Archive for November, 2009
Tipps und Tricks zu Windows 7 – Noch einmal Defrag

Rainer Hilmers hat in seinem Blog von einem Problem mit der Defragmentierung der Festplatte unter Windows 7 berichtet. Ich halte seine Erfahrung für sehr wichtig und da ich selbst diese Erfahrung nicht gemacht habe, kann ich nichts weiter hinzufügen. Aus diesem Grund kopiere ich seinen Blogeintrag hierher (ich weiß, das sollte man eigentlich nicht machen und ich verspreche, dass es eine absolute Ausnahme bleiben wird. Selbst wenn ich diesen Eintrag neu schreiben würde, kämen keine neuen Erfahrungen hinzu und ich könnte ihn auch nicht besser formulieren). Hier also sein Beitrag:

In der letzten Zeit werden viele Tips&Tricks zu Windows 7 gebloggt. Den wohl wichtigsten Tip habe ich nirgends gelesen. Ich mußte eben erst selber eine leidvolle Erfahrung machen.

Es geht um die 100 MB Systempartition, die Windows 7 bei der Installation anlegt.

Ich habe geschlagene zwei Tage mit der Installation aller Softwarekomponenten verbracht. Am Schluß dachte ich, “so jetzt bereinigen und defragmentieren”. Gesagt, getan – nur habe ich in meinem Übereifer auch diese 100MB Systempartition defragmentiert. Schlimmer Fehler!
Als ich dann mein Notebook neu starten wollte, war’s das. Der Bildschirm blieb schwarz (bis auf einen grünen Streifen am oberen Bildschirmrand.

Reset

Der Bootmanager bot mir ein Systemreparatur-Tool an – das hat nichts gebracht. Die Reparatur war nicht erfolgreich.

Reparatur-Installation wie bei XP? Fehlanzeige!

Also alles platt gemacht und nun habe ich wieder von vorne angefangen. AAARRRRRRGH!!!!!!!!!

Merke: DEFRAGMENTIERE NIE NIE NIE DIE 100BM SYSTEMPARTITION!!!

Tipps und Tricks zu Windows 7 – den Windows Explorer öffnen

Eventuell kennen Sie diesen Hotkey bereits auf Windows Vista. Da er aber vielen Anwendern nicht bekannt ist, nehme ich ihn hier auch auf. Betätigen Sie die Windows-Taste und die Taste E, um den Windows Explorer zu öffnen.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Defrag

Auch das Defragmentieren der Festplatten wurde in Windows 7 verbessert. Die Defragmentierung lässt sich von der Befehlszeile aus besser konfigurieren als es unter Windows Vista oder XP der Fall war. Beachten Sie, dass Microsoft hier nicht auf die Abwärtskompatibilität geachtet hat und dass einige Befehlszeilenparameter jetzt eine andere Bedeutung haben. Wenn Sie also unter Vista die Defragmentierung mit Hilfe eines Skripts durchgeführt haben, müssen Sie dieses Skript unter Windows 7 ändern.

Um die Festplatte(n) von der Eingabeaufforderung zu defragmentieren drücken Sie die Windows-Taste oder tippen Sie auf die Start-Schaltfläche und geben Sie cmd ein. Auf der Befehlszeile geben Sie den Befehl defrag ein und die gewünschten Parameter ein. Ihnen stehen unter Windows 7 die folgenden Parameter zur Verfügung:

/a Führt die Analyse auf den angegebenen Festplatten aus.

/c Führt den Vorgang auf allen Festplatten aus.

/e Führt den Vorgang auf allen Festplatten mit Ausnahme der angegebenen Festplatte(n) aus.

/h Führt den Vorgang mit normaler Priorität aus (Standard ist niedrige Priorität)

/m Führt den Vorgang im Hintergrund auf allen Festplatten parallel aus.

/t Verfolgt einen Vorgang, der auf der angegebenen Festplatte bereits ausgeführt wird.

/u Gibt den Fortschritt des Vorgangs auf dem Monitor aus.

/v Zeigt einen ausführlichen Bericht der Defragmentierungsstatistiken an.

/x Führt eine Konsolidierung des freien Speicherplatzes auf der angegebenen Festplatte durch.

Im Prinzip könnten Sie eine Defragmentierung auch auf SSDs (Solid State Drives) ausführen. Dort bringt die Defragmentierung aber keinen Performancegewinn, da der Zugriff auf jede Speicherstelle des Laufswerks die gleiche Zeit benötigt.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Gadgets ohne UAC

Bevor ich diesen Trick beschreibe muss ich erst eine Bemerkung loswerden. Ich rate aus Sicherheitsgründen grundsätzlich davon ab das UAC (User Account Control) dauerhaft zu deaktivieren. Sie wissen schon: die UAC zeigt immer eine Meldung an, wenn ein Prozess gestartet wird, der administrative Rechte erfordert. Es gibt aber durchaus Situationen, in denen es sinnvoll ist, die UAC zeitweise auszuschalten.

Sie werden bemerkt haben, dass die Gadgets nicht funktionieren, wenn die UAC nicht aktiv ist. Dieses Verhalten hat Microsoft aus Sicherheitsgründen implementiert. Schließlich haben Sie ohne UAC keine Kontrolle mehr über die Aktivitäten der Gadgets. Wenn Sie aber das Risiko eingehen wollen, die Gadgets ohne UAC zu verwenden, gibt es auch dafür eine Möglichkeit.

Drücken Sie die Windows-Taste und geben Sie regedit ein. Im Registry-Editor suchen Sie HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Sidebar\Settings, erstellen Sie ein DWORD mit Namen AllowElevatedProcess und setzen Sie dessen Wert auf 1. Nach einem Neustart sollten Sie in der Lage sein, Ihre Gadgets auch bei ausgeschalteter UAC zu verwenden.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Troubleshooting

Ein Betriebssystem kann so benutzerfreundlich sein wie es will – irgendwann tauchen Schwierigkeiten auf. Ob die Netzwerkverbindung nicht funktioniert, angeschlossene Geräte nicht funktionieren, das System plötzlich langsam ist – auch hier hilft Windows 7 weiter. Tippen Sie auf die Start-Schaltfläche und geben Sie “fix” ein. Windows 7 zeigt Ihnen verschiedene Möglichkeiten an, welche Fehler vorhanden sein könnten und hilft Ihnen auch bei der Beseitigung der Fehler.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Fügen Sie Ihrem Startmenü Videos hinzu

Wenn Sie eine Möglichkeit suchen, schneller auf Ihre Videos zuzugreifen, hat Windows 7 die richtige Antwort für Sie. Rechtsklicken Sie auf die Start-Schaltfläche und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften. Tippen Sie auf die Schaltfläche Anpassen. Damit rufen Sie den Dialog “Startmenü anpassen” auf. Scrollen Sie nach unten, bis Sie den Eintrag Videos finden und tippen Sie auf “Als Verknüpfung anzeigen”, anschließend auf Übernehmen und zum Abschluss auf OK. Das war bereits alles. In Zukunft wird Ihnen Ihre Video-Bibliothek im Startmenü angezeigt.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Schalten Sie die Fensterplatzierung aus

Wenn Sie die Art und Weise nicht mögen, in der Windows 7 die Fenster anordnet, haben Sie die Möglichkeit, diese Funktionalität auszuschalten. Drücken Sie die Windows-Taste und geben Sie regedit ein. Wechseln Sie im Registry-Editor zu HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop und setzen Sie den Schlüssel WindowActive auf 0. Nach einem Neustart ordnet Ihr System die Fenster nicht mehr an.

Tipps und Tricks zu Windows 7 – Die Desktop-Diashow

Vielleicht geht es Ihnen ja wie mir und Sie wünschen sich ab und an einen anderen Desktop-Hintergrund. In früheren Windows-Versionen mussten wir die Hintergrundbilder manuell ändern, was jedes Mal einige Zeit in Anspruch nahm. Mit Windows 7 können wir diese Aufgabe jetzt automatisieren. Klicken Sie dafür mit der rechten Maustaste auf Ihren Desktop und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Apassen. Tippen Sie im unteren Teil des dadurch auf gerufenen Assistenten auf Desktophintergrund Diashow. Ihnen werden alle Desktophintergründe angezeigt, aus denen Sie auswählen können. Selbstverständlich können Sie auch den Pfad zu den Bildern ändern, so dass er auf Ihre eigenen Fotos verweist. Aber bleiben wir bei den Standardhintergründen von Windows 7. Sie können beliebig viele Bilder auswählen, die hintereinander angezeigt werden sollen. Wenn Sie den Stift über eines der Bilder führen, ohne den Bildschirm zu berühren, wird in der linken oberen Ecke des Bildes eine Checkbox angezeigt. Tippen Sie auf die Checkbox. Würden Sie direkt auf das Bild tippen, würde Ihre Auswahl verworfen, sobald Sie ein weiteres Bild antippen. Diese Funktionalität entspricht dem, was Sie aus dem Windows Explorer kennen. Wenn Sie nicht mit einem Tablet PC arbeiten, klicken Sie mit der Maus direkt auf die Bilder und halten dabei die Taste Strg gedrückt. Wenn Sie alle Bilder ausgewählt haben, tippen Sie auf die Schaltfläche Änderungen speichern und das war es auch schon.

So weit, so gut. Obwohl Windows 7 den Tablet PC erheblich besser unterstützt als es unter Vista der Fall war, hat Microsoft diese Funktionalität leider nicht zu Ende gedacht. Alle Bildschirmhintergründe sind im Querformat und wenn Sie im Hochformat arbeiten, wird das Hintergrundbild standardmäßig gestreckt, so dass es den gesamten Desktop ausfüllt. Nun wäre es selbstverständlich einfach, eigene Bilder im Hochformat zu verwenden, so dass auch bei der Arbeit mit dem Tablet PC ein schönes Hintergrundbild angezeigt wird. Dann wird aber das Bild im Querformat verzerrt. Ich habe bislang noch keine Möglichkeit gefunden, dem Tablet PC mitzuteilen, im Hochformat einen anderen Bildersatz zu verwenden als im Querformat.