Technical Summit – ein persönliches Fazit

Am Freitag ist das zweite Technical Summit zu Ende gegangen. Mittlerweile ist es Montag und ich bin wieder fit, Zeit also für ein Fazit. Es handelt sich hier um meine persönlichen Eindrücke, die nicht unbedingt von jedem Teilnehmer der Konferenz geteilt werden müssen.

Die Location

Das ICC Berlin wurde am 2. April 1979 vom damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel eingeweiht. Das sieht man ihm auch an (das Baudatum, nicht den Bundespräsidenten). Es wirkt nicht mehr ganz zeitgemäß, auch wenn es beileibe noch nicht altbacken ist. Offensichtlich werden große Anstrengungen unternommen, um die Location instand zu halten. Nirgendwo war Gammel zu sehen, alles war heil und sauber. Für diese Konferenz war es aber deutlich überdimensioniert. Wenn an einer Konferenz nur einige hundert Menschen teilnehmen, verlaufen sie sich in dem großen Gebäude. Angeblich sollen schließlich etwa 4.000 Menschen dort bequem Platz finden. Das einzige, was man am ICC bemängeln könnte, ist die Klimaanlage, die manchmal doch für heftige Temperaturwechsel sorgte.

Die Organisation

Der Ablauf war wirklich bombig durchgeplant und selbst die Registrierung gelang wider Erwarten ohne lange Wartezeiten. Das Personal war im Großen und Ganzen kompetent und freundlich.

Die Speaker und die Vorträge

Die Redner auf diesem Event waren durch die Bank gut und auch über die Vorträge habe ich nur wenige kritische Stimmen gehört. Kein Wunder – es gab schließlich viel neues zu berichten und zu zeigen. Lediglich Dariusz Parys hat mir etwas Leid getan, als er über Oslo sprechen musste. Es kann doch einfach keinen Spaß machen, über eine neue Entwicklungsumgebung zu berichten, von der es in teilen nicht einmal eine Oberflächendemo gibt. Da wäre es sicher besser gewesen, sich auf die Teile der Logik von Oslo zu konzentrieren, die es bereits gibt. DSLs (Domain Specific Languages) kann man schließlich auch jetzt bereits entwickeln und einsetzen.

Das Catering

Das war eigentlich der einzige Minuspunkt an der Veranstaltung. Das Essen war eher Durchschnitt und bei einer Veranstaltung erwartet man auf dem Büffet eigentlich mehr als ein Hauptgericht. Und wer sowohl auf der XTOPIA als auch auf dem Technical Summit anwesend war, durfte erleben, dass die Speisefolge auf beiden Events fast identisch war. Ein Büffet wie das Fernsehprogramm. Dass das auch in Berlin besser geht, hat doch Microsoft erst im letzten Jahr bei der XTOPIA 2007 bewiesen. Aber das Essen sollte ja eigentlich auch nicht unbedingt das zentrale Thema auf der Konferenz sein.

Ein Gedanke zu „Technical Summit – ein persönliches Fazit

  1. derevangelist

    Danke für das Leid tun, aber ernsthaft, unter uns, ich brauche wirklich niemanden leid zu tun, bin schon groß und stark und kann auch gerne eine zusammen brechende Q&A ertragen.

    BTW, die von der Produktgruppe hätten einfach geantwortet „Sorry, I didn’t got your question“.

    Cya

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