Archive for Februar, 2010
Neu auf der CeBIT 2010 – die singende Glühlampe

Von einer Glühlampe erwarten wir, dass sie Licht spendet – mehr nicht. Sensor Industries bringt mit seiner Singing bulb eine Lampe zur CeBIT 2010, in der im wahrsten Sinne des Wortes Musik steckt mit.

Rein äußerlich unterscheidet sich die Singing bulb kaum von einer herkömmlichen Energiesparlampe. Hinter ihrem Glas verbergen sich neben neun (erhellenden 0,5 Watt) LEDs aber auch ein 2,4-GHz-Wireless-Receiver und ein 2-Watt-Lautsprecher. Dadurch lässt sich die singende Glühlampe beispielsweise vom MP3-Player ansteuern und spendet Licht sowie ungewöhnlichen Musikgenuss.

Sie finden die singende Lampe in Halle 17 auf Stand C35 (D1) im Hong Kong Pavilion

Wie sag’ ich es meinem Tablet PC? – Philosophen geben Antwort

Erstaunlich: Die Philosophische Fakultät der Friedrich Schiller Universität Jena gehört zu den Ausstellern der CeBIT 2010. Grund: Sie präsentiert Optimierungen für sprachbasierte Anwendungen im IT-Bereich.

Der Lehrstuhl für Indogermanistik informiert gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik im future parc über das ForMaT-Projekt. Hier wird dem User auf den Mund geschaut, um IT-Systeme die Bedeutung hinter der Worthülse erkennen zu lassen. Forschung, die beispielsweise hilft, Übersetzungs- und Verständnishilfen zu leisten oder Textbausteine für Suchfunktionen zu liefern.

Offensichtlich kommen die Jenaer wohl eher mit Grundlagenforschung und es wird noch einige Zeit dauern, bis wir von den Erkenntnissen profitieren können. Wenn es aber möglich wird, die Spracherkennung zu verbessern, wäre dies ein Fortschritt. Windows enthält zwar eine solche Funktionalität, aber ehrlich gesagt ist sie – lassen Sie es mich wohlwollend ausdrücken – grottenschlecht. Sie reicht zwar aus, um den Tablet PC mit gesprochenen Befehlen zu steuern, aber wirklich interessant wird sie erst, wenn es möglich ist, freie Texte flüssig zu diktieren. Hier versagt die Spracherkennung von Windows total. Dragon Naturally Speaking erledigt diese Aufgabe zwar etwas besser, aber bei meinem letzten Versuch mit dieser Software gab es immer wieder Probleme, sobald irgendwelche Hintergrundgeräusche auftraten. Und wer hat schon immer einen schalldichten Raum parat? Würde die Software das Diktat nicht nur erkennen, sondern auch verstehen, könnte sie die nicht gewünschten Nebengeräusche herausfiltern und auf diese Weise die Qualität der Spracherkennung deutlich verbessern.

CeBIT: Microsoft zeigt das digitale Klassenzimmer

Ein zentrales Thema auf dem Microsoft-Stand auf der CeBIT wird das digitale Klassenzimmer sein. Gesehen habe ich es selbstverständlich auch noch nicht, aber zumindest habe ich eine Pressemitteilung gefunden, die ich Ihnen hier vorstellen möchte:

Tafel und Kreide bekommen Verstärkung: Immer mehr Schulen setzen im Unterricht auf intelligente Whiteboards und Computer. Vom 2. bis 6. März zeigt Microsoft auf der CeBIT 2010 in einem modernen Klassenzimmer, welches Potenzial innovative Technologien für Schulen bieten – und wie groß der Bedarf an neuen Anwendungen ist.

In der Schule lernen Kinder und Jugendliche für ihr späteres Leben. Das ist in der Informationsgesellschaft nicht mehr ohne Computer und Internet denkbar. Im Jahr 2014 wird laut einer IDC-Studie in neun von zehn Jobs Computerwissen gefragt sein. Eine moderne Gesellschaft braucht moderne Bildung: Schulunterricht muss Schritt halten mit diesen Entwicklungen. Microsoft zeigt, wie IT im Klassenzimmer das Lernen erleichtert, Austausch, Kreativität und Talente fördert, sowie die Sachkenntnis und Medienkompetenz stärkt.

Unterricht auf der CeBIT: Schüler lernen mit IT

Während der fünf Messetage können sich die Besucher ein Bild machen von den IT-Lösungen für Schulen: Mehr als 500 Schüler verlegen ihren Unterricht ins Microsoft-Klassenzimmer und erarbeiten sich neues Wissen mit IT. Zum Einsatz kommen die multimediale Plattform Live@EDU, Netbooks, Surface-Tische und Multitouch Whiteboards.

Sechstklässler der Europaschule Berlin bereiten sich mit dem zweisprachigen Projekt “Weltenbummler” auf ihren Schüleraustausch in Spanien vor.

Auch sichere Mediennutzung steht auf dem Stundenplan: Kinder der Stufen 5 und 6 beschäftigen sich mit dem Schutz der Privatsphäre und erlernen den verantwortungsvollen Umgang mit Internet und Messenger.

Zu “Sternenstürmern” werden Schüler der 7. und 8. Klasse: Sie gehen mit dem “World Wide Telescope” auf Entdeckungstour am Nachthimmel.

Microsoft zeigt auf der CeBIT nicht nur die Möglichkeiten neuer Technologien auf, sondern skizziert auch den Bedarf an IT im Unterricht. Das Unternehmen stellt die Ergebnisse einer Umfrage unter Schülern, Eltern und Lehrern vor und präsentiert ihre Wünsche für modernen Unterricht auf einer überdimensionalen Tag Cloud im Klassenzimmer.

Alle Jahre wieder…

Noch etwas über eine Woche, dann ist es wieder so weit: die CeBIT öffnet ihre Pforten, um die Neuheiten aus der Welt der IT auszustellen. Das wichtigste zuerst: ich bin wieder dabei. Sie finden mich von Dienstag bis Donnerstag bei der Anwenderhilfe auf dem Microsoft-Stand in Halle 4.

Was gibt es sonst noch neues? Die CeBIT wurde erneut um einen Tag verkürzt, im Gegensatz zum letzten Jahr findet sie nur noch von Dienstag bis Samstag statt. Der bei vielen Ausstellern ungeliebte Sonntag wurde in diesem Jahr eingespart. Das dürfte aber auch für die Besucher kein allzu großer Nachteil sein, da auch fünf Tage ausreichend sind, um die jeweils interessanten Stände auf der Messe zu besuchen.

Das Konferenzprogramm der CeBIT wurde ausgeweitet und wohl auch inhaltlich neu strukturiert. Nach eigener Aussage ist die CeBIT damit nicht nur die größte IT-Messe der Welt, sondern auch die weltweit größte IT-Konferenz. Auch wenn mir diese Aussage etwas übertrieben erscheint, lohnt es sich sicher, einen Blick auf das Konferenzangebot der Messe zu werfen.

Neu ist auch der Ausstellungsteil CeBIT Sounds. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen News die Messeleitung (fast) jedes Jahr kommt. Aber eine Messe für eine so schnelllebige Branche wie die IT muss sich halt ständig neu erfinden.

Um wieder zum Beginn zurückzukommen: Die wichtigsten Themen auf dem Microsoft-Stand in Halle 4 werden in diesem Jahr Windows 7 und Office 2010 sein. Weitere Schwerpunkte werden die Green IT und Windows Phone sein. Außerdem baut Micrsoft ein digitales Klassenzimmer auf, in dem auch einige Veranstaltungen stattfinden werden und in dem sich die Besucher über die Möglichkeiten informieren können, die die IT in der Bildung bietet.

Ich denke, dass die CeBIT auch in diesem Jahr wieder eine spannende Veranstaltung wird.

Onkyo stellt den neuen NX707A4 Tablet PC vor

Onkyo, ein hierzulande weitgehend unbekannter IT-Anbieter, hat einen neuen Tablet PC vorgestellt. Er ist mit einem 7 Zoll großen Touchscreen mit einer maximalen Aufläsung von 1024 x 600 Pixel ausgerüstet. Außerdem enthält er einen Intel Atom Z 520-Prozessor mit 1,33 Ghz, eine 80 GB große Festplatte, 1 GB RAM sowie zwei Webcams, eine mit einer Auflösung von 3 Megapixel und eine mit einer Auflösung von 0,3 Megapixel, sowie verschiedene Cardreader. Als Betriebssystem dient Windows 7 Starter. Das Gerät wird zunächst in Japan zu einem Preis von umgerechnet 461 Euro angeboten. Über eine Vermarktung des Geräts in Deutschland hat das Unternehmen noch nicht entschieden.

Ist das iPad ein Tablet PC?

Ich bin in letzter Zeit mehrfach gefragt worden, weshalb ich nichts über das iPad schreibe. Nun, dieser Blog hat den Tablet PC und den UMPC als Thema. Und das iPad unterscheidet sich doch deutlich vom Tablet PC.

Da wäre zunächst einmal das Betriebssystem. Auf dem iPad läuft weder das Mac OS noch Windows, sondern eine modifizierte Version des iPhone-Betriebssystems. Ein überdimensionales iPhone ohne Telefonfunktion ist aber beim besten Willen nicht als Tablet PC zu bezeichnen. Das Betriebssystem sorgt auch dafür, dass Büroanwendungen nicht auf dem Gerät ausgeführt werden können, sondern nur die Apps aus dem Apple-Store.

In ihrer Printausgabe vom 28. 1. 2010 berichtete die taz, dass das iPad nicht einmal mit USB-Anschlüssen ausgestattet ist. Das bedeutet, dass die Anwender nicht im Büro eine vorhandene Tastatur anschließen können. Es ist nur eine Bildschirmtastatur vorhanden, die etwa die Größe einer normalen Tastatur hat. Wer aber einmal versucht hat, auf einer virtuellen Tastatur ohne Tasten einen Text zu schreiben, ist zumindest dann aufgeschmissen, wenn er normalerweise 10-Finger-blind schreibt. Immer wieder löst er die falsche Taste aus. Alternativ wird es aber eine Dockingstation geben, die zusätzlich zum iPad erworben werden kann und die auch über eine richtige Tastatur verfügt.

Schon seit langer Zeit ist Multitasking unverzichtbar. Leider ist diese Entwicklung an Apple wohl noch nicht angekommen. Multitasking ist auf dem iPad ein Fremdwort, so dass immer nur eine App gleichzeitig ausgeführt werden kann.

Ein großes Plus des Tablet PCs ist die Handschrifterkennung. Ich konnte nirgendwo im Internet einen Hinweis darauf finden, dass das iPad eine solche Funktionalität mitbringt. Daher können wir vermutlich davon ausgehen, dass das iPad keine handschriftlichen Eingaben akzeptiert bzw. erkennen kann.

Zu Apples Ehrenrettung muss ich noch bemerken, dass Steve Jobs bei der Vorstellung des iPad auch nicht behauptet hat, dass mit das iPad ein Arbeitsgerät sei. Er zeigte, dass es mit dem Gerät möglich ist, Musik zu hören, Filme abzuspielen und eBooks zu lesen. Auch wenn die Platzierung des iPad noch nicht klar ist, scheint Jobs es vermutlich eher als Lifestyle-Gerät darstellen zu wollen, mit dem man ab und an eventuell auch etwas arbeiten kann. Im Gegensatz dazu ist der Tablet PC ein Arbeitsgerät, das aber auch für das Entertainment verwendet werden kann.

Mit seinen 499 bis 829 Dollar ist das iPad meiner Meinung nach ein überteuerter eBook-Reader und MP3-Player. Allerdings ist es gut möglich, dass die Preise noch kräftig sinken werden. Wie die Computerwoche in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, hat das Marktforschungsunternehmen iSuppli ausgerechnet, dass die im iPad verbauten Hardwarekomponenten lediglich 219,35 Dollar kosten. Im Preis des iPad dürfte also noch viel Phantasie stecken.

Ich habe von der Präsentation des iPad eigentlich positive Impulse für den Tablet PC erwartet. Erinnern wir uns: Apple hatte sich die MP3-Spieler angesehen, die Fehler ausgewertet, die von den Herstellern beim Entwurf dieser Geräte gemacht wurden, und anschließend mit dem iPod einen besseren MP3-Player auf den Markt gebracht. Dann hat sich Apple die Windows-Mobiltelefone angesehen, die Fehler ausgewertet und mit dem iPhone die Geräte nachgebaut. Dabei hat die Company viele Fehler weggelassen und etliche nette Gimmicks eingebaut und damit auch dem Windows Mobile-Markt viele neue Impulse gegeben. Microsoft ist da klar gefordert, mit Windows Mobile nachzuziehen.

Wer wie ich durch das iPad einen ähnlichen Impuls für die Entwicklung der Tablet PCs erwartet hat, wurde bitter enttäuscht. Selbst das seriöse heute.de lästerte über “Die teuerste Binde der Welt” und hat einen Teil der Häme gesammelt, die im Internet über Apple ausgeschüttet wurde. Hier ein Ausschnitt: 

“Die teuerste Binde der Welt?”, hämt denn auch das Neo-Feminismus-Blog maedchenmannschaft.net. “Es surft im Web UND stoppt die Blutung”, schreibt “tjakabon” bei Twitter. “Claudine” freut sich: “Schön, das erste Apple-Produkt nur für Mädchen!”. Beim Blog “Jezebel” kommentiert einer: “Hoffentlich hilft es den Leuten mit dem 24-Stunden-Nachrichten-Zyklus umzugehen.” Ein Wettlauf um die schönste Abwandlung eines Tampon-Werbeslogans ist im Gange. “Hat die nächste Version Flügel?”, zwitschert ein US-Amerikaner.

Na gut, das ist wohl etwas übertrieben. Ich meine, dass Bill Gates die Situation gut zusammengefasst hat: “Ich glaube stark an Touchbedienung und digitale Lesegeräte, aber weiter denke ich, dass eine gewisse Mischung aus Spracheingabe, einem Stift und einer echten Tastatur – in anderen Worten ein Netbook – dem Mainstream in dieser Richtung entsprechen wird” (Zitat aus macwelt.de).

Wie es im Moment aussieht, bringt Apple nach dem iPod und dem iPhone mit dem iPad ein drittes Livestyleprodukt auf den Markt. Augenscheinlich erfindet sich Apple derzeit neu und entwickelt sich vom IT-Anbieter zum Lifestylekonzern. Damit passt das iPad nicht in diesen Blog.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Passen Sie die Taskleiste an

In früheren Versionen von Windows war die Taskleiste fest. Wenn Sie die Icons darauf verschieben wollten, mussten Sie auf eine externe Software zugreifen, beispielsweise auf Taskbar Shuffle. Sie können diese Software beispielsweise von der Chip-Website herunterladen.

Unter Windows 7 ist das nicht mehr erforderlich. Sie können einfach auf eines der Anwendungs-Icons auf der Taskleiste tippen und es mit aufgesetztem Stift an die von Ihnen gewünschte Position ziehen. Wenn Sie den Stift länger auf der Schaltfläche halten (was einem Rechtsklick mit der Maus entspricht), öffnen Sie ein Kontextmenü,  mit dem Sie die Schaltfläche dauerhaft auf der Taskleiste anheften. Auf die gleiche Weise können Sie sie auch wieder von der Taskleiste entfernen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Beschleunigen Sie die Anzeige der Vorschau auf der Taskleiste

Wenn Sie den Stift über die Schaltflächen auf der Taskleiste von Windows 7 halten, zeigt Windows Ihnen kleine Vorschaubilder der geöffneten Fenster der entsprechenden Anwendung an. Es ist aber nicht ganz einfach, den Stift lange genug genau ruhig zu halten, ohne ihn auf die Oberfläche aufzusetzen, bis die Vorschau angezeigt wird. Besonders beim Tablet PC ist es daher sinnvoll, die Zeitspanne zu verkürzen, die vergeht, bis die Vorschau angezeigt wird.

Für diesen Tipp ist es erforderlich, die Registry von Windows 7 zu ändern. Da dies immer eine “Operation am offenen Herzen” ist, sollten Sie auf jeden Fall vorher einen Wiederherstellungspunkt erstellen. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie einen Wiederherstellungspunkt erstellen, finden Sie bei den Kollegen von Netzwerktotal.de eine hervorragende Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Nchdem Sie den Wiederherstellungspunkt erstellt haben tippen Sie auf die Start-Schaltfläche in der Taskleiste oder wenn Sie mit einer Tastatur arbeiten betätigen Sie die Windows-Taste. Geben Sie in das Suchfeld regedit ein, gefolgt von der Entertaste. Damit rufen sie den Registrierungseditor auf. Navigieren Sie zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Mouse. Tippen Sie doppelt auf MouseHoverTime. Sie werden feststellen, dass als Standardwert 400 eingetragen ist, was bedeutet, dass die Vorschaufenster nach 400 Millisekunden angezeigt werden. Ändern Sie diesen Wert auf einen sinnvollen Wert. Ich meine, dass 200 Millisekunden eine gute Einstellung sind. Nachdem Sie ihren Wert eingetragen haben tippen Sie auf OK. Nach einem Neustart des Rechners werden Ihnen die Vorschaufenster schneller angezeigt.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Schützen Sie Ihre Suchvorgänge vor fremden Augen

Für diesen Tipp benötigen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien, der nur in Windows 7 Professional oder höher enthalten ist. Wenn Sie mit Windows 7 Home Premium, Starter oder Home Basic arbeiten, funktioniert der Tipp nicht.

Wenn Sie Ihren PC mit dem Windows Explorer durchsuchen, werden Ihnen die letzten Suchvorgänge angezeigt, die Sie ausgeführt haben. Wenn Sie Ihren PC mit anderen Personen teilen, wollen Sie eventuell nicht, dass diese sehen können, nach was Sie gesucht haben. Auch an diesen Fall hat Microsoft gedacht und die Möglichkeit eingebaut, die Anzeige der letzten Suchvorgänge abzuschalten. Dafür sind die folgenden Schritte erforderlich:

  1. Melden Sie sich als Administrator an.
  2. In der Suchbox des Startmenüs geben Sie GPEDIT.MSC ein und betätigen Sie die Eingabetaste, um den Editor für lokale Gruppenrichtlinien aufzurufen.
  3. Wechseln Sie zu Benutzerkonfiguration –> Adminstrative Vorlagen –> Windows-Komponenten –> Windows Explorer.
  4. Wechseln Sie zum Tab Standard.
  5. Tippen Sie in der Liste im rechten Fenster doppelt auf den Eintrag “Anzeige der letzten Sucheinträge im Windows-Explorer-Suchfeld deaktivieren” (ja, da hat Microsoft den Windows Explorer einmal mit einem Bindestrich versehen).
  6. Tippen Sie auf den Radiobutton “Aktiviert”. Diese Bezeichnung ist etwas verwirrend, aber Sie aktivieren die Deaktivierung der Anzeige der letzten Suchvorgänge. Die Usability lässt grüßen.
  7. Tippen Sie auf Übernehmen und anschließend auf OK und schließen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien.
Tipps und Tricks zu Windows 7 – Mit Checkboxen mehrere Dateien auswählen

Als stolzer Besitzer eines Tablet PC kennen Sie das ja: wenn Sie im Windows Explorer den Stift über eine Datei halten, erscheint links vom Dateinamen eine Checkbox, mit deren Hilfe Sie problemlos mehrere Dateien markieren können, um sie anschließend gemeinsam zu löschen, zu verschieben oder zu kopieren. Auf Ihrem stationären Rechner müssen Sie immer mit zwei Händen arbeiten – mit einer Hand halten Sie die Taste Strg gedrückt, während Sie mit der anderen Hand die Maus führen und die Dateien anklicken, die Sie gemeinsam bearbeiten wollen.

Sie können diese komfortable Bearbeitungsmöglichkeit aber nicht nur auf dem Tablet PC einsetzen, sondern Sie können sie auch auf dem Desktop oder Notebook einstellen. Rufen Sie dafür den Windows Explorer auf (dies geschieht auf einfache Weise mit der Tastenkombination Windows + E). Klicken Sie auf Organisieren und wählen Sie im Menü den Eintrag Ordner- und Suchoptionen. Wechseln Sie zum Tab Ansicht und scrollen Sie in der Liste Erweiterte Einstellungen nach unten bis zum Eintrag “Kontzollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden” und aktivieren Sie diese. Klicken Sie auf Übernehmen und anschließend auf OK.

Wenn Sie den Mauszeiger in Zukunft im Windows Explorer über eine Datei ziehen, erscheint links neben dem Dateinamen ein Kästchen, das Sie anklicken, um die Datei zu markieren. Die angeklickte Checkbox wird angezeigt, auch wenn Sie die Maus an eine andere Stelle verschieben. Wenn Sie die Markierung durch einen zweiten Mausklick entfernen und die Maus an eine andere Stelle verschieben, verschwindet die Checkbox wieder.