Was ist dran im Fujitsu LifeBook U820?

Vor fast genau einem Jahr stellte Fujitsu das LifeBook U810 vor, den seinerseits kleinsten UMPC. Das U820 sieht fast identisch aus: ein 5,6 Zoll-LCD-Bildschirm mit einem Stylus oberhalb der eingebauten Tastatur und zwei Maustasten auf der gegenüberliegenden Seite.

Unter der Haube hat sich aber viel getan. Das Gewicht wurde um etwa 100 g reduziert, während die Laufzeit der Batterie um etwa eine Stunde verlängert wurde, so dass das U820 jetzt etwa 4:20 Stunden läuft, bevor es wieder an die Steckdose angeschlossen werden muss. Die größte Neuerung ist das eingebaute GPS, das man wohl eher in einem PDA erwarten würde als in einem Gerät dieser Größe. Welche Karten bei einem Kauf in Europa mitgeliefert werden, ist mir nicht bekannt, aber da mit meinem Mobiltelefon die Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz mitgeliefert wurden, vermute ich, dass dies auch hier der Fall sein wird.

Einen wichtigen Nachteil des LifeBook U820 beschreibt Christopher Null in seinem Blog auf http://tech.yahoo.com: Die Atom CPU ist nicht für Vista geeignet und sorgt daher dafür, dass das U820 in den Benchmarkrankings ganz weit unten steht. Das sollten wir aber nicht zu eng sehen – nur wenige Rechner mit Atom CPU schaffen es überhaupt in das Ranking. Anders sieht es mit Windows XP aus; mit diesem Betriebssystem soll das U820 recht brauchbare Leistungen bringen. Da Windows 7 erheblich ressourcenschonender sein soll als Windows Vista wäre es auch interessant, einen Test unter Windows 7 durchzuführen.

Ein weiteres Problem ist der Preis. Mit einem Listenpreis von knapp 1.000 Dollar ist das U820 deutlich teurer als andere Netbooks auf dem Markt. Eventuell ist Ihnen das GPS ja den Mehrpreis wert – aber fragen Sie Ihren Händler auch, ob er eine Halterung für Ihr Auto im Angebot hat.

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