Archive for Juni, 2008
Online-Sicherheitstraining von Microsoft

Wie sicher sind Sie im Internet unterwegs? Microsoft hat in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München eine Simulationsplattform entwickelt, auf der Sie selbst testen können, ob Sie gefährliche Situationen im Netz erkennen können. Die Plattform finden Sie unter http://www.irbi.de. Dort werden häufig benutzte Anwendungen und Webseiten täuschend ähnlich dargestellt. Die Simulation erlaubt es Ihnen, realitätsnah Erfahrungen mit Bedrohungen zu sammeln, die Ihnen in der Online-Welt zwar begegnen können, die aber doch zu selten sind, um sich und das eigene Verhalten ohne zusätzliche Trainingsmöglichkeit wirklich darauf einzustellen. Wichtige Risiken, für die das System Simulationen bereithält, sind beispielsweise die unterschiedlichen Spielarten des Identitätsdiebstahls, wie sie beim Ausspionieren persönlicher Informationen über Internet-Plattformen oder beim Phishing eine zentrale Rolle spielen. Außerdem simuliert das System unterschiedliche Tricks, mit denen Angreifer Viren und Trojaner auf die PCs von Anwendern schleusen.  Sie bekommen ein unmittelbares Feedback, ob Ihre Entscheidungen richtig oder falsch waren.

Klaus Jansen, Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) meint: “Wir begrüßen die Initiative von Microsoft. Der IRBI ist ein wichtiges Werkzeug hin zu einem sicheren Umgang mit dem PC und dem Internet. Die Ludwig-Maximilians-Universität hat eine Methodologie geschaffen, die Psychologie und Verhaltensmuster berücksichtigt, das kann der Schlüssel zum Erfolg sein. Technik allein kann uns hier nicht helfen. Sicheres Verhalten gibt Kriminellen im Netz keine Chance, ein wichtiger Punkt für den BDK.”

Derzeit besteht die Simulation nur aus einem Test, der aus 15 Szenarien besteht. Microsoft plantaber , neue Risiken im Web regelmäßig in IRBI-Simulationen umzusetzen und das System so stets aktuell zu halten.

Neue Tablet PCs von Concept International

Concept International bietet zwei neue Tablet PCs an mit Touchscreen an. Zur Auswahl stehen der WebDT 310 sowie der WebDT 360. Der WebDT 310 mit dem 8,4 Zoll Touchscreen wiegt lediglich 860 g, der WebDT 360 mit 10,4 Zoll Touchscreen wiegt 930 g. Die vorhandene Ausstattung mit den Schnittstellen USV, Bluetooth und WLAN gehört zur Grundausrüstung jedes Tablet PCs; UMTS ist intern leider nicht vorhanden. Der Arbeitsspeicher kann bis 1 GB ausgebaut werden.

Aufgrund der Größe und des Touchscreens, der die Bedienung mit den Fingern ermöglicht, fallen die Geräte wohl eher in die Kategorie UMPC, da sie aber als Tablet PC verkauft werden und die Grenzen zwischen Tablet PC und UMPC fließend sind möchte ich sie doch hier erwähnen.

Die Geräte weisen einige Besonderheiten auf, die bei Geräten anderer Hersteller fehlen. Am Auffälligsten sind wohl die Griffe aus Gummi an beiden Seiten, die gleichzeitig als Dämpfer bei Stürzen dienen. Zusätzlich können an den Geräten optional ein Magnetkartenleser, eine Kamera mit 2 Megapixeln Auflösung oder ein Barcode-Scanner montiert werden. Da diese Geräte fest mit dem Gehäuse verschraubt werden, bieten sich diese Tablet PCs für den ständigen Einsatz an wechselnden Orten an. Sollte die Kapazität eines Akkus nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit, einen weiteren externen Akku anzuschließen.

Die Rechner werden wahlweise mit einer 60 GB-Festplatte und Windows XP Tablet PC Edition oder mit Windows XP Embedded bzw. Windows CE.NET und einem Flash-Speicher angeboten. Durch die Option, das Gerät mit Windows CE zu betreiben, werden Investitionen geschützt, die Unternehmen bereits in die Entwicklung von Anwendungen für den PDA getätigt haben.

Für wen sind diese Tablet PCs geeignet? aufgrund des geringen Gewichts im Grunde für jeden, der das Gerät häufig und lange Zeit tragen muss. Kellner können direkt am Tisch die Kreditkartenzahlung entgegennehmen, Außendienstmitarbeiter von Versicherungen können Schäden fotografieren und direkt in einer Datenbank speichern und Mitarbeiter einer Warenannahme können den Wareneingang mit dem Barcodescanner schnell erfassen. Nicht geeignet sind die Geräte für Entwickler, da die Speicherausstattung mit maximal 1 GB doch recht spartanisch ausfällt und nicht ausreicht, um beispielsweise eine virtuelle Maschine auszuführen.

Für beide Tablet PCs empfiehlt Concept International einen Verkaufspreis von 1.600 Euro.