Archive for Juli, 2009
Außerplanmäßige Sicherheitsupdates für Visual Studio und Internet Explorer

Microsoft gestern, Dienstag 28. Juli 2009, gegen 19.00 Uhr deutscher Zeit zwei außerplanmäßige Sicherheitsupdates veröffentlicht. Die Updates betreffen alle unterstützten Versionen des Windows Internet Explorer (Internet Explorer 5, 6, 7 und 8 für Windows 2000, Windows XP und Windows Vista sowie Windows Server 2003 und Windows Server 2008) sowie die Visual Studio-Produktfamilie (Microsoft Visual Studio .NET 2003, 2005, 2008 sowie Visual C++ 2005 und 2008).

Microsoft empfieht dringend, die verfügbaren Sicherheitsupdates umgehend und direkt über Microsoft Update zu installieren.
Für IT-Professionals hat Microsoft unter ‘Microsoft Security Bulletin MS09-034 – Critical: Cumulative Security Update for Internet Explorer (972260)‘ und ‘Microsoft Security Bulletin MS09-035 – Moderate: Vulnerabilities in Visual Studio Active Template Library Could Allow Remote Code Execution (969706)‘ bereits englischsprachige technische Beschreibungen der Updates in Form von Security Bulletins hinterlegt, die innerhalb der nächsten 24 Stunden im TechNet-Sicherheitscenter auch in deutscher Sprache verfügbar sein werden.

Hollywood zeigt die Sony VAIO UX-Serie

Sicher haben auch Sie schon einmal gesehen, dass in amerikanischen Filmen und Serien immer häufiger Tablet PCs gezeigt werden. Das UMPC Portal hat eine kurze Liste mit Videos und Screenshots dieser Szenen erstellt.

OneNote 2010 auf dem Tablet PC – Part 1

Auch in Office 2007 war OneNote in einigen Editionen bereits enthalten. Nachdem es in Office 2010 in allen Office-Versionen verfügbar sein wird, werden vermutlich viele neue Anwender mit dieser Anwendung arbeiten. Außerdem wird OneNote ja immer nachgesagt, dass erst mit dieser Anwendung der Tablet PC seine ganze Kraft entfalten kann. Grund genug, dass ich mich einmal näher mit der neuen Version befasse und prüfe, wie gut sie sich für den Einsatz auf dem Tablet PC eignet.

Grundsätzlich steht OneNote einigen starken Gegnern gegenüber. Sowohl das Windows Journal als auch InkSeine sind für die Arbeit auf dem Tablet PC konzipiert. OneNote muss also entweder die in diesen Anwendungen enthaltenen Funktionalitäten toppen oder es muss mit diesen Anwendungen zusammenarbeiten und sie ergänzen.

Der allererste Blick auf OneNote

Wenn Sie OneNote zum ersten Mal starten, fällt Ihnen sofort auf, dass sowohl an der oberen als auch an der linken Seite Tabs angebracht sind. Auch wenn OneNote dadurch auf den ersten Blick überladen aussieht, habe ich doch schnell festgestellt, dass die unterschiedliche Anordnung der Tabs durchaus der Übersichtlichkeit der Anwendung dient. Und im Gegensatz zu den anderen Anwendungen in Office 2010 liefert Microsoft mit der Technical Preview (TP) in OneNote bereits eine Arbeitsmappe mit, so dass auch Anwender, die neu mit OneNote sind, sich sofort einlesen und mit der Arbeit beginnen können.

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Und schon komme ich zu meinem ersten Problem. Die meisten Anwender verwenden den Tablet PC im Hochformat. Die Funktionsbeschreibung in OneNote ist aber im Querformat erstellt (halt in dem Format, in dem die meisten Anwender auf dem Dektop oder dem Notebook arbeiten). Wird das Dokument aber auf dem Tablet PC im Hochformat geöffnet, wird ein großer Teil des Dokuments nicht angezeigt und es ist erforderlich, den Bildschirm ins Querformat zu drehen, um mit dem Dokument arbeiten zu können. Und selbst das Querformat ist nicht ausreichend, wenn ich die Tabs am linken Rand ausklappe. Dann wird selbst in der Querformatdarstellung ein Teil des Dokuments abgeschnitten. Ich meine, dass Microsoft an dieser Stelle noch einmal nacharbeiten sollte, damit OneNote das Dokument an die Bildschirmausrichtung und -auflösung anpasst, zumindest dort, wo dies möglich ist. Dass eine solche Funktionalität möglich ist beweist Microsoft mit InkSeine.

Aber welchem Zweck dient OneNote nun eigentlich?

Aufgabe von OneNote ist es laut Microsoft, Ihre Aktivitäten in den anderen Office-Anwendungen zu vervollständigen, indem es die folgenden Tätigkeiten ermöglicht:

  • Sicherstellen, dass als wichtig erachtete Informationen nicht verloren gehen
  • Erfassen von Informationen, die in anderen Anwendungen wie Outlook oder in formalen Dokumenten nicht gespeichert werden können
  • Speichern von und Zugreifen auf Informationen, die in einem Meeting oder in einer Schulung bekanntgegeben wurden
  • Dokumentieren von Suchen im Internet oder in anderen Quellen, um die Arbeit für sich und andere festzuhalten
  • Führen von ToDo-Listen
  • Zusammenarbeit mit anderen Menschen in einem Projekt, indem Notizen und Dateien gemeinsam genutzt werden.
  • All diese Aufgaben werde ich in dieser Artikelserie beschreiben und sie auf  Tablet PC-Tauglichkeit untersuchen.
Gigabyte stellt TouchNote T1028M vor

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Häufig wird der Eee T01 als das erste Tablet-Netbook bezeichnet, aber das ist nicht richtig, sondern es ist nur für Asus das erste Netbook mit Tablet-Funktionalität. Gigabyte selbst vermarktet den T1028M nicht als Netbook, sondern nennt ihn TouchNote, auch wenn er vom Preis und von der Grundausstattung her in die Kategorie fällt. Das TouchNote wird allerdings mit einer schnelleren CPU und optional mit einer Bildschirmauflösung von 1366×768 Pixel ausgeliefert. Im deutschen Handel ist das Gerät für etwa 550 Euro erhältlich und ist zu dem Preis mit einem GB RAM und einer 160 GB-DATA-HDD ausgestattet.

Würden Sie 4.500 Dollar für einen OQO 2+ ausgeben?

Das OQO Model 2+ wurde auf der CES 09 vorgestellt und erzeugte ein großes Echo. Leider musste OQO seinen Betrieb einstellen, bevor das Model 2+ auf den Markt kam. Ein Vorabmodell fand seinen Weg zu eBay, wo es mit wenigen Geboten einen Preis von 4.500 Dollar erzielte. Auch wenn es cool wäre, zu den ganz wenigen Menschen zu gehören, die ein Model 2+ ihr Eigen nennen können, wäre es für mich doch schwer vorstellbar, diesen Preis zu zahlen.

Outlook 2010 auf dem Tablet PC

Neben Word ist Outlook die Office-Anwendung, mit der ich am meisten arbeite. Zumindest auf den ersten Blick erscheint Office 2010 aufgeräumter und übersichtlicher als seine Vorgänger. Als erstes fällt auf, dass auch Outlook jetzt über Ribbons bedient wird, die für die Steuerung auf dem Tablet PC besser geeignet sind als die Menüs früherer Versionen. Für einen allerersten Eindruck zeige ich hier Screenshots der einzelnen Teile von Outlook.

Der Posteingang

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Der Kalender

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Die Kontakte

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Die Aufgabenliste

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Ich erspare es hier mir und Ihnen, diese Screenshots zu beschreiben. Das haben andere bereits in verschiedenen Blogs und Foren getan. Aber bislang haben wir noch keine Besonderheit für den Tablet PC gesehen. Erst wenn wir beginnen, eine neue Aufgabe, einen Termin oder eine Mail zu erstellen, wird im entsprechenden Editor das Ribbon Stift angezeigt. Hier als Beispiel das Anlegen einer neuen E-Mail:

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Na, das sieht doch schon gut aus. Und nicht nur das: um eine handschriftliche E-Mail zu erhalten, müssen Sie nicht unbedingt Office 2010 installiert haben. Zumindest in Outlook 2007 wird die handgeschriebene Mail korrekt angezeigt.

Aber haben Sie auch neben dem Inhalt der E-Mail die “Panning Hand” (oberhalb des vertikalen Scrollbalkens) bemerkt? Dieses Feature, das wir bereits von Word 2007 kennen und das dort etwas holprig als Schwenkhand übersetzt wurde, erleichtert das Scrollen in längeren E-Mails. Dieses Feature findet sich auch bereits im Posteingang im Vorschaufenster. Auch in den anderen Formularen, in denen Sie Termine, Kontakte oder Aufgaben anlegen, finden Sie die Schwenkhand in allen Feldern, in denen Sie freien Text von beliebiger Länge eingeben können.

Ursprünglich dachte ich ja, dass Office 2007 wirklich alle Features enthält, die ich benötige. Aber spätestens, nachdem ich mir Outlook angesehen habe, bin ich überzeugt: Office 2010 ist für den Tablet PC ein absolutes MUSS.

Office 2010 auf dem Tablet PC – wie geil ist das denn?

Gestern habe ich Office 2010 auf meinem Tablet PC installiert. Die Installation ging wie erwartet flott und ohne Probleme über die Bühne. Mir fiel lediglich auf, dass es im Gegensatz zu früheren Versionen von Office während der Installation keine Möglichkeit gab, die Installation abzubrechen. Aber das hatte ich schließlich auch nicht vor.

Wie die meisten Office-Nutzer habe ich nach der Installation zunächst Outlook gestartet und mein E-Mail-Konto eingerichtet. Dass Outlook jetzt auch mit Ribbons ausgerüstet ist, wurde bereits in vielen Publikationen erwähnt, so dass ich mich hier nicht weiter darüber auslassen muss. Aber während ich das Konto angelegt habe fiel mir auf, dass das Office-Team in Redmond bei diesem Assistenten an die Tablet PC-Anwender gedacht hat. Informationen, die öffentlich einsehbar sind (die E-Mail-Adresse) werden im Einzelbuchstabenmodus angezeigt, während Informationen wie das Passwort, das nur den Inhaber des E-Mail-Kontos bekannt ist, über die Bildschirmtastatur eingegeben werden, so dass diese Informationen nie auf dem Bildschirm sichtbar sind. Ansonsten ging auch das Einrichten des Kontos problemlos vor sich und ich konnte keine weiteren Änderungen gegenüber der Vorversion feststellen.

Anschließend habe ich Word gestartet. Zunächst fiel mir der zusätzliche Ribbon namens Pen auf.

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Zunächst dachte ich, dass es jetzt evtl. möglich wäre, direkt in das Dokument zu schreiben und dass ich nicht mehr auf den Eingabebereich (Tablet Input Panel = TIP) angewiesen wäre. Ein erster kurzer Test zeigte aber, dass dafür doch noch einiges fehlt. Ich konnte zwar direkt in ein neues Dokument schreiben und das Geschriebene auch ausdrucken, aber es ist nicht möglich, die Schrifterkennung aufzurufen. Auch für das Schreiben persönlicher Briefe, die nicht getippt, sondern handschriftlich verfasst werden sollen, ist diese Funktionalität nicht wirklich geeignet, da beispielsweise die Lassofunktion fehlt.

Als nächsten Versuch habe ich ein vorhandenes Dokument geöffnet und mit der Stift-Funktion direkt in das Dokument geschrieben. Ich habe Text mit dem Marker farbig unterlegt und mit dem Stift einen kurzen Kommentar dazu geschrieben:

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So, jetzt kann ich auf dem Tablet PC Dokumente überprüfen, die ich auf dem Desktop erstellt oder von anderen erhalten habe. Außerdem kann ich dem Dokument Bemerkungen hinzufügen, die auf noch vorzunehmende Änderungen hinweisen, ohne die erheblich unkomfortablere Kommentarfunktion verwenden zu müssen. Die Arbeit erledige ich auf die gleiche Weise, mit der ich auch auf einem Ausdruck arbeiten würde.

Muss ich nun auf alles Rechnern Office 2010 installieren, um diese Funktionalität nutzen zu können? Um das festzustellen habe ich das Dokument noch einmal in Word 2007 geöffnet:

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Meine handschriftlichen Bemerkungen sind also auch in Office 2007 vorhanden. Ich kann das Dokument also auf dem Desktop weiterverarbeiten. Die Bemerkungen sind als Grafik gespeichert (um das zu demonstrieren habe ich die Bemerkungen angeklickt, um sie zu markieren).

Und schon habe ich den ersten Bug gefunden. Die Bemerkungen werden nicht mit der Textstelle verknüft, sondern vermutlich mit ihrer Position im Dokument. Was heißt das? Nehmen wir einmal an, dass ich vor der Bemerkung noch Text einfüge oder lösche. Die Bemerkung bleibt an der gleichen Stelle, während sich die Textstelle, die ich markiert habe und auf die sich die Bemerkung bezieht, an eine andere Stelle verschiebt. Das war sicher anders geplant. Um die Stiftfunktionalität nutzen zu können, ist es daher wohl erforderlich, ein Dokument, das mehrere Bemerkungen enthält, von hinten nach vorne zu überarbeiten, damit vor den Bemerkungen keine Änderungen vorgenommen werden, durch die anschließend eine falsche Textstelle markiert ist.

So, das soll der erste flüchtige Eindruck gewesen sein. Ich gehe fest davon aus, dass Office 2010 noch erheblich mehr Neuerungen enthält, die die Arbeit mit dem Tablet PC beeinflussen.

Microsoft gibt Einzelheiten zu Office 2010 bekannt

Wie Microsoft heute auf einer Pressekonferenz in New Orleans bekannt gab, ist die Technical Preview für Office 2010 fertiggestellt und wird mehreren 10.000 Unternehmenskunden und Entwicklern zur Verfügung gestellt. Außerdem teilte das Unternehmen mit, dass Office 2010 in fünf Editionen erscheinen wird, nicht mehr in acht Editionen wie der Vorgänger des Produkts. Die einzelnen Editionen von Windows 2010 werden die folgenden Anwendungen enthalten:

Microsoft Office Professional Plus 2010 (nur im Rahmen einer Volumenlizenz verfügbar)

  •  Microsoft Excel
  • Outlook mit Business Contact Manager
  • Powerpoint
  • Word
  • Access
  • InfoPath
  • Microsoft Communicator
  • OneNote
  • SharePoint Workspace
  • Microsoft Office Webanwendungen

 Microsoft Office Professional 2010

  • Excel
  • Outlook
  • PowerPoint
  • Word
  • Access
  • Publisher
  • OneNote

Microsoft Office Home and Business

  • Excel
  • Outlook
  • PowerPoint
  • Word
  • OneNote

Microsoft Office Standard (nur im Rahmen einer Volumenlizenz verfügbar)

  • Excel
  • Outlook
  • Powerpoint
  • Word
  • OneNote
  • Publisher
  • Microsoft Office Webanwendungen

Microsoft Office Home and Student (nur für den nicht kommerziellen Einsatz)

  • Excel
  • PowerPoint
  • Word
  • OneNote
Wann kommt der Asus Eee PC T91 Tablet?

Bereits im Januar hatte Asus mit seinem T91 einen ersten Net-Tablet PC vorgestellt. Highlight ist der dreh- und klappbare mulittouchfähige Touchscreen und mit einem Gewicht von nur 960 g und einer Dicke von 2,6 cm ist das Gerät auch für den längeren mobilen Einsatz mit dem Stift geeignet, obwohl die Tastatur leider bei diesem Gerät nicht abnehmbar ist. Neben den von Asus bekannten inneren Werten der Intel Atom CPU und einem Gigabyte RAM ist der T91 mit einem GPS-Modul, einem TV-Tuner sowie einem FM-Transmitter ausgestattet. Der Preis soll bei $ 500 liegen, womit der T91 durchaus ein interessantes Gerät ist.

Eigentlich hatte Asus bekannt gegeben, dass der T91 im Zeitraum April bis Juni erscheinen sollte. Dieser Zeitrahmen ist inzwischen vergangen. Ein neuer Termin wurde von Asus bislang nicht genannt, aber da erst Windows 7 die Multitouchfähigkeit des  Displays unterstützen wird, nehme ich an, dass das Gerät frühestens im Oktober in den Läden zu finden sein wird. Allerdings könnte es auch möglich sein, dass das Gerät es es nicht bis in den Handel schafft. Dieses Schicksal hatte bereits das Modell ET1603 ereilt, das im letzten Jahr vorgestellt wurde, nie in den Handel kam und mittlerweile von den Produktseiten von Asus verschwunden ist. Beim T91 wäre eine solche Entwicklung bedauerlich. Hier noch ein kurzes Video zum T91:

Linux auf dem Tablet PC?

Lange Zeit war es nicht möglich, Linux auf dem Tablet PC auszuführen. Nun gut, etwas ging schon, aber da vernünftige Treiber für den Digitizer und die Hardwaretreiber fehlten, war es doch immer mehr oder weniger Stückelwerk. Dirk Schmidtke beschreibt jetzt in seinem Blog, wie auf dem Tablet PC die erforderlichen Pakete unter Ubuntu Linux installiert werden. Ich habe es nicht selbst getestet, aber nach seinen Angaben soll es wohl gut funktionieren. Wenn Sie gerne Linux auf einem Tablet PC ausführen möchten, sollten Sie diesen Artikel lesen.