neue Tablet PCs auf den Markt zu bringen. Diese Geräte sollen eine breite Preisspanne sowie unterschiedliche Formfaktoren umfassen – mit Tastatur sowie reine Touch-Geräte – die mit digitaler Tinte arbeiten. An der Liste der PC-Hersteller ist interessant, dass Ballmer HP nicht erwähnte.

Fast ein Jahrzehnt lang passierte nur wenig. Auch wenn die Leistungsfähigkeit des iPads ansonsten enttäuscht, hat Apple es immerhin geschafft, Microsoft aus der Lethargie zu wecken, so dass dieser Formfaktor endlich einmal weiter in Richtung auf den Mittelpunkt der Entwicklung und des Marketings rückt. Aus gewöhnlich gut informierten Quellen ist zu hören, dass der Formfaktor Slate einen der Schwerpunkte bei der Entwicklung von Windows 8 bildet. Dies wird bislang noch nicht offiziell von Microsoft kommentiert, aber diese Quellen haben sich in der Vergangenheit als recht zuverlässig erwiesen. Aber Windows 8 ist ein anderes Thema.

Und wer Steve noch nicht kennen sollte, kann sich hier ein typisches Video von ihm ansehen:

CIO: iPad nicht Business-tauglich

Die Zeitschrift CIO hat ihre Leser gefragt, ob sie das iPad für geeignet im geschäftlichen Einsatz halten. 760 Leser haben geantwortet und ein klares Statement abgegeben: 65 % waren der Meinung, dass das iPad nicht Business-tauglich ist, 25 % meinten, dass sich das Gerät in die IT-Struktur einpasst und 10 % der Leser hatten keine Meinung. Über den Nutzen dieser Umfrage lässt sich sicher streiten, da sie nicht repräsentativ und daher das Ergebnis wohl eher zufällig ist.

Da der Umfrage klare Kriterien für die Business-Tauglichkeit fehlten, ist das Ergebnis zunächst einmal durch die Phantasie der antwortenden IT-Leiter geprägt. Im besten Fall geben die Antworten wieder, ob das iPad für das entsprechende Unternehmen interessant sein könnte.

Dabei entspricht das Ergebnis aber durchaus der Meinung vieler Journalisten, die sich mit dem iPad beschäftigt haben. Die FTD fasst es gut zusammen: “Wer arbeiten muss, braucht mehr.”

Nebenbei bemerkt häufen sich im Netz Berichte über Probleme mit dem iPad. Angeblich werden die Geräte zu heiß, das WLAN funktioniert nicht, wenn das iPad auf dem Tisch liegt usw. Irgendwie macht das iPad noch keinen wirklich ausgereiften Eindruck.