Lenovo stellt den ThinkPad X200 Tablet PC vor

Am 22. September 2008 stellte Lenovo offiziell den Lenovo X200 Tablet PC vor. Er soll vermutlich den X61 Tablet PC ablösen. Es ist nicht so, dass der X61  veraltet wäre, aber die Technologie schreitet voran. Mit dem X200 hat Lenovo den Schritt vom traditionellen 4:3-Display zum Widescreen mit einem Seitenverhältnis von 16:9 und Intels Centrino 2-Technologie gemacht. Während die Änderung des Seitenverhältnisses der Anzeige eher kosmetischer Natur ist, bringt der Schritt zur Centrino 2-Technologie echte Vorteile, beispilesweise einen neuen Grafik-Chipset und die WiFi-Karte 5100/5300, die erweitert werden kann, um WiMAX zu unterstützen. Die Geschwindigkeit des Rechners wurde durch die Verwendung des schnellen PC3-Speichers erhöht. Auch die Festplattentechnologie tritt nicht auf der Stelle und in den X200t werden Festplatten mit einer höheren Kapazität und 5400 bzw. 7200 rpm verbaut. Außerdem erlangen die SSD-Laufwerke langsam die Marktreife, so dass Sie den X200t mit einem 64 oder 128 GB-SSD-Laufwerk bestellen können.

Auf eine „Besonderheit“ macht golem.de unter der URL http://www.golem.de/0809/62570.html aufmerksam, die ich hier zitieren möchte:

Zitat Anfang

Für die Tablet-PC-Nutzung bietet Lenovo zwei Optionen: Ein Panel lässt sich nur mit dem Stift bedienen, das andere sowohl mit Stift als auch mit dem Finger. Letzteres nennt Lenovo verwirrenderweise Multitouch- und Multiview-Display, Multitouchfähig ist das Display deswegen nach derzeitigem Stand nicht. Das Multi bezieht sich auf die verschiedenen Möglichkeiten der Eingabe: Stift oder Finger. Gegenüber den Vorgängermodellen gibt Lenovo an, dass der Stift früher erkannt werden soll, so dass es nicht zu versehentlichen Eingaben der Handfläche kommt, bevor der Stift in Reichweite ist (sogenanntes Vectoring). Windows selbst besitzt nur eine rudimentäre Handflächenerkennung, die insbesondere bei empfindlichen Bildschirmen wie etwa kapazitiven Touchscreens zu Problemen führt.

Zitat Ende

Nun ja, das wird vermutlich ein Übersetzungsfehler sein, den man aber bei seiner Entscheidung für oder gegen einen Kauf kennen sollte.

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